25. August 2016

European Team Racing Championship – 1. Wettfahrttag

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Enge Luvtonnensituation im Rennen gegen NED

Die erste GER-Tagesbilanz sieht so aus: Siege gegen Slowenien, GBR, IRL, SUI, FRA; Niederlagen gegen TÜR, NED, SWE, ITA.

Am heutigen Donnerstag soll die Round Robin beendet werden, 5 Rennen stehen für die GERs noch aus. Ziel der deutschen Mannschaft ist erstmal das Erreichen der Goldgruppe, für diese qualifizieren sich die ersten 8 Teams.

Hier Svenjas Tagesbericht:

Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel fuhren wir schon umgezogen in den Hafen zur morgendlichen Besprechung. Erklärt wurde das Prozedere zum Wechseln der Boote und noch einige andere organisatorische Dinge. Wir konnten uns die ersten 2 Flights noch von Land aus anschauen, danach wurde es auch für uns ernst.

Im ersten Rennen ging es gegen die Türkei, die ein eingespieltes Teamraceteam hier an den Ledrosee geschickt hatte. Etwas Verwirrung herrschte am Start. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass das Startsignal der Wettfahrtleitung eine Minute zu früh kam, können dies aber nicht beweisen. Nichtsdestotrotz kamen wir einigermaßen aus dem Start raus. Das restliche Rennen waren wir einfach viel zu passiv,  Aktionen kamen nur viel zu spät oder gar nicht. Die Türken haben den besseren Überblick, segeln 2 von uns auf 7 und 8. Das bedeutet leider eine Niederlage als Einstand.

Egal, es sollten ja noch genug Rennen kommen, in denen wir uns verbessern konnten.

Gegen Slowenen klappte das dann auch schon ganz gut. Wir dominierten sowohl in der Taktik als auch in der Bootsgeschwindigkeit und konnten einen ungefährdeten Sieg nach Hause bringen.

Im nächsten Rennen gegen die Briten teilten wir uns am Start nicht gut auf. Die Briten waren kurzzeitig in der kontrollierenden Position, aber wir waren einfach auf allen Kursen einen Tick schneller und konnten das Ruder noch herumreißen und das Rennen für uns entscheiden.

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Besprechung mit Carsten im Schatten

Im Laufe des Tages mussten wir noch gegen Holland, Schweden und Italien teils sehr knappe Niederlagen hinnehmen. Irland konnten wir recht eindeutig bezwingen.  Carsten dazu: Wir machen einfach zu viele Kringel. So kann man nicht gewinnen, auch wenn man noch so schnell segeln kann.

Wir probierten klare Aktionen zu setzen, sodass die Jury eigentlich nur für uns entscheiden konnte und wurden belohnt: 2 Siege gegen die Schweiz und Frankreich ließen uns den Tag versöhnlich beenden. Im anschließenden Debrief mit allen erklärte uns Chris Atkins, Oberscheidsrichter der ISAF, einige Dinge, die man aus seiner Sicht noch besser machen könnte. So zum Beispiel, wie das Ausbremsen von Gegner auf dem Halbwind noch effektiver gestaltet werden könnte oder was genau Innenraum an der Boje eigentlich heißt.

Bilder des Tages

Dann ging es schnell in die hoteleigene Eisdiele: 5 Siege – 4 Niederlagen = 1 Kugel Eis. Ein bisschen draußen herumtoben, Abendessen, Nachbesprechung und ab in’s Bett.

Drückt uns die Daumen für heute!

 

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