28. Oktober 2019

32. TEAM CUP BERLIN – Team Italien erneut Pokalgewinner und sensationell: die Nachrücker

Platz 4 für das TEAM GER 2/DREAM TEAM beim 32. TEAM CUP BERLIN

Der 32. TEAM CUP BERLIN ist beendet. Der POTSDAMER YACHT CLUB organisierte ein Mammutprogramm:167 Rennen auf zwei Bahnen. Wie im Jahr 2018 siegte das TEAM ITALIEN (Lisa Vucetti, Alessandro Cortese, Alex Demurtas, Lorenzo Pezzilli, Lisa Vucetti), auf dem 2. Platz das TEAM USA 1 (Lauderdale Yacht Club), Platz 3: TEAM POLEN. Sensationell auf Platz 4 das TEAM GER 2/DREAM TEAM mit Lucas und Moritz Hamm, Tim Kruse, Cosima und Catalina Feussner. Sie waren die Jüngsten und durften absolut kurzfristig einen frei gewordenen Startplatz besetzen. “ Teamrace ist bestimmt auch nächstes Jahr wieder ganz hoch im Kurs !!!“ – so ihrTeamleader.

Am Freitag und Samstag segelten die 12 Teams zwei komplette Round-Robin-Turniere. Hier das komplette Zwischenergebnis vom Samstag. Das Team USA 1 und die Teampokal-Verteidiger aus Italien lagen am Ende dieser Vorrunde punktgleich an der Spitze. Auf Platz 4 GER 2/DREAM TEAM; Platz 8: GER 1/Team Mecklenburg-Vorpommern; Platz 10: PYC 1; Platz 12: PYC 2.

Am Sonntag ging´s für die ersten 6 Teams in der Gold-, für die Teams auf den Plätzen 7 bis 12 in der Silbergruppe weiter. Beide Gruppen absolvierten ein komplettes Round-Robin-Rennen. Jeder Sieg zählte 1,5 Punkte. Die besten vier Teams der Goldgruppe erreichten das Finale: ITA + USA 1+ POL + GER 2. Im Grand Final besiegte das Team Italien das Team USA 1 mit zwei Siegen in Folge. Das Team Polen wurde Dritter mit 2 zu 1 Rennsiegen gegen das Team Germany 2/DREAM TEAM.

Das komplette Endergebnis hier.

Alle 6 Fotos: Hans Glave/Potsdamer Yacht Club

Abschlussbericht von Moritz und Catalina:

Am Ende des 2. Wettkampftages lagen wir auf dem 4. Platz und hatten uns damit für die Goldfleet der Top 6 Teams qualifiziert. Konnten wir diese Platzierung verteidigen und in die Finalläufe einziehen, gar das Podium erreichen? Nach einem starken Sieg gegen das Team der USA 2 ging es bei den weiteren Rennen der Goldfleets etwas bergab. 4 Rennen später durften wir in den Hafen fahren, die Finals der besten 4 Teams sollten eine halbe Stunde später beginnen. Wir errechneten uns den 5. Platz und packten ein wenig niedergeschlagen unsere Boote zusammen.

Vorbesprechung an Land

Als wir uns gerade umziehen wollten, bekamen wir dann die Nachricht, dass wir doch als 4. beim kleinen Finale dabei waren. Also lief Catalina los und platzte mitten in die Herrenumkleidekabine herein. Wir Jungs bekamen einen ziemlich großen Schreck, als da plötzlich ein Mädchen in der Tür stand. Doch wir erholten uns schnell wieder, als sie mit der guten Nachricht, dass wir im kleinen Finale waren, herausrückte. Schnell zogen wir uns wieder an und rannten gemeinsam nach draußen, wo wir unsere Boote sofort wieder auspackten. Cata und Cosi hatten ihre Boote bereits fertig für die Heimfahrt verpackt. Doch das war für unsere super Teamarbeit kein Problem. Schon nach 10 Minuten hatten wir alle Boote fertig und segelten aus der Hafeneinfahrt hinaus…

Schon wartete das erste Rennen gegen die Polnische Crew um Platz 3 auf uns. Nach einer spannenden Verfolgungsjagd gewannen wir das erste Rennen. Aber wir brauchten noch einen Sieg. Es war ein hartes zweites Race, das am Ende nach umstrittenen Jury Entscheidungen zu unseren Ungunsten gewertet wurde. Nach dieser Enttäuschung mussten wir noch einmal gegen das Polnische Team antreten. Doch auch dieses Mal hatten wir leider kein Glück und so verloren wir nochmals knapp. Wir fuhren sehr traurig in den Hafen. Aber dann realisierten wir, dass wir mit Platz 4 ein Ergebnis erreicht hatten, das wir uns vor 2 Tagen nicht im Traum ausgemalt hätten. Danke an unser super Trainerteam (Carla und Elias) und natürlich an die „Retter“ unserer Optis. Jetzt fahren wir gemütlich nach Bayern zurück, machen dort einen Zwischenstopp und freuen uns dann sehr auf eine Woche am Gardasee.😉😉😉😉😉

Und noch ein Elternkommentar: Schon die Hinfahrt des Dream Teams war mit großer Hängerpanne, Polizei, ADAC und vor allem aber extrem großer Hilfsbereitschaft von VSaW und PYC, die in der Nacht noch die Optis aus 200km Entfernung geholt haben, ein einziges Abenteuer. Vor Ort erwartete uns dann eine toll durchorganisierte Regatta von internationalem Format bei traumhaften Wetter- und Windbedingungen am Wannsee.

 

 

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