So funktioniert der Umstieg
Für die Platzierung in der Ergebnisliste werden Punkte nach folgendem Schema vergeben:
- 4 Punkte bei Platz im im ersten Viertel
- 2 Punkte bei Platz in der ersten Hälfte
- 1 Punkt bei Platz in der zweiten Hälfte
Sollte die Zahl der mindestens einmal gezeiteten Segler nicht durch 4 oder 2 teilbar sein, wird aufgerundet.
Außerdem gibt es je 1 Punkt
- für die Teilnahme an einer Opti-Liga für je 2 Tage
- für die Teilnahme an einer Trainingsveranstaltung der DODV oder des Landesverbandes von mind. 2 Tagen Dauer
Mit 25 Punkten kann man umsteigen, wenn man diesen Antrag
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187 K |
ausfüllt. Den Antrag zusammen mit
- einer Kopie des Jüngstensegelscheines
- einer Kopie eines ärztlichen Attestes über Sporttauglichkeit
- einem frankierten und adressierten Rückumschlag
an
Sabine Böhmer
Postfach 440 331
90208 Nürnberg
abschicken.
Für Mitglieder ist die Bearbeitung kostenfrei.
Nichtmitglieder müssen 20,00 € an die Geschäftsstelle überweisen
Vollständig und korrekt ausgefüllte Anträge werden nach Möglichkeit sofort bearbeitet. Es kann aber durch Urlaub usw. auch mal etwas länger dauern.
Betrachtungen zum A-Umstieg
Liebe Optimisten, liebe Opti-Eltern,
das Thema „wann soll ich nach A umsteigen" wird in jeder Opti-Familie spätestens dann aktuell, wenn die ersehnte Marke von 25 Punkten erreicht wird.
Manfred Panuschka, ehemaliger dreifacher Optivater hat zu dieser Problematik seine gemachten Erfahrungen zusammengefasst.
- 1. Es gibt keine allgemeine Regel, wann der geeignete Zeitpunkt für den A-Umstieg ist. So unterschiedlich, wie Ihr Optimisten Euch die Punkte erarbeitet habt, so individuell muß man die Sache auch betrachten und entscheiden.
- Welche allgemeinen Voraussetzungen müßt Ihr (neben den erreichten 25 Punkten) mitbringen, damit ein Umstieg nach A sinnvoll ist?
- 2. Ihr müßt eine gewisse seglerische Reife nach A mitbringen; dazu gehört:
- in erster Linie die Bootsbeherrschung: Halsen, Wenden, Kreuzen bei 5 Windstärken sollte kein Problem sein.
- Dazu müßt Ihr auch das nötige Körpergewicht mitbringen: 30 kg sollte die Waage schon anzeigen!
- Eure Kondition sollte ausreichen, um auch mal zwei oder gar drei Starkwind-Wettfahrten am Tag zu überstehen, oder um nach einer Kenterung frohen Mutes leer zu pützen und weiterzusegeln.
- Denn die Veranstalter der A-Regatten erwarten von Euch mehr seglerisches Können als bei B-Regatten, wo auch meist Anfänger mitsegeln; sie gehen davon aus, daß Ihr Eure Kisten auch bei 5 Beaufort beherrscht und frohlockt, wenn endlich mal Schaumkronen am Wasser sind!
- Neben Bootsbeherrschung und Kondition ist in A auch taktische Erfahrung gefragt, die Ihr am besten in B lernt, wenn Ihr dort im vorderen Drittel mitmischt.
- Es ist zwar nicht viel Wahres an den „Schauermärchen" über die „bösen A-SeglerInnen" dran, manche werden jedoch versuchen, Eure Unerfahrenheit auszunutzen und Euch auszutricksen.
Damit komme ich zu einer weiteren Voraussetzung, die oft vernachlässigt wird
- 1. Ihr müßt auch über eine gewisse persönliche Reife verfügen, wenn Ihr die Durststrecke, die Euch in A erwartet (bei dem einen dauert sie wenige Regatten, bei manchen, so auch bei meiner Tochter, kann sie auch eine oder zwei Saisonen dauern), überstehen wollt.
- Um ungerechte Regatta-Situationen (zB wenn Ihr von einem „alten Hasen" ausgetrickst wurdet) verdauen zu können braucht Ihr eine „dicke Haut". Denkt einfach daran, daß Ihr bald genug Erfahrung habt, um dann solche Situationen zu Eurem Vorteil zu nutzen.
- 2. Neben der seglerischen und persönlichen Reife sollte man den sozialen Aspekt nicht vergessen: Ihr fahrt meist nicht ausschließlich wegen des Segelns auf Regatten, sondern weil Ihr dort wieder Eure Freunde trefft, mit denen Ihr Fußball spielt, Karten spielt, gemeinsam Baden geht.... und schließlich auch gemeinsam Regatta segelt.
- Wenn nun Deine Freunde zum Großteil nach A umsteigen, dann wäre auch für Dich aus dieser Sicht der Zeitpunkt OPTImal: als Gruppe könnt Ihr Euch schneller in A integrieren, schon nach wenigen Regatten fühlt Ihr Euch schon in A zu Hause.
- Würdet Ihr weiter in B bleiben, dann seid Ihr plötzlich in der nächsten Saison bei den Ältesten und fühlt Euch unter all den Neuen gar nicht mehr so wohl.
- Das „Umsteigen als Gruppe" haben wir übrigens von der DODV in diesem Jahr durch das Umsteigertraining am Halterner Stausee gefördert und die Resonanz der Teilnehmer, Eltern und des Trainers war durchwegs positiv. Die Durststrecke, die Euch am Anfang in A erwartet, ist als Gruppe auch leichter zu ertragen.
- 3. Bis jetzt habe ich das Umstiegs-Alter gar nicht erwähnt, es hängt ja auch stark vom Opti-Einstiegs-Alter ab: Kinder, die früh mit dem Opti-Segeln beginnen (zB mit 7 Jahren) haben oft schnell ihre Punkte zusammen und besitzen bei entsprechendem Training schon mit 9 oder 10 Jahren die seglerische Reife für A; hier sollten Eltern keinen falschen Ehrgeiz entwickeln und ihr Kind zu früh nach A umsteigen lassen. Schon manches Segeltalent hat dabei die Lust am Segeln verloren, denn die persönliche Reife für A war noch nicht ausreichend vorhanden.
- Andererseits sollten Späteinsteiger (zB Jüngstenschein mit 11 oder 12 Jahren) zusehen, daß sie schnellstens ihre Punkte bekommen und dann sofort nach A umsteigen: mit 12 oder 13 Jahren gehört man eigentlich nach A.
Ich hoffe, ich habe Euch mit diesen Betrachtungen mehr geholfen als verwirrt.
Manfred Panuschka
























