Die B-Segler und der Bundestrainer ....
8 Stunden Wasserarbeit bei Herbsttemperaturen und Herbstwind – viel Segelfreude, viel dazugelernt – das ist die Bilanz des Deutschland Cup-Opti B-Trainings (3.-5.Oktober 2008) am Steinhuder Meer mit 14 Opti-Seglern aus 7 Bundesländern.
Ihr Trainer Rigo de Nijs, im August Betreuer der Tornado- und 49er Mannschaft bei den Olympischen Spielen , fragte zu Beginn nach den Trainingswünschen. Vorn auf der Segler-Hitliste: STARTEN, TONNENMANÖVER, HALSEN. Die Wünsche wurden erfüllt...
Übungen wie am Schnürchen. 2-Minuten-Starts mit Up-and-Down-Kursen (mindestens 5 pro Trainingstag), Rabbit-Starts , zum Schluss die Raute. Rigo: „Mache ich mit meinen Olympioniken auch“. Es klappte nach Anfangsschwierigkeiten ebenso bei den Optis: um vier Tonnen mal links, mal rechts herum segeln, einzelne Segler steuerten auf Zuruf andere Kurse als die Hauptgruppe – und dann wurde die Raute immer kleiner. Stress auf der Piste. Konzentration und Bootsbeherrschung waren gefordert. „Gute Übungen“, meinten die Optis bei der Nachbesprechung
Und am nächsten Tag hatten die DC-Cup Gewinner das Steinhuder Meer ganz für sich allein. Windstärken zwischen 5 und 7 Beaufort, Regen – und warm war es auch nicht. Keiner fror, aber eiskalte Hände hatten sie . Denn: Es scheint keine kuscheligen Segelhandschuhe auf dem Markt zu sein, mit denen die Schot perfekt bedient werden kann. Oder vielleicht doch?
Trotz Eispfoten war die Stimmung auf dem Wasser perfekt: „Fliegen“ auf Halbwind- und Raumschotskursen war ein Segeltraum. Die Starkwind-Halsen wurden auch immer besser – am Ende gab`s kaum noch den „Schuss“ nach Luv.
Meinungen zum Training: Carolin aus Berlin: „Das Segeln machte sehr viel Spaß, unser Trainer hatte für jeden einen guten Tipp parat und so klappte alles noch mal so gut.“
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Rigo de Nijs: „Nach einem anstrengenden und erfolgreichen Jahr im Olympischen Zirkus hat mir das Training mit den Kids irre viel Spaß gebracht. Ich selbst hab viel gelernt über die Arbeit „an der Basis“, denn diese Kids sind ja unsere Zukunft im Segelsport. Ich finde, dass auch solche Trainings in das Aufgabenpaket eines Bundestrainers gehören. Auf das von der DODV für mich eingeplante Honorar für dieses Wochenende möchte ich deshalb gern verzichten
Dr. Robert Siegle, der Vater von Nils:
"Ich bedanke mich im Namen aller Teilnehmer aus Baden-Württemberg für die tolle Organisation des Trainings. Herzlichen Dank auch an den HYC für die Bewirtung und Unterbringung der Kinder und natürlich an Rigo für das tolle Training. Rigo hat die Kinder begeistert und konnte den Kindern auf dem Wasser den nötigen Spaß vermitteln, so dass die optimalen Windbedingungen bestens genutzt werden konnten. Es wäre schön, wenn der DC Opti B so im nächsten Jahr seine Fortsetzung findet und hoffentlich auch im Süden auf noch mehr Resonanz trifft."




























