9. August 2016

IDJüM 2016 – Die Siegerehrung

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Roko Mohr: Gesamtsieger der Helgoländer Opti Wochen 2016. Organisator Henning Tebbe überreicht den Preis des DSV Ausschuss Seeregatten

(bmg) Zwei Wochen lang war die Hochseeinsel Helgoland in OPTI-Hand. Mit der Siegerehrung der Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft am vergangenen Freitag gingen die Helgoländer Opti Wochen 2016 zu Ende. Es war die dritte Siegerehrung im Verlauf der Opti-Wochen auf der Hochseeinsel.

Siegerehrung Nr. 114. Störtebeker Opti Cup/Opti A/101 Segler-  TOP 3: Anna Barth, Mic Mohr, Roko Mohr. Opti B/40 Segler – TOP 3 Caspar Bruhns, Theodor Goede, Leon Jost

Siegerehrung Nr. 2 – Langstreckenregatta Cassen Eils Rund Düne/84 Starter – Top 3: Roko Mohr, Stefan Meier, Juliena Bunel/FRA

 

 

Siegerehrung Nr. 3 – Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft in der Optimisten Klasse

„Ihr seid unglaublich“, mit diesen Worten bedankte sich DSV Jugendobmann Timo Haaß bei der Gemeinde Helgoland, dem Wassersportcub Helgoland, dem Blankeneser Segelclub (BSC), den Hauptorganisatoren Henning Tebbe und Jan Tellkamp, der Wettfahrtleitung, der Jury, den vielen Helfern für die Durchführung einer großartigen, einzigartigen Jüngstenmeisterschaft. DODV Präsidentin Christiane de Nijs stellte fest: „Es gibt wenig Veranstaltungen, die so professionell und so familiär sind!“ Ein dickes Lob für die Segler kam von Dieter Tetzen, 1. Vorsitzender des BSC: „Ich war auf dem Wasser. Es hat mich unglaublich stolz gemacht, was ich da gesehen habe. Die Nordsee war noch nie Ort einer IDJüM. Kompliment an alle, die mit diesem Revier so erfolgreich umgegangen sind.“

Alle 186 IDJüM-Segler erhielten eine Plakette, einige von ihnen wurden für ihre herausragenden Leistungen besonders ausgezeichnet:

 


5. August 2016

Roko Mohr: Mit Vollgas gewonnen

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1. Finallauf: Die Goldfleet führen an Roko Mohr (vorne), dicht dahinter Florian Krauß

(bmg) Mit richtig knackigem Segelwetter wurde die Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft vor Helgoland am Finaltag getoppt: stabiler Westwind zwischen 15-18 Knoten, kräftiger Flutstrom, hohe, steile Welle. Die Goldgruppe (62 Segler) segelte drei, die Silber-und Bronzeflotte (jeweils 62 Segler)  zwei Tagesrennen. Spektakuläre Szenen gab es auf den Kursen, die nicht im Schutz der Insel und Düne lagen. Optimisten glitschten auf Wellenbergen oder erklommen sie eher mühsam.

Mit drei Tagessiegen sicherte sich Roko Mohr den Meistertitel der Optimisten. Sein bravouröses Finale ist um so höher einzuschätzen, weil die besten 62 Segler dieser IDJüM erstmals direkt aufeinander trafen. Am ersten geplanten Tag der Finalrunde mussten die Boote an Land bleiben. Es stürmte auf Helgoland.

Auf Gesamtrang 3 war Roko Mohr in die ersten und einzigen Rennen der Goldgruppe eingestiegen, fünf Punkte trennten ihn von Florian Krauß, der seit dem zweiten Wettfahrttag die Ergebnisliste anführte. Am Ende erarbeitete sich Roko Mohr 12 Punkte Vorsprung. Zum dritten Mal siegte er bei einer Deutschen Optimeisterschaft. In Ribnitz-Damgarten wurde er 2013 Deutscher Jüngstenmeister U 13/Gesamtrang 3; in Flensburg 2014 bester Deutscher auf Gesamtrang 2.

 

Die TOP TEN der Endergebnisliste:

Roko Mohr (15 Punkte); 2. Florian Krauß (27); 3. Valentin Müller (31); 4. Kristian Lenkmann )34); 5. Adrian Surroca (40); 6. Mewes Wieduwild (55); 7. Monticha Busch (60); 8. Christian Heyne (61); 9. Daniela Bartelheimer (65); 10. Cosima Schlüter (72).

Bilder des Tages

 


4. August 2016

IDJüM 2016 – Steifer Wind auf Helgoland

IMG_4031(bmg) Hier handelt es sich nicht um eine OPTISEGEL-Verkaufsstellung. Die Segel liegen auf einer Wiese nahe des Helgoländer Südhafens, nahe der Optimisten. Auf Helgoland passiert zur Zeit seglerisch nicht viel. „AP über Zahlenwimpel 2“ hängt seit 9.30 Uhr am Flaggenmast. Um 13.30 Uhr fällt die nächste Entscheidung ob, wann und wo heute gesegelt wird. Ein wirklich sehr frischer Südwestwind fegt über die Insel. Er soll im Laufe des Tages abnehmen.

Wie wird die Wartezeit verbracht? Hier drei Beispiele:

 

Helgoland, 13.30 Uhr: Heute keine Wettfahrten. Es weht mit durchschnittlich 26, in Böen bis 32 Knoten. Viele Optisegler sind froh über diese Entscheidung. Einige Starkwind-Experten hätten sich bei dem Knackewind gerne noch mal ein paar Plätze nach vorn gekämpft.


3. August 2016

IDJüM 2016 – 3. Wettfahrttag

(bmg) Echtes Nordseewetter heute auf Helgoland …?  Südwestwind um 19 Knoten, Regen, dazu hohe steile Wellen. Die Wellentürme waren die große Herausforderung beim ersten Tagesrennen. Wettfahrtleiter Thorsten Paech schickte die Akteure nach dem ersten Lauf zurück in den Hafen: „Die Segler sind mit den Bedingungen gut zurecht gekommen, hier wird auf einem hohen Niveau gesegelt. Mein Grund für den Abbruch war die schlechte Sicht. Sicherheit hat Priorität, wir sind hier mitten auf der Nordsee. “

Gegen 17 Uhr war die gesamte  Optiflotte wieder unterwegs auf der Regattabahn. Es blies nur noch um 15 Knoten, die Wellenberge waren leicht geschrumpft, sogar die Sonne kroch hervor. Gesegelt ein etwas verkürzter Kurs, denn eigentlich war ja schon Spaghetti-Time. Insgesamt prima Bedingungen beim 6. Lauf dieser IDJüM.

Fazit des Tages: Die härtesten Bedingungen auf der „wilden Nordsee“ hatten heute nicht die Optisegler, sondern die Crews auf den vor Anker liegenden Start- und Zielschiffen. Ihre Boote sprangen unberechenbar herum. Da halfen garantiert auch keine Kaugummis oder Pflaster gegen Seekrankheit.Dankeschön für eure Arbeit! Übrigens nach Benzin und Frischmilch soll es heute auf der Insel einen Engpass bei Anti-Seekrankheitmitteln gegeben haben.

In der vorläufigen Zwischenergebnisliste liegt mit den heutigen Platzierungen 3,1 (7 Gesamtpunkte)  weiterhin in Führung Florian Krauß.Die Top Ten: 2. Kristian Lenkmann (11 Punkte) /Tagessieg heute; 3. Roko Mohr (12 P.)/Tagessieg heute; 4. Valentin Müller (12); 5. Mic Mohr (13) ; 6. Leonardo Honold (16); 7. Adrian Surroca (20/Tagessieg heute); 8. Daniela Bartelheimer (28); 9. Ansgar Hermeier (31); 10. Cosima Schlüter (31).

Die Qualifikationsrunde der IDJüm ist damit beendet.Morgen und am Freitag, dem letzten Tag,  geht es weiter in Gold-, Silber- und Bronzefleet. Es wird eine spannende Finalrunde geben. Unter den TOP 20 kann noch viel passieren. Der Wetterbericht für Donnerstag ist kernig: Südwestwind zwischen 25 und 28 Knoten.

 


2. August 2016

IDJüM 2016 – Auf den Wellen glitschen, aber nur manchmal

Hochsommer auf dem roten Felsen. Leichter Südwestwind um 10 Knoten, dazu allerdings eine Welle vom Vortag. Auf dem Raumschots- und Vorwindkurs kam Freude auf, auf der Kreuz eher weniger. Alle drei Startgruppen segelten ein weiteres Rennen, das war ein gekürztes Tagesprogramm. Aber mit nun insgesamt vier Läufen in der Wertung ist die Deutsche Meisterschaft gesichert. Gegen Mittag nahm der Wind ab. Die Segler wurden zurück in den Hafen geschleppt.

Die Tagessieger von heute:

Die TOP Ten nach 4 Läufen in der vorläufigen Ergebnisliste : 1. Florian Krauß (6 Gesamtpunkte)2. Mic Mohr (6 ); 3. Roko Mohr (13); 4. Kristian Lenkmann (14); 5. Leonardo Honold (18); 6. Jonathan Steidle (27); 7. Ansgar Hermeier (31); 8. Daniela Bartelheimer (32); 9. Valentin Müller (33); 10. Mewes Wieduwild (36).

Fotogeschichte des 2. IDJüM Tages

 

 


1. August 2016

IDJüM 2016 – Auftakt bei Traumbedingungen

(bmg) Helgoland in Opti-Hand. Seit heute 11 Uhr wurde gesegelt. Am Start im Regattarevier östlich des roten Felsens 186 Optisegler, darunter 10 Optisegler aus Dänemark und Frankreich. Der Auftakt der Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft war grandios: Westlicher Wind um 13 Knoten, eine hohe Welle, mit Opti-speed zu bewältigender Strom. Alle drei Startgruppen segelten 3 Wettfahrten. Die TOP Ten in der vorläufigen Zwischenergebnisliste:

  1. Mic Mohr (1,1,1); 2. Florian Krauß (1,3,1); 3. Valentin Müller (2,2,4); 4. Kristian Lenkmann (1,1,9); 5. Roko Mohr (6,2,3); 6. Cosima Schlüter (5,1,7); 7. Leonardo Honold (10,3,2); 8. Adrian Surroca (3,12,1); 9. Moritz A. Dürholt (8,5,6); 10. Daniela Bartelheimer (9,6,5).Hier die gesamte vorläufige Zwischenergebnisliste mit 3 Läufen.

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Mic Mohr – nach 3 Rennen auf Rang 1

„Ich musste mich ganz schön anstrengen, raushängen und überlegen, wie ich am besten fahre“, so Mic Mohr (12 Jahre). Sein drittes Rennen war ein Start-Ziel Sieg, im 1. und 2. Lauf musste er sich mit Energie die Führung erobern.

Der Tag für die OPTI-Szene beginnt früh auf Helgoland. Um 7 Uhr spätestens frühstücken, denn um 8.45 Uhr versammeln sich alle zur täglichen Steuermannsbesprechung im Zelt am Hafen. Eine halbe Stunde später geht´s geordnet aufs Wasser: persönliche Abgabe der Segler-Namenskarten, Opti-Sicherheitscheck bei Ole Pietschke (PANTAENIUS):  Mastsicherung dran, Auftriebskörper aufgeblasen, Praddel an Bord, Schleppleine geordnet einsatzbereit? Oles Morgenbilanz:  Unter den 186 Booten nur 4 richtige Ausfälle ….

Gegen 10.15 – nach etwa einer Stunde slippen – schwammen alle Optis im Hafen. In Schleppverbänden ging´s raus aufs Meer. Gar nicht Nordsee – Mordsee. Das Meer präsentierte sich am ersten IDJüM-Tag optifreundlich.  Wind zwischen 10-15 Knoten, hohe, aber nicht brechende Wellen. Wirklich einzige Herausforderung: der Gezeitenstrom. Stauwasser herrschte zum ersten Tagesstart, dann setzte Ebbstrom ein. Wem es gelang, den Strom optimal einzubauen in seine Kurse, der war vorn dabei.

Zügig wurden die 3 Tagesrennen in den 3 Startgruppen abgewickelt.  Nur bei der Gruppe Blau hakte es beim 3. Start. Der Wettfahrtleiter musste mit der Schwarzen Flagge arbeiten. Zum Abschluss des Tages waren alle Optisegler eingeladen ins Rathaus zum Empfang beim Insel-Bürgermeister. Sein Stellvertreter hatte am Eröffnungsabend übrigens Nudeln für die Akteure gekocht.

Fotos vom ersten Tag auf dem Wasser:


Hochsee-IDJüM 2016 eröffnet

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IDJüM-Eröffnung auf Helgoland (v.li.): Timo Haß (DSV Jugendobmann), Dr. Frank Nägele, Dieter Tetzen (BSV), Jan Tellkampf (BSV/SOC), Hans Steidle (DODV),Henning Tebbe (BSV/SOC)

(bmg Am Sonntag hatten die Optisegler auf Helgoland ein volles Programm:  Practice Race, die Boote für Montag, den ersten Wettfahrttag checken, putzen,  und dann am Abend die Eröffnung der Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft (IDJüM) feiern. „Wir wünschen euch eine tolle Woche mit gutem Wind auf einem Revier, das eher selten für eine Meisterschaft ausgewählt wird“, so Dieter Tetzen, 1. Vorsitzender des Blankeneser Segelclubs bei der Eröffnung der Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft 2016 auf Helgoland. Sein Verein organisiert seit 16 Jahren gemeinsam mit dem Wassersportverein Helgoland und der Helgoländer Kurverwaltung den Störtebeker Cup, die inoffizielle deutsche Hochseemeisterschaft der Optimisten. Mit der Ausrichtung der offiziellen Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft auf Helgoland wurde dieses Projekt geadelt  so Dr. Frank Nägele, Staatssekretär des Landes Schleswig-Holstein, in seiner Begrüßungsansprache. Jan Tellkampf (BSV), beschrieb die Entwicklungsschritte der Veranstaltung – über SOC, Opti-Langstrecken-Regatta rund Helgoland und IDJüM. Gefeiert wurden für ihre internationalen Erfolge die Jüngstennationalmannschaft im AUDI Sailing Team Germany:

Fotoimpressionen von der Eröffnungsfeier:

 

 


30. Juli 2016

IDJüM 2016 – In den Startlöchern

(bmg) Der heutige Sonnabend ist der letzte Tag vor der Eröffnung der IDJüM 2016. Was passierte auf Helgoland?
– 196 Optmisten durchliefen die zweitägige Vermessung. „Alles verlief problemlos, ein kompetentes Vermessungsteam war am Werk, Schwierigkeiten wurden gemeistert“, so Technikobmann Uwe Ochmann.


– Viele Optigruppen gingen mit ihren Trainern noch mal raus auf die Nordsee, drehten ihre Runden im Regattarevier 1 oder Regattarevier 2. Das Wetter war perfekt: Nordwestwind zwischen 11 und 14 Knoten.

 

 

IMG_2782IMG_2812Das Eltern-Programm: Hochsee-Feeling auf dem Premium-Zeltplatz mit unverbautem Meerblick genießen. Oder: Die Lieblings-Müsliriegel des IDJüM-Starters in der Ferienwohnung backen. Das Rezept ist kein Geheimnis und könnte geliefert werden.
– Es gibt einen Benzin-Engpass. Zwei gigantische „Benzin-Fresser“ sollen am Freitag die Tankstelle leer gesogen haben.  800 l sollen in die Tanks geflossen sein. Folge: Helgoland benzinlos, bis Dienstag. Aber das Störtebeker Team fand erst einmal eine kleine Lösung. Benzinwünsche bitte richten an Henning Tebbe/SOC.

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Ein maritimer Toaster als Dankeschön der DSV Jugendabteilung an Henning Tebbe (rechts), überreicht von der DFJB-Trainerin Geeske Genrich. Henning.

– Gescheitert ist die IDJüM-Teilnahme einer Optigruppe aus Kuwait. Die Segler und ihr Trainer erhielten keine Ausreisegenehmigung. Das Land verhängte bis September ein Sportler-Ausreiseverbot, von dem die Optisegler aber u.a. auch die Olympioniken des Landes betroffen sind. Aber internationale Teilnehmer sind dennoch in Helgoland dabei. So 10 Franzosen, die an der Deutsch-Französischen Jugendbegegnung teilnahmen. Für die engagierte Unterstützung der Jugendbegegnung erhielt Henning Tebbe ein kleines Dankeschön von der DSV Jugendabteilung.

 

 


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