9. Juli 2016

WM Vilamoura – eine persönliche Note

(cdn) Leider hat uns in den letzten Tagen in Vilamoura das Internet verlassen. Pressefrau Birgitt hat mit den mageren Informationen, die per sms ankamen, einen erstaunlich ausführlichen Bericht verfasst. Aber wir wollen natürlich noch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, wie es uns an den letzten beiden Finaltagen und im Teamrace ergangen ist.

Das Beste gleich am Anfang: wir sind Vizeweltmeister in der Teamwertung geworden!

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Mit 4 Seglern unter den Top25 der Welt kann eine Medaille auch nicht ausbleiben. Für die Goldmedaille fehlten uns sage und schreibe nur 8 Punkte – bei 11 Wettfahrten ist das ja ein Hauch von Nichts! Ich bin unglaublich stolz auf diese 5 Kerle, die – jeder für sich und auch miteinander – ihre persönlichen Hürden überwunden und zu manch wunderbaren Höhenflügen gefunden haben!

Im Einzelnen:

nachdem Adrian grandios in die Finalwettfahrten eingestiegen ist, wird der zweite Finaltag für ihn schwieriger. Fast müßig zu erwähnen, dass auch er nun zu zaghaft startet, die Wettfahrten aus dem hinteren Mittelfeld kämpfen muss. Mit einem 17. und einem 48. Platz rutscht er ordentlich nach hinten – der Streicher war ja schon mit seiner Frühstart-Disqualifikation vergeben. Wer in der Situation schon einmal war, erkennt das Elend wieder, in dem Adrian sich am letzten Tag befindet.

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Die Freude über seine Leistung kam bei Adrian erst später

Er kommt von hoch oben, hat sich die ganze Serie lang in den Top10 befunden. Abrutschen ist immer viel bitterer und mental schwerer abzufedern, als von hinten aufzuholen. Am letzten Tag weiß er also, dass er sich nichts mehr leisten kann und nur noch ein grandioser Platz die Serie so zu Ende bringt, wie sie angefangen hat. Er lernt aus dem Vortag, lässt sich an der Startlinie nicht mehr foppen und kämpft wie ein Löwe. Er wird tatsächlich 6. – Hurra!!! Und oh nein: wieder eine Disqualifikation wegen Frühstart. Adrian versteht das nicht, alle über ihm in Luv waren doch viel weiter vorn und sind nicht disqualifiziert? Eigentlich des Nachfragens und langen Wartens müde, schleppt er sich doch durch die mühsame Prozedur des Antrages auf Einsicht in die Startprotokolle. Und leider ja: im Protokoll des Leebootes steht er eindeutig auf der Liste. Der Chef-Wettfahrtleiter tut sich beim Erklären auch schwer, gibt zu, dass Adrian hier schon wirklich Pech hat. Er wurde von Lee erkannt, hat aber die Boote in Luv über ihm verdeckt. Adrian Pech, der luvwärtige Pulk Glück. Wir erfahren noch, dass bei einem Frühstart – anders als im bürgerlichen Recht – die Unschuldsvermutung nicht greift. Adrian ist schon schuldig gesprochen und muss nun beweisen, dass er es nicht ist. Ein Beweis wäre, wenn der Trainer mit Video fest verankert in der Peilung liegt. Mit allem Respekt: die Beweisführung sparen wir uns, denn Trainer sind in der Startlinienpeilung gar nicht erlaubt. Mit einer wutheulenden Teamleaderin ist Adrian auch nicht gedient, also bewahren wir Contenance und bedanken uns höflich. Es bleibt Platz 25 im Gesamtklassement und die Gewissheit, dass Adrian ein „First-Row-Fighter“ ist – O-Ton Regattaleitung. Und nur „First-Row-Fighter“ schaffen Medaillen – wenn nicht hier, dann ein anderes Mal. Hätte-hätte-Fahrradkette…aber ohne die beiden BFDs hätte Adrian Bronze gewonnen. Nur mal so heimlich nachgerechnet. Und tatsächlich: kurz, bevor wir den Heimweg antreten, dämmert zwischen all der BFD-Enttäuschung auch Adrian, dass er eigentlich ganz schön krass heftig gut gesegelt ist…

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Alles hat ein Ende – auch ein Tag auf dem Wasser

Leo beendet seine erste Weltmeisterschaft auf dem insgesamt 73. Rang, als 9. in der Silberfleet. Dabei segelt er sein bestes Ergebnis am letzten Tag und zeigt, wo der mühsame Weg aus dem Tal der Tränen hinführen kann – nur nach oben. Leo war ein Lotto-Gewinn für das Team, und das, obwohl er nicht im Entferntesten das erreicht hat, was er erreichen wollte. Miesepetrige Laune wegen der verpassten Goldlfleet hat er nur einen Tag gelten lassen und war dann wieder voll da. Ich bin mittlerweile auch nicht mehr so sicher, ob eine Einteilung in Finalgruppen bei Jüngstenseglern so der Weisheit letzter Schluss ist. Damit sind einfach alle Möglichkeiten für die verbleibenden Tage der Meisterschaft begrenzt und mit dem Wissen sich bis in die Haarspitzen zu motivieren, ist schon eine harte Nummer. Ohne Leo dazu befragt zu haben, stelle ich einfach mal die Vermutung auf: Leo hätte sicherlich einen deutlich besseren Platz segeln können, als nun in der Ergebnisliste steht. Aber das, was Leo hier erlebt und überwunden hat, mehr wert als ein toller Platz in der Goldfleet. Mögen alle, die schon in seiner Situation waren und wieder kommen werden, nicht greinen sondern ebenfalls den Weg nach oben finden. Ein Seglerleben ist sooo viel länger als eine Regatta, auch wenn sie WM heißt…

Auch Roko durchlitt ein gefühlt gewaltiges Tief, als nach dem ersten Finaltag seine Medaillenträume in weite Ferne gerückt schienen. Letztendlich ist er im Endergebnis aber nur 14 Punkte von der Bronzemedaille entfernt – auch dieses ein Hauch von Nichts.

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Roko wird insgesamt 7.

Hätte man den Seglern und Seglerinnen nicht die letzte Wettfahrt „geklaut“ – die Thermik schlief zwar ein, aber der Landwind setzte unmittelbar danach ein; eine Wettfahrt wäre durchaus möglich gewesen, wenn nicht die Gewinnerehrung der Einzelwertung so früh auf dem Programm gestanden hätte – so wäre Roko wohl noch weiter nach vorne gesegelt. Mit einem 7., einem 11. und einem 3. Platz in den letzten Wettfahrten landet er insgesamt in den Top10 auf Rang 7. Über die ganze Serie mit ihren Höhen- und Tiefflügen ist das eine erstaunliche Leistung. Es macht Freude, ihm beim Segeln zuzuschauen, auch wenn ich nur einmal beim Test-Event in den Genuss kam. Wie ein Aal windet er sich aus misslichen Situation und scheint den freien Wind mitten im Gewühl zu riechen. Notfalls 23x wenden, um sich zu befreien, irgendwo wird die Lücke kommen. Und weil man sich sein Glück mit Eifer verdient, ist Roko auch oft früher frei als andere.

Viele gute Segler machen das so, und unterm Strich segeln tatsächlich nur die konstant gut, die immer und in jeder Situation ihr Bestes geben. Es kam einmal die berechtigte Frage auf:“Warum segelt der besser als ich, obwohl er die Füße über Bord baumeln lässt?!“ Lasst Euch von uns alten Knackern gesagt sein: das ist dann unverdientes Glück! Erfolgreich und vor allem zufrieden mit sich selbst sind die, die kämpfen, immer und in jeder Situation. „Heute habe ich aufgegeben“, äußerte auch einmal einer unserer Mannen auf dieser WM. Ja, das passiert und ist verständlich. Manchmal ist der Akku einfach alle. Aber der Wettkampf ist nicht verloren, wenn ein Rennen daneben geht. Manchmal ist es gut, den Akku zu schonen und im neuen Versuch wieder voll anzugreifen.

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Vali wird insgesamt 16.

Wie zum Beispiel Valentin, der erst mitten in der Serie den „An“-Schalter (O-Ton) fand. Am zweiten Finaltag haut er einen 5. und einen 3. Rang raus und ist steil auf dem Weg in die Top10. Am letzten Tag ist seine Anspannung und seine volle Konzentration fast zum Anfassen. Die erste Tageswettfahrt läuft aber nicht nach Geschmack. Woran das im Einzelnen gelegen hat, wollte keiner mehr so recht nachbohren. Denn die Enttäuschung, dass keine zweite Tageswettfahrt mehr stattfindet und der große Traum von DER Weltmeisterschaft geplatzt ist, sitzt offensichtlich sehr tief. Aber kennzeichnend für Valentin – so habe ich ihn auf dieser Weltmeisterschaft kennengelernt – ist, dass er keine große Sache aus seiner Enttäuschung macht. Er nimmt sich seine Zeit, zieht seine Schlüsse, sauber und bündig, und ist dann wieder da, lacht und schaut auf die nächsten Dinge, die da kommen. Diese WM war sein Ziel, daran gab es nichts zu rütteln. Seine gesteckten Ziele hat er nicht an die große Glocke gehängt, aber wer seine Ergebnisse der letzten Jahre und dieser Saison verfolgt hat, erkennt unschwer, was alles möglich gewesen wäre. Und erkennt zweifellos, was in der Zukunft alles möglich sein wird. Ich ziehe meinen Hut in mehreren Hinsichten!

Erste WM Platz 24 – frei im Geist!

Das tue ich ebenfalls vor unserem jüngsten Teilnehmer, Kristian. Unsere Frohnatur wusste sich anfangs wohl selbst nicht so recht einzuordnen, bekam dann aber den Geschmack zu packen und legte jeden Tag einen drauf. Mit dem 11. und 5. Rang am vorletzten Tag mischt er kräftig vorne in der Weltspitze der Optimisten mit. Zusammen mit Adrian kassiert er am letzten Tag leider eine Frühstart-Disqualifikation und landet damit „nur“ auf einem 24. Platz insgesamt. Unglaublich! Frei, freier, Krissi!

Silber in der Mädchenwertung

Helena Wolff (ganz rechts) gewinnt Silber in der Mädchenwertung

Wer ebenfalls einen tiefen Knicks verdient, ist unsere Vizeweltmeisterin Helena Wolff. Mit einem 22. Platz in der Gesamtwertung erhielt sie die Silbermedaille in der Mädchenwertung. Auch wenn sie die Medaille offiziell unter dänischer Flagge ersegelt hat, so freuen wir uns doch auch aus deutscher Sicht massig mit ihr, sie „gehört“ ja auch ein bisschen uns 😉

Wer bis hier mitgerechnet hat, weiß es schon: der Weltmeistertitel in der Teamwertung war für das deutsche Team zum Greifen nahe. Die 8 Punkte, die uns vom Weltmeister Amerika trennen, wären an so vielen Stellen drin gewesen. Und deswegen – ich wurde schon für verrückt erklärt – freue ich mich so für unsere Jungs und ihre Leistungen! Nicht der Plätze wegen, sondern weil es für jeden Einzelnen in diversen Situationen wirklich nicht einfach war, und weil es im Opti einfach auch mal hammerhart ist, sich in so einem großen Feld zu behaupten. Und immer wieder hat jeder Einzelne sein „Ich-kann-nicht-mehr-ich-mag-nicht-mehr“-Teufelchen von der Schulter gejagt und Vollgas gegeben. Wie vielen von Euch allen geht es nicht auch so da draußen auf dem Wasser? Manchmal mag man einfach nicht mehr, aber weiterkämpfen lohnt! Wirklich wahr!

Und dann noch das Teamrace…da haben sie eine Woche lang ohne Pause gewartet, gebraten, sich motiviert, sich konzentriert, sich verausgabt und alles probiert – und dann geht es direkt weiter am nächsten Tag, und das auch noch eine halbe Stund früher als sonst. Entspannung? Freuen? Feiern? Ja, alles gern kurz antesten, aber dann ins Bett! Pfft, also da waren sich viele Teamleader einig, dass das einfach keine gute Planung ist. Aber unsere Mannen hauen am ersten Teamrace-Tag 2 Siege in Folge raus. Am zweiten Tag geht es auf dem Wasser mit dem Siegen weiter; an Land schwitzen und bangen wir, haben eine Standleitung zu Trainer Riky und jubeln mit jedem Sieg. Und als wir es vor Spannung nicht mehr aushalten und auf dem Tracker mitschauen, geht es schief: wir unterliegen den Italienern. Ist das zu glauben? Gibt´s doch nicht! Also entweder, weil wir auf dem Tracker mitgeguckt haben, oder weil wir nicht im Fußball UND im Teamrace gegen Italien gewinnen können… einer der beiden Gründe war es eindeutig!

Zu guter Letzt werden im Anschluss – ohne Pause – gleich noch die Boote an diesem Tag verpackt. Auch das gehört dazu – Segeln ist ein Verpackungssport. Danach endlich ein kühlendes, extrem leckeres Eis, danach eine doch etwas maue Preisverteilung, danach aber eine sehr gelungene Abschlussfeier, auf der sich endlich alle Kinder aller Länder austauschen, lachen, feiern, T-shirts tauschen und was Vernünftiges essen können. Aber tatsächlich ist einfach kaum noch Energie zum Feiern da, zu lang war die Woche, zu lang dieser letzte Tag!

Leider sind aber unsere Taschen noch nicht gepackt – wer packt denn auch Taschen, wenn das Teamrace noch volle Konzentration verlangt? Und so springen unsere 5 noch um 22.30 Uhr in den Pool – „ich schlaf sonst ein beim Packen“ – und mühen sich dann, 3 Wochen Leben in einen Koffer zu pressen.

Mittlerweile hat uns das „echte“ Leben wieder – Familie, Schule, Arbeit. Das Erlebte aus Portugal wird uns beibleiben, und jeden Tag werden wir uns an eine andere kleine Besonderheit erinnern, die vielleicht plötzlich hochploppt. Deswegen war es eine Reise wert.

Geschafft!!!

Dank Euch, Adrian, Krissi, Leo, Valentin und Roko!

Ein besonderer Dank an dieser Stelle an Chiara Steinmüller, unserer Co-Trainerin. Chiara war die gute Seele im Team, hatte immer ein offenes Ohr, einen guten Tipp, eine Engelsgeduld und eine herzliche Laune – und das alles ohne Honorar!

Dank auch an alle Leser, die – hoffentlich mit Interesse, ein paar Schmunzlern und Genegenheit – unsere Berichte gelesen haben.

Teamleader Christiane


30. Juni 2016

WM Vilamoura – Tag 14: heiß und langwierig…

…so können wir die letzten zwei Tage zusammen fassen.

In Ermangelung aktueller Bilder heute mehr Worte als Bilder.

Gestern haben die 256 WM-Teilnehmer die letzten beiden Qualifikationsrennen beendet. Der Tag begann nicht ganz unerwartet mit einer Startverschiebung. Die wurde allerdings schier unerträglich, als der anfängliche Regen mit Flaute einer sengenden Sonne mit Flaute wich.  Mit einer gigantischen Wassermelone und einem Kartenspiel, das den Namen des Allerwertesten trägt, konnten wir wenigstens einen Teil der Wartezeit überbrücken. Gegen 14 Uhr ging es dann endlich los, mit 8-12 Knoten aus südwestlichen Richtungen ein schon bekanntes, aber nicht unbedingt durchschaubares Spiel.

Adrian ist auf dieser WM bis jetzt unser Super-Startfahrer. So auch gestern. In beiden Wettfahrten kommt er wieder prima weg und kann das Spiel dann sozusagen von vorne mitbestimmen. Am Ende des Tages verbucht er mit einem 4. und einem 9. Rang erneut zwei Top10-Plätze – leider erweist sich der 9. als eine Disqualifikation wegen Frühstarts. Aber nicht getrauert, denn Frühstart hin oder her: der Bursche macht gerade ziemlich viel richtig da draußen auf dem Wasser. Heute am ersten Finaltag der WM legt er gleich nochmal einen 3. und einen 4. Platz nach und ist damit derzeit 4. im Zwischenklassement. Gern einmal vor dem Computer klatschen, das ist wirklich eine grandiose Leistung! Wo immer das auch am Ende hinführen mag, die bisherigen Wettfahrten hat er einfach souverän gemeistert!

Roko hatte gestern keinen schlechten, aber auch keinen guten Tag. Ein Start in der zweiten Linie heißt hier, alle strategischen Entscheidungen aus der Hand zu geben. Roko rettet mit mäßigem Start in der ersten WF noch einen 14. Platz ins Ziel und legt mit einem guten Start in der zweiten Wettfahrt einen 5. Platz nach. Also Anschluss nach vorn gehalten, alle Optionen für offen. Aber heute am ersten Finaltag war der Wurm drin. Nach einem Start aus der zweiten Linie in der Goldfleet ist bei der engen Leistungsdichte nicht viel zu machen – sicherlich nicht, wenn die Zielkreuz zum Anlieger wird – Feierabend, Platz 47. Zweite Wettfahrt wieder ein prima Start, aber jetzt zeigt der Wurm sein wahres Gesicht: zwei Strafkringel vor der Luvtonne wegen einer unbeabsichtigten Wegerechtsverletzung – ein Flüchtigkeitsfehler sozusagen – und noch zwei Strafkringel auf dem Vorwindkurs – Doppelfehler sozusagen. Am Ende dieser Wettfahrt bleibt ein 32. Platz und am Ende des Tages bleibt tiefe Enttäuschung über eigene Fehler, in die Ferne gerückte Erwartungen und eine tiefe Ermattung. Es hilft nur noch eines: schlafen! Mit noch 4 Wettfahrten vor der Nase liegt Roko jetzt auf dem 22. Platz im Zwischenklassement. Die Punkte nach vorn sind eng, nach hinten aber auch. Also morgen ran an den Speck!

Krissi ist der Flummi der letzten zwei Tage: nach einem eher ernüchternden Start in die Serie tütet er gestern mit einem 11. und 5. Platz die Qualifikation für die Goldfleet ganz geschmeidig ein. Und woran hat es gelegen? Der aufmerksame Leser ahnt es schon…ja, die Starts. Die waren richtig gut, und dann musste unser Benjamin ja „nur noch“ vorne mitpendeln…Ja, so einfach ist´s natürlich nicht, aber so ähnlich. Und jetzt kommt es ganz überraschend: die erste Wettfahrt heute in der Goldfleet wird ein 39., weil….der Start nicht dolle war. Hm, wir erkennen einen roten Faden. Dann noch Rechtsdreher auf der linken Seite abwarten – hilft auch nicht wirklich. Mit einem 7.Platz in der zweiten Final-WF bounct er aber wieder hoch, liegt jetzt insgesamt auf Platz 37 und hat in den letzten 4 WF mal eben knapp 30 Plätze gut gemacht.

Valentin, ja Valentin…der beeindruckt gestern mit den Plätzen 1 und 8 und katapultiert sich damit 20 Plätze im Zwischenklassement nach vorn. Endlich, endlich den „an“-Knopf gefunden, so fühlt sich das an. An den Starts hat es wieder gelegen, „ich bin einfach wieder da“. Das hören wir gern! Und heute, ja heute doch wieder zu verhalten im Start, dazu weniger Wind und die höhere Leistungsdichte in der Goldgruppe: da werden verpasste Dreher hart bestraft. Der Bursche nimmt es soweit wie möglich gelassen, morgen geht es weiter und in 4 Wettfahrten kann noch so viel passieren. Ich finde das eine bewundernswerte Einstellung und mit eben dieser sowie einem gewissenhaften Plan für morgen drücken wir die Daumen, dass Vali den „an“-Schalter nochmals findet.

Und bei Leo kam es anders als gedacht und anzunehmen war. Der hatte sich gestern vorgenommen, den Einzug in die Goldgruppe zu verteidigen, und dann kriegt er zu später Stunde den wohl heftigsten Klopper seiner sportlichen Laufbahn zu verkraften. Und das ging so: in der 5. WF kommt er verhalten aus dem Start, und beim Freiwenden tuschiert er das Heck eines Belgiers – keine große Sache. Ganz klar auch keine korrekte Sache, aber vielleicht vergleichbar mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung. Auch die ist nicht richtig, viele machen sich ihrer schuldig, einige werden ertappt und müssen Strafe zahlen. Der Belgier findet die Sache offensichtlich groß genug für einen Protest, obwohl beide ihren Streicher in der Wettfahrt segeln. Auch das ist ok, Leo macht keine große Sache draus und will sich aus dem Rennen zurückziehen. Und dann wird es auf einmal wirr: Teamleader sitzt noch in einer IODA-Versammlung, Trainer noch auf dem Motorboot, Leo wird zur Jury zitiert und bevor wir mit den Augen klappern können geht es los mit der Verhandlung. Ja, sagt Leo, ist alles richtig, war nicht ok von mir. Die Jury braucht lange, lange, um eine scheinbar einfache Entscheidung zu treffen. Die da aber – nicht nur für Leo und uns alle – völlig überraschend lautet: DNE, also eine Disqualifikation besonderer Schwere, denn sie kann nicht gestrichen werden. Wie bitte??? Eine einfache Disqualifikation stünde angesichts der Unschwere des Vergehens eher im Verhältnis.

Als wir endlich um 21:30 Uhr zum Essen kommen, sind alle im Team geschockt. Zum Einen hat Leo mit einem 17. Platz in der 6. WF den Einzug in die Goldgruppe verpasst, damit hatten wir nicht gerechnet. Zum Anderen -obendrauf- der Klopper mit dem DNE, der ihn irgendwo in der Mitte der Silberfleet abrutschen lässt. Das mit dem DNE geht so nicht, das müssen wir morgen nachfragen. Tun wir auch, und hören die Erklärung der Jury: wenn ein Kind Weltmeister wird, dann fragt auch keiner mehr nach dem Alter; hier werden alle wie Erwachsene behandelt und Leo hätte wissen müssen, dass er gar nicht in die Verhandlung hätte gehen dürfen sondern die Wettfahrt im Nachhinein hätte aufgeben müssen. Aha, und nein, dem können wir nicht zustimmen. Den Teilnehmer einer Jüngstenweltmeisterschaft will ich kennenlernen, der die Wettfahrtregeln so auswendig kennt. Dafür sind Trainer und Teamleader da, und die waren anderweitig – Sitzung und letzte Optis um 20 Uhr vom Wasser geleiten – beschäftigt. Und nein, wir finden, dass Opti-Weltmeister immer noch Kinder sind – Titel hin oder her – und auch als solche zu behandeln sind. Wir müssen damit leben, dass die Jury sich für uns viel Zeit nimmt und uns aufrichtig zu erklären versucht, warum sie so entschieden hat. Die Entscheidung sei auch für sie sehr schwierig gewesen. Aha. Gut. Schraler Trost, aber immerhin. Fakt ist: wir haben tonnenweise gelernt und sind für die nächsten Tage gewarnt.

Verständlicherweise hält sich Leos Motivation heute morgen in bescheidenen Grenzen, aber er macht aus dem Tag, was in seiner Macht steht. Die Teamwertung ist noch zu retten, und da wird er seinen Teil zu beitragen – so ist es beschlossen. Es gibt nicht viele Nationen, die 4 Leut´ in der Goldfleet haben und einen in der Silberfleet. Leo zeigt seine Teamplayer-Qualitäten und macht heute 20 Plätze im Gesamtklassement gut. Holla-die-Waldfee! Wenn es einen Preis für den besten Wieder-Aufsteher aus dem Tal der Tränen gibt, dann hat er ihn verdient.

Wir danken dem geneigten Leser für sein offensichtlich geduldiges Interesse – immerhin ist er bis hierher gekommen. Es gäbe noch so viel mehr Erstaunliches, Erquickliches, Wunderliches und Witziges zu berichten. Aber der Autorin fallen nun die Augen zu.

Morgen mehr Bilder, versprochen!

Müde und verbrannte Grüße aus Vilamoura

Hier die Zwischenergenisliste von Mittwoch, 29. Juni 2016

 


27. Juni 2016

WM Vilamoura – Tag 12: wenig Wind, Strom, Dreher, schwierig…

Heute war es ganz mau mit dem Wind. Zwar keine Startverschiebung, aber mit um die 5 Knoten wohl eindeutig schwachwindig zu nennen. Dazu ganz herrliche Dreher und Strom mit etwa 10 m/ Minute… Schwierig zu segeln, die Sonne knallt dazu. Von einer Gruppe wird die zweite Tageswettfahrt abgebrochen, von den anderen drei Gruppen nicht. Die abgebrochene Wettfahrt wird noch einmal neu angesetzt und tatsächlich geschafft. Aber: nicht alle sind zufrieden damit, dass ihre Wettfahrt nicht abgebrochen wurde. Es laufen zur Zeit noch immer Proteste, ob die Wettfahrt der grünen Gruppe annulliert wird und morgen nachgeholt werden müsste. Das betrifft uns nicht, denn keiner unserer Mannen war heute in dieser Gruppe. Sollte die grüne Gruppe morgen ein Rennen nachholen, haben wir also erst einmal Startverschiebung.

Prognose zu den Zwischenergebnissen:

Adrian hat noch keinen Streicher gefahren, fährt souverän Top10-Plätze ein, heute die Plätze 9 und 10 ,und damit wird er auch im Zwischenklassement in der Region bleiben.

Roko kassiert einen Streicher, da er in der ersten WF direkt vor dem Start zwei von den Wasserschiedsrichtern auferlegte Strafkringel drehen muss. Danach lässt er allerdings einen Tagessieg folgen und wird sich insgesamt nach 4 WF in der Nähe von Adrian einsortieren.

Leo fährt sehr gute Starts, kein Vergleich zum Test-Event vor einer Woche. Heute konnte er trotzdem nur an den Top10 schnuppern, schaffte zunächst einen guten 15. Platz in der ersten Tageswettfahrt. Die zweite fing ebenfalls verlockend an, aber dann versemmelt er den Vorwindschenkel und ein 24.Platz bleibt übrig. Weiterhin hält er aber problemlos Kurs auf die Goldgruppe.

Valentin kommt hier überraschenderweise schlecht aus den Starts heraus. Entweder hakt es beim Timing, oder er hat nicht genug Freiraum im Nachstart, um seine Geschwindigkeit auszuspielen. So muss er das Feld zunächst immer „von hinten“ – naja, relativ gesehen – aufrollen. Respekt verdient, dass er sich nicht entmutigen lässt, obwohl die bisherigen Plätze ganz klar unter seiner Erwartung liegen. Ziel für morgen ist klar, ein guter Start nach dem anderen. Im Goldfleet wird dann ja auch wieder ganz neu gemischt. Und dass die Ente hinten k…., hatten wir ja schon festgestellt.

Und genau das gilt auch für Krissi: bisher nur einmal vernünftig aus dem Start herausgekommen und 2. geworden. Kommt er nicht gut weg, gibt´s gleich einen auf die Mütze. Also auch bei ihm ganz klare Sache: morgen zweimal gut starten und dann ist die Goldgruppe gebongt.

Wir sind gespannt, vor allem aber müde. Und deswegen ist es hier schon seit geraumer Zeit sehr still im Hause. Die Windvorhersage für morgen ist bescheiden. Wer mag denn mal einen Euro in die portugiesische Windmaschine werfen? Wir berichten morgen, ob´s geklappt hat und haben dann vielleicht auch wieder ein paar mehr Fotos also heute auf Lager.

Boa noite!


21. Juni 2016

WM Vilamoura – Tag 6: Hipp Hipp Hurra, Geburtstagskind Valentin

Update seit letztem Freitag:

am Samstag, 18.06., unserem 3. Tag in Vilamoura, mussten wir für die nächsten Wettfahrten des Test-Events wieder lange auf den Wind warten. Der Tag begann wie der vorherige mit vielversprechendem Nordwind, aber – aus Erfahrung klug geworden – ließ die Wettfahrtleitung sich nicht narren und alle an Land warten, bis die Thermik den Nordwind verschlungen hatte.

Mit süd-westlichen Winden lief die Flotte dann – durch die Sonne und Hitze an Land medium-rare gebraten – gegen 13:30 Uhr aus und schaffte 2 und eine 1/4-Wettfahrt, bevor die Thermik innerhalb von 10 Minuten einschlief und der Nordwind zurückkam.

Obwohl die Bedingungen nach Lehrbuch-Thermik aussahen, taten der Strom und unvorhersehbare Böen und Dreher ihr Bestes, unsere Jungs zu verwirren. Die hielten sich aber wacker und machten mit ihren Rängen in den zwei gewerteten Wettfahrten erneut Plätze im Zwischenklassement gut. Heute kassierte Krissi einen UFD, seine Uhr war nicht schneller als die Zeit erlaubt, sondern verließ ihn einfach ganz.

Zieh, Junge!!

Zieh, Junge!!

Sonntag begann ähnlich, nur wärmer. Von den drei angesetzten Wettfahrten schafften wir wiederum nur zwei. Heute setzte sich Valentin in beiden Wettfahrten in den Top10 fest und segelte sich damit auf den 14. Gesamtrang vor. Roko verteidigte seinen zweiten Gesamtrang mit einem 16. und starkem 6. Platz am Ende. Krissi brachte seinen 11. Platz ebenfalls ins Trockene. Adrian hatte am Vortag Pech: als die dritte Wettfahrt wegen Windmangel abgebrochen wurde, lag er nach einem wirklich brillianten Start an zweiter Position. Am letzten Tag zeigte er nochmal, wo er doch mindestens hingehört und beendete die Serie mit einem 9. Platz, landete damit insgesamt auf Rang 16. Leo tat sich mit Segel, Geschwindigkeit, den Quallen und den Wellen insgesamt schwer, aber Tendenz ist deutlich positiv – er scheint sich langsam warm zu dieseln. Die letzten beiden Wettfahrten waren seine besten der Serie, und wir sind froh, dass wir noch ein paar Tage vor Ort haben, so dass der Diesel zur WM dann auch schnurrt wie eine zufriedene Katze.

Kurz vor der Preisverteilung

Kurz vor der Preisverteilung

Montag stand die Nachbeschau der Regatta sowie Training auf dem Programm. Um den geneigten Leser nicht zu langweilen, halten wir uns hier kurz und beschränken uns auf Bilder statt Worte.

Und heute wurde gefeiert, denn Valentin ist unser WM-Geburtstagskind! Nach 5 Tagen segeln stand ja sowieso mal eine Pause an, die alle wohlverdient genossen haben. Ausschlafen, Geburtstagsfrühstück, Aqua-Park (man würde meinen, sie hätten genug Wasser um sich herum…)

Tausche Geburtstagskind gegen 4 Papageien!

Nicht nur Wasser im Aqua-Park, auch Papageien

und zur Feier des Tages ließ sich unser ernährungsstrenger Trainer auch tatsächlich zu einer Pizza beim Fußball-Gucken überreden.

Morgen geht es weiter im Programm. Nur noch einen vollen Tag Training haben wir, bevor Anmeldung und Vermessung anstehen. Je nach Vermessungszeitplan bleibt sicher dann noch einer weiterer Tag für Training, aber je dichter wir an die WM heranrutschen, desto geringer werden natürlich die Trainingsumfänge. Gewöhnung an Strom und Welle steht weiterhin auf der der to-do-Liste, aber vor allem: Freude, Motivation und letzte definitive Entscheidungen zur Materialauswahl treffen. Am Samstag, 25.06., ist Eröffnung und am Sonntag geht es endlich los.

Wir berichten – fast – live…

Sonnige Grüße aus Vilamoura!

 


17. Juni 2016

WM Vilamoura -Tag 2: beim Test-Event wird…getestet

Heute, am zweiten Tag des Test-Events hier in Vilamoura, standen wieder drei Wettfahrten auf dem Plan. Um 11:00 Uhr war der erste Start angesetzt, und so ging es pünktlich um 9:50 Uhr mit Setzen der D-Flagge raus aufs Wasser.

Getting ready...

Getting ready…

Aber der Wind hielt nicht, was er morgens versprochen hatte. Der Nordwind, der anfangs noch mit bis zu 10 Knoten wehte, ließ überraschend schnell nach, der Thermikeinfluss machte ihn instabil und brachte ihn schließlich zum Erliegen. Nach zwei Startversuchen gab die Wettfahrtleitung nach und setzte AP über H, und die 70 Starter wurden in den Hafen geschleppt. Nach einer knappen Stunde hatte die Thermik gesiegt, und das Ganze noch mal von vorn, dieses Mal mit Wind aus südwestlicher Richtung mit bis zu 15 Knoten. Die 4. Wettfahrt brauchte keine weiteren Startversuche; Roko und Vali setzten sich im vorderen Feld fest und gingen als 6. und 7. über die Linie. Im Nachhinein muss Vali einen UFD (Disqualifikation, weil er sich in der letzten Minute vor der Startlinie befand) hinnehmen: seine Startuhr tickte eine Minute schneller als die offizielle Uhr, Vali zog schon mal an, mitten ins Sichtfeld der Regattaleitung. Obwohl er sich noch zurücksacken ließ, war das Übel natürlich schon geschehen. Adrian schaute sich mal Leos Qualle unterm Boot an, die sich freute, heute zwei deutsche Gesichter auf dem Atlantik begrüßen zu dürfen…Nein, bei den beiden lief es in dieser Wettfahrt nicht, der Wind drehte auf der Startkreuz fast 20° nach links, da war auf der rechten Seite mit auch noch weniger Wind nicht mehr viel zu holen. Krissi rettete sich durch einen konsequenten Seitenwechsel nach links noch auf einen 21. Rang.

In der 5. Wettfahrt nahm der Wind langsam wieder ab und wurde unstet. Leo verabschiedete sich von seiner Qualle und segelte nach vorn, Krissi erbarmte sich des vereinsamten Tieres und fuhr mit der Qualle seinen Streicher ein. Valentin tat sich mit dem abnehmenden und drehenden Wind schwer, blieb im Mittelfeld stecken. Adrian und Roko segelten sich mit den Plätzen 12 und 17 im Zwischenklassement  nach 5 Wettfahrten auf die Ränge 11 und 15. Krissi bleibt trotz Streicher in den Top10, Vali hat es durch den UFD auf Platz 19 versetzt und Leo wird morgen die erste Hälfte erstürmen!

Eine 6. Wettfahrt war heute mangels Wind nicht mehr möglich

Eine 6. Wettfahrt war heute mangels Wind nicht mehr möglich

Der Tag endete im Pool der Team-Unterkunft, mit leichten Differenzen bezüglich der individuellen Zeitwahrnehmung, einem Nudel-Betthupferl und einer frühen Nachtruhe.

Abkühlung und Trick-Shots

Abkühlung und Trick-Shots

Morgen geht es früh hoch: 7 Uhr Frühsport, Frühstück, Besprechung, ab in den Hafen und hoffen, dass der Wind durchhält.

Bis morgen – gleiche Stelle, gleiche Welle…


16. Juni 2016

WM Vilamoura – Tag 1: kaum angekommen, schon raus auf den Atlantik

(cdn) Sie hat begonnen, die revierspezifische Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft der Optimisten in Vilamoura. Trainer Riky hat für uns die Boote quer durch Europa gefahren und ist schon seit knapp zwei Tagen hier, hat die Gegend ein bisschen erkundet und letzte organisatorische Hürden genommen, wobei seine Vielsprachigkeit ein dickes Plus ist. Unsere Männer sowie Co-Trainer Chiara und ich (Teamleader Christiane) kamen gestern mit diversen Flugzeugen nach Faro eingeflogen. Adrian ganz in der Früh aus Genf, Chiara und Roko zur Mittagszeit aus Berlin, Leo, Kristian und ich zum Abend aus München und Hamburg; Valentin trudelte zu nächtlicher Stunde ein. Wer schon da war, packte beim Abladen, Aufbauen, Einkaufen, Einziehen und Kochen mit an, so dass abends alle nur noch speisen und schlafen brauchten…

Heute begann unser Tag mit dem Frühstück im „Food Court“ – ein großes Zelt auf dem Veranstaltungsgelände, in dem alle Teams während der WM zusammen speisen werden. Fazit: das Frühstück werden wir von nun an doch zu Hause einnehmen. Der Nährwert des hier gebotenen Frühstücks ist für einen Sportler einfach unzureichend.  Vom „Foodcourt“  läuft man 5 Minuten in die eine Richtung zum MoBo und 5 Minuten in die andere Richtung zum sogenannten Boat Park.

Echt jetzt? Noch ein Foto??!

Echt jetzt? Noch ein Foto??! Wir wollen rauf auf den Teich!

Die Marina Vilamoura ist wirklich riesig! Ein Roller oder Fahrrad wäre nicht schlecht. Aber alles andere ist fantastisch: das Wetter, der Wind, die Gastfreundschaft der Vilamouraner und insbesondere der Veranstalter, unsere Unterkunft und überhaupt.  Und weil heute gleich um 12:00 der erste Startschuss zum VILAMOURA WORLDS TEST EVENT fiel, gab es nicht mehr viel zu Rödeln, sondern raus auf den großen Teich.

Noch ist´s flau...

Noch ist´s flau…

Drei Wettfahrten haben unsere Mannen heute gleich geschafft, präzise beäugt von Trainer-Team Riky und Chiara.Was machen die da? Noch sind sie auf dem Weg in den Hafen, aber bei DEN Ergebnissen sind wir sehr gespannt auf die Berichte. Denn Kristian liegt nach drei Wettfahrten in Führung! Mit den Plätzen 7, 3 und 2 kommt derzeit keiner an ihm vorbei. Vali musste sich – so scheint´s – erst einmal warm segeln: mit den Plätzen 13, 26 und einem Tagessieg zum Schluss liegt er derzeit auf dem 8. Platz. Dicht dahinter folgen Roko und Adrian auf den Plätzen 10 und 13. Und welche Qualle sich bei Leo unterm Boot festgesaugt hat – die Einzelergebnisse 40, 21 und 54 lassen nur diese eine Theorie zu – werden wir morgen an dieser Stelle mit O-Tönen berichten.

Seid gegrüßt aus Vilamoura!


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