25. August 2018

2018 Optimist European Team Racing Championship – Platz 7 für GERMANY

Platz 7 für das deutsche Team bei der European Team Racing Championship, v.l.: Hannah Lanzinger, Siri Segger, Trainer Carsten Mügge, Carl Krause (verdeckt), Niklas Ill

Die 2018 Team Racing Championship ist beendet. Es siegte die italienische Mannschaft, auf Platz 2 und 3 die Teams aus Schweden und Polen. Das Finale ITA/SWE um den Titelgewinn war spannend: Das erste Rennen gewann Italien knapp. Es folgte ein Sieg der schwedischen Mannschaft, im dritten Rennen siegte Italien erneut. 

Mit Platz 7 beendete dasTeam Germany den Mannschaftswettkampf. „Das Team war hoch  motiviert und gab sein Bestes. Unter den TOP 10 hatte kein Team so wenig Teamrace Erfahrung wie die GERs. Mit dem 7.Platz können wir sehr zufrieden sein“, so der Trainer Carsten Mügge.

Rückblick auf den 3. und 4. Wettfahrttag:

Shuttle für die ETR-Teilnehmer vom Club AVLL zur OPTI-Station

Am 3. Wettfahrttag brauchten wir bis 17.00 Uhr, um die letzten Flights der Round Robin zu beenden.Bis dahin hatten wir wieder Rennen bei 1-2 Konten Wind, ein Gewitter und frischen Wind aus Nord. Diesen nutzt die Wettfahrtleitung gleich, um das nächste Format zu starten. Allerdings nicht wie in den letzten Jahren mit Gold- und Silberfleet, sondern mit Gold-/Silber- und Bronzefleet. Als 8. der Round Robin segelten wir in Silber und hatten nur noch die Chance auf Platz 6.Die ersten beiden Rennen gegen Kroatien und Russland konnten wir gewinnen. Erschöpft kamen wir an diesem Tag um 19.30 Uhr vom Wasser.

Am letzten Wettfahrttag wieder kein Wind…..Warten an Land, dann auf dem Wasser und schließlich wurde unserer Rennen gegen Niederlande bei fast keinem Wind  „gesegelt“. Durch einen erneuten Fehler an Tonne 1 hatten wir mit 1, 2 und 7,8 eine Verliererkombination bis zur Zielkreuz. Aber wir nutzten den kaum existenten Wind besser und gewannen das Rennen…Platz 7 war uns sicher. Jetzt noch gegen Griechenland….wieder brachte uns eine falsche Entscheidung an Tonne 1 ins Hintertreffen und trotz einem guten Finish fehlte uns ein knapper Meter zum Sieg. Damit beenden wir das ETRC auf Platz 7.

Hier alle Ergebnisse:1. ITALY, 2. SWEDEN, 3. POLAND, 4. TURKEY, 5. SPAIN,6. GREECE, 7. GERMANY, 8. NETHERLANDS, 9. CROATIA, 10. RUSSIA, 11. UKRAINE, 12. ISRAEL, 13. GREAT BRITAIN, 14. DENMARK, 15. SLOVENIA

 

 

 


23. August 2018

2018 Optimist European Team Racing Championship (2) – Wenig Wind, harte Gegner

Mit flauem Wind und starken Gegnern musste sich das deutsche ETR-Team am zweiten Tag der European Team Racing Championship auf dem Ledosee/Italien auseinandersetzen.

Hier der Bericht vom 2. Wettkampftag

Am Mittwoch waren wir bereits um 9.00 Uhr im Club, um unsere Optis für die ersten Rennen aufzubauen. Beim Briefing erklärte Chris uns die Regel 17 (richtiger Kurs) und Bahnmarkenraum. Anschließend liefen wir aus und bereiteten uns intensiv auf unsere kommenden 3 Rennen vor.

Schlechter Start im ersten Flight gegen Italien und fehlende Abstimmung auf der Zielkreuz bescherte uns Niederlage 2. Gegen Kroatien auch kein guter Start, aber im Ziel ein souveräner Sieg. Beim Rennen gegen die Türkei klappte am Start gar nichts (Frühstart und Kringel) und damit folgte Niederlage 3. Nach kurzer Pause an Land und neuem Fokus auf den Start segelten wir gegen die ungeschlagenen Polen. Alles klappte viel besser und mit wenigen Zentimetern Vorsprung im Ziel konnten wir gewinnen.

Die Euphorie verflog wieder schnell, denn durch einen fatalen Fehler an Tonne 1 ging das Match gegen die Niederlande verloren…ärgerlich. Im Rennen gegen Dänemark lief alles wieder rund, aber gegen Schweden wieder nicht – zu passiv auf dem Vorwindkurs und fehlender Plan auf der Zielkreuz.

Nicht nur wir hatten Schwierigkeiten, sondern auch der Wind. Er drehte und war schwach, teilweise wurden die Rennen mit 1-2 Knoten ins Ziel „gesegelt“. Um 15.30 Uhr brach der Wind komplett ein. AP über A. Unsere Bilanz nach 11 Rennen: 6 Siege und 5 Niederlagen, wobei wir gegen die TOP-Teams schon gesegelt sind.Unser Fazit: Gerade gegen die guten Teams müssen wir mutiger und abgeklärter werden sowie uns keine Fehler aufzwingen lassen.

Zur Motivation und Teambuilding gab es eine Runde Tretbootfahren….Am Donnerstag um 10.30 Uhr ging es mit der Round Robin weiter….

 


22. August 2018

2018 Optimist European Team Racing Championship – Starkes Feld

Am Dienstag, 21. August,  begannen die Wettkämpfe bei der Optimist European Team Racing Championship am Lago di Ledro.  Gastgeber der Veranstaltung ist zum zehnten Mal der Assoziacione Vela Largo di Ledro (AVLL). Seit Montag ist das Team Germany mit Hannah Lanzinger, Siri Segger, Carl Krause, Niklas Ill und Trainer Carsten Mügge vor Ort.Hier der erste Teambericht.

Training/Eröffnung

Nach kurzer Besichtigung des Clubs Assoziacione Vela Largo di Ledro (AVLL) und Blick zum Zuschauerhügel/Coach Station auf der gegenüberliegenden Seeseite ging es zur Stärkung in die Pizzeria (was sonst). Anschließend kurze Teambesprechung und dann konnten wir für 2 Stunden mit den Optis vom Veranstalter (alte Optis mit guten Segeln von Optimax) trainieren. Wir legten mit der Materialgewöhnung und Trimmstarts los. Bei leichtem Wind fuhren wir  3 Rennen gegen Slowenien, um unsere Teamabstimmung zu üben. Kurzes Umziehen und stylen und ab zur Eröffnung. Es war eine schöne, aber mit 1,5 Stunden auch lange Eröffnungsfeier. Es begann mit einer Parade durch Pieve di Ledro zum Festplatz. Auf der Bühne spielten Musiker die italienische National- und die Europahymne und natürlich wurden die notwendigen Reden gehalten, bis das Optimist European Team Racing Championship 2018 offiziell eröffnet wurde.

Folgende Nationen sind in diesem Jahr qualifiziert: Griechenland, Türkei, Deutschland, Polen, Schweden, Israel, Bulgarien, Spanien, Slowenien, Russland, Italien, England, Dänemark, Niederlande, Ukraine und Kroatien.

1. Wettfahrttag – Dienstag, 21.08.

Nach dem Frühstück machten wir uns um 9.00 Uhr auf den Weg zum AVLL. Um 9.30 Uhr stand das Briefing mit dem Wettfahrtleiter und der Jury an. Vom Wettfahrtleiter erfuhren wir die organisatorischen Dinge, wie das Prozedere zum Wechsel der Optis. Anschließend begann Chris Atkins (Chef Umpire) mit dem Teamrace-Briefing. Gleich am Anfang verriet er uns, warum es die beste Regatta des Jahres ist: „Four days Teamrace sailing, the parents are at home and the coach is not on the water“. Er gab uns erste Tipp zum Start, zur Taktik und zur Teamabstimmung.

Zu viele Wolken am Vormittag verhinderten eine Thermik, so dass wir erst Startverschiebung an Land hatten. Die Zeit nutzte Carsten, um die Batterie in einer ausgefallenen Startuhr zu ersetzen. Gegen 12.00 Uhr legten die ersten Teams ab. Wir mussten die ersten beiden Flights (à 4 Starts) von unserem Basislager verfolgen.

In unserem ersten Rennen trafen wir auf die Ukraine und konnten einen ungefährdeten Sieg einfahren.  Im zweiten Rennen gegen Great Britain lagen wir noch an der Tonne 3 vorne, aber auf der Zielkreuz fehlte die Abstimmung…Niederlage…Nach kurzer Besprechung an Land trafen wir auf Israel und Spanien. Mit einer viel besseren Zielkreuz gewannen wir beiden Rennen. Dann verließ uns wieder der Wind.

Unsere Tagesbilanz: 3 Siege und 1 Niederlage…nicht schlecht

Drei Teams gewannen alle ihre vier Rennen (Polen, Italien, Great Britain), vier Teams gewann drei Rennen (Griechenland, Türkei, Deutschland, Schweden.

Zum Abschluss des Tages hatten wir noch ein kurzes Debriefing mit Chris. Aus seiner Sicht ist das Niveau der Teams bei der EM wieder sehr hoch.Am heutigen Mittwoch  müssen wir noch 10 Flights segeln, um die Round Robin (jeder gegen jeden) wie geplant zu beenden. Drückt uns ab 10.30 Uhr die Daumen….


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