20. Juli 2017

OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2017 – Finaltag (IWC)

Finaltag ohne Wettfahrten – Rückkehr der Segler.

(bmg) Ohne eine Wettfahrt ging heute in Pattaya die OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP zu Ende.  Es war flau und sehr heiss.  Bis 14 Uhr warteten die 281 Segler auf dem Wasser auf Segelwind. Dann wurden sie an Land geschickt.

Drei Wettfahrttage waren für die Finalläufe geplant gewesen, gesegelt wurde nur am gestrigen Mittwoch. Marco Gardoni aus Italien ist der neue Opti-Weltmeister, auf Platz 2  Muhammad Fauzi Bin Kaman Shah/Malaysia. Mic Mohr, der im vergangenen Jahr in Costa Rica lebte und nach dem Reglement für dieses Land startete, gewann die Bronzemedaille.

Teams aus 62 Nationen gingen bei der WM an den Start. Die deutsche Mannschaft belegte im „Cup for overall best combined performance of team members“ den 5. Rang. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung. Die TOP 3 Nationen: USA, China, Thailand.

Die GER-Platzierungen (und hier auch alle Ergebnisse):

29. Julian Sensch; 41. Luca Jost; 44. Kristian Lenkmann; 58. Mewes Wieduwild; alle Gold Group

3. Anna Barth – Red Fleet; Rang 28 Girls Ranking (57 Girls)

15. Roko Mohr – er startete wie sein Bruder Mic für Costa Rica

Bericht des Teams aus Pattaya:

Am Mittwochabend ging das Drama los. Mewes und Luca bekamen eine heftige Durchfallerkrankung. Sie verbrachten einige Nachtstunden mit Teamleader Tina in der Notaufnahme des Krankenhauses. Für Beide war Segeln am letzten Tag nicht möglich, aber zum Glück passierte auf dem Wasser ja  nichts mehr. . . Julian ging es auch nicht so gut, aber er fuhr mit raus. Übrigens waren wir nicht die einzige Nation, die „Montezumas Rache“  erwischte. Lag es am Essen?

 

 

 

 


19. Juli 2017

OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2017 – 5. Wettfahrttag (IWC)

Der Tag begann trübe. Es regnete und man konnte vom Balkon aus sehen, dass kein Wind war. Im Club angekommen sah es erst nicht besser aus.

Das hieß, erst einmal warten, bis Delta gesetzt wurde und es los ging.

 

 

Als wir dann aufs Wasser gingen, war noch immer sehr wenig Wind und wir mussten zum Regattagebiet geschleppt werden. Im Regattagebiet direkt vor unserem Hotel angekommen, zeigte sich, dass es richtig war raus zu fahren. Der Wind nahm immer mehr zu und wir konnten die 7. Wettfahrt bei 9 Knoten segeln. Die meisten von uns waren mit dem Ergebnis in dieser Wettfahrt zufrieden. Besonders Juli, der in der gelben Gruppe einen 8. Platz ersegelte. Anna gelang in der roten Gruppe ebenfalls eine Top Ten Platzierung.

Leider nahm der Wind dann wieder ab und drehte nach rechts. Bei 7 Knoten wurde die 8. Wettfahrt gesegelt. In dieser Wettfahrt kamen wir, mit Ausnahme von Anna, die dieses Mal einen Top Ten Platz nur knapp verpasste, nicht so gut zurecht.

In der 9. Wettfahrt hatte der Wind wieder etwas zurück gedreht, wurde aber nicht wieder stärker. In dieser Wettfahrt lief es auch nicht so gut. Juli lag zwar recht gut, hatte aber leider einen Frühstart. Anna konnte sich mit einem 7. Platz in der Gesamtwertung deutlich verbessern und liegt jetzt in der Gesamtwertung in der roten Gruppe auf dem 3. Platz.

Zwischenergebnis:

  1. Platz Julian (11,9, 18, 12, 20, 46, gelb: 8, 31, (UFD))
  2. Platz Luca (9, 27, 19, 19, 12, 35, gelb: 24, (43), 28)
  3. Platz Krissi (28, 16, 20, 9, 38, 14, gelb: 27, 29, (61))
  4. Platz Mewes (12, 17, 8, 8 , 24, (57), gelb: 52, 44, 49)
  5. Platz Anna (32, (56), 47, 46, 32, 17, rot: 8, 11, 7)

18. Juli 2017

OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2017 – 4. Wettfahrttag (IWC)

(bmg) Die WM ging heute in die zweite und letzte Runde. Aber keine der zwei geplanen Läufen konnten gesegelt werden. Nach einem „midday rainstorm“ warteten die Segler auf dem Wasser vier Stunden lang  vergeblich auf den Wind.

Der GER-Teambericht:

Julian, Luca, Kristian

Mit dem Putzen der Boote begann – wie immer – unser Regattatag im Club. Nach den Segelanweisungen dürfen wir kein Spüli benutzen. Aber im Wasser schwimmt jede Menge Öl und Teer herum. Wie sollten wir die Boote regattafit bekommen?  Mit Mangoextrakt, Kokosmilch oder Butter – Tipp der Omas ?  Was tun?  Wir reichten mit Erfolg einen Antrag ein, Benzin zum Reinigen zu benutzen. Umwelt-Ferkel?

Heute waren nach den zwei Tagen der Team-WM wieder 2 Wettfahrten in der Einzelwertung angesetzt. Leider spielte das Wetter nicht mit. Nachdem wir anfangs an Land blieben, weil eine Schauerfront drohte, fuhren wir dann mit einiger Verspätung raus. Anfangs stand  eine Dünung von gestern und die Brandung war  recht stark. Das Raussegeln mal wieder schwierig.  Der Druck im Segel reichte kaum aus, um gegen die Wellen anzukommen.

Draußen zeigte es sich, dass der Wind zum Segeln von Wettfahrten zu schwach war. Es wehte  mit 3-4 Knoten. Nicht faulenzen …wir nutzten die schwache Brise zum Trainieren.  Aber irgendwann durften wir faulenzen… und zwar an Land.

 


17. Juli 2017

OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2017 – Team Race WM (2)

(bmg) 15-18 Knoten Wind, rauhe See – harte Bedingungen für die 16 Teams in der zweiten und letzten Runde der Team Racing World Championship. Das Team GER segelte 3 Rennen. Die Gegner waren Frankreich, USA und die Türkei.

Hier der Tagesbericht der GERs:

Von den 48 Teams vom Vortag waren noch 16 übrig geblieben, die heute um den Sieg kämpften. Aber bevor es losgehen konnte, musste man es erst einmal geschafft haben, vom Strand weg zu kommen. Der Wind war deutlich stärker als am Sonntag, es wehte mit 15-18 Knoten. Dadurch war natürlich auch die Welle höher und vor allem die Brandung stärker. Man merkte deutlich, dass alle mehr Respekt hatten und sich  Zeit ließen. Dabei hatten wir noch Glück. Genau wie die USA und die Briten hatten wir einen frühen Start und fuhren los, bevor die richtig großen Wellen kamen. Dabei waren die Jungs von thailändischen Marine richtig gut, ohne sie wäre heute gar nichts gegangen. Unter der Anleitung der Boat Boys des Vereins brachten sie alle ins Wasser. Nachdem jedoch einige Boote vollgelaufen und einzelne sogar gekentert waren, wurde die Taktik wieder geändert. Jetzt wurden die Segler im Boot sitzend mit ins Wasser getragen. Dabei musste der richtige Moment zum Absetzen und Losschieben gefunden werden. Das funktionierte dann richtig gut.

Unser erstes Rennen gegen die Franzosen lief richtig gut. Wir hatten einen guten Start und konnten die Franzosen dadurch von Anfang an kontrollieren. Damit waren wir in der nächsten Runde. Hier trafen wir auf die USA. Dieses Mal war der Start nicht so gut und an der dritten Tonne wurden einige von uns von einem Amerikaner so ausgebremst, dass sie von seinen Teammitgliedern überholt werden konnten. Dieses Rennen ging klar verloren. Nun ging es ums Ganze. Eine weitere Niederlage durften wir uns nicht erlauben. Unser Gegner: die Türkei. Leider klappte es nicht mit dem Sieg. Am Ende gewannen die USA, wie auch 2016. Auf Platz 2 und 3  China und Malaysia. Hier die komplette Endergebnisliste..

Die Rückfahrt wurde dann noch einmal spannend. Kurz vor dem Strand wurde Julian von einer besonders hohen Welle erwischt und kenterte. Durch dieselbe Welle kippte auch ein schon vor Anker liegendes Trainerboot um und lag dann kopfüber da. Luca erwischte es auch. Aber bis auf den üblichen verbogenen Verklicker ist glücklicherweise nichts passiert. Die Boote waren einfach nur voll. Auch hier hatte die Marine eine einfache Lösung, die Boote wurden einfach ausgekippt und dann an Land getragen.


16. Juli 2017

OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2017 – Team Race WM (1)

Es war ein richtig guter Team Race-Tag für die deutsche Mannschaft. Weitere gute Nachricht: Die Fünf schafften das zweitbeste Mannschaftsergebnis in der Qualifikationsserie.

(bmg) 48 Mannschaften beteiligten sich heute am Team Race in der zeitlichen Mitte der OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP.. Die  GERs erkämpften sich einen Platz unter den 16 besten Teams. Sieg gegen Indonesien, Kroatien, Niederlage gegen Singapure, Sieg gegen Uruguay. Am morgigen Montag folgt die zweite Runde der Team Race WM.

Hier der Team-Bericht:

Insgesamt hatten sich 48 Teams für das Team-Race angemeldet. Gesegelt werden sollte auf zwei nebeneinander liegenden Regatta-Bahnen in der Nähe des Vereins. Da die USA nach dem vorläufigen WM-Mannschaftsergebnis auf dem 1. Platz und wir auf dem 2. Platz liegen, wurden wir auf unterschiedliche Bahnen geschickt. Riky teilte sich das Mobo mit dem belgischen Coach.

Für uns ging es gut los. Die Bedingungen lagen uns, prima Wind, prima Welle. Der erste Gegner: die Indonesier. Trotz eines Frühstarts im Team gewannen wir. Bei diesem Rennen pausierte Mewes.

Mewes im Team Race

Der nächste Gegner: die Kroaten. Hier ging es richtig zur Sache. Dreimal reichten wir Protest gegen sie ein, sechsmal e mussten sie  Kringel fahren. Bei diesem Rennen war Mewes wieder dabei. Julian setzte aus. Auch dieses Rennen gewannen wir.

Der Wind wurde schwächer.  Da sehr viele Mannschaften teilnahmen, gab es zwischen den Rennen lange Wartezeiten. Wir nutzten diese Zeit, um einfach ein bisschen zu segeln und zu trainieren. Da das Slippen hier ja sehr aufwendig ist, konnte man nicht einfach mal an Land fahren.

Als wir mit unserem dritten Rennen begannen, waren die ersten Mannschaften mit zwei Niederlagen schon ausgeschieden und wieder an Land. Gegen das Team aus Singapore verloren wir. Das war sehr schade, sonst wären wir direkt für morgen qualifiziert gewesen.

So mussten wir in ein weiteres Rennen. Das hieß wieder warten, da noch nicht feststand, gegen wen wir würden segeln müssen, Neuseeland oder Uruguay. Es wurde  Uruguay. Beim Rennen gegen Singapore hatte Kristian pausiert,  nun pausierte Anna. Es war ein schwieriger Kampf. Wir gewannen und sind damit unter den besten 16 Nationen und somit für morgen qualifiziert. Unser erster Gegner wird Frankreich sein.

 

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15. Juli 2017

OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2017 – 3. Wettfahrttag (IWC)

(bmg) Die Qualifikationsrunde bei der OPTI WM ist mit dem heutigen Tag beendet. Sechs Rennen sind gesegelt. Kleine Verschnaufpause für die Segler und Trainer. Am Sonntag und Montag wird die TEAM RACING WORLD CHAMPIONSHIP ausgetragen, das ist nur halb so anstrengend, macht richtig viel Spaß. Am Dienstag beginnen die Finalraces.

Hier die Zwischenergebnisliste nach 6 Rennen, mit einem Streicher

Die GER-Zwischenergebnisse:

34. Mewes Wieduwild (12,17,8,8,24,(57)

35. Julian Sensch (11,9,18,12,20,(46)

54. Luca Jost (9,27,19,19,12,(35)

57. Kristian Lenkmann (28,16,20,9,(38),14

167. Anna Barth (32,(56), 47,46,32,17

Bericht des GER-Teams vom 3. Wettfahrttag

Wir sind lernfähig: Das anspruchsvolle Slippen im Thai-Style, mit Unterstützung von Marinesoldaten und den Boat-Boys des Vereins,  ist zur Routine geworden. Es werden immer nur ein paar Boote „gewässert“, damit nicht zu viele Boote auf einmal im Wasser sind und die Kontrolle verloren geht. Der Ablauf: Der  Opti  wird komplett segelfertig gemacht und dann, als wäre die kleine Kiste eine Sänfte, ins Wasser getragen. Blitzschnell einsteigen und lossegeln! Manchmal erwischt uns eine sich brechende Welle. Wir werden durchgeschüttelt. Dank der vielen Helfer ging bislang aber alles gut. Es ist immer wieder ein spannender Auftakt eines Wettfahrttages – danach sind wir auf jeden Fall hellwach …

Der Wind war schwächer als am 2. Wettfahrttag. „Gefährlich“ – der Strom kam in der Startphase wieder von hinten. Diese Startherausforderung war nicht neu. Es gab diverse Gesamtrückrufe wegen des Stroms. Wir blieben von  Frühstarts verschont. Anna, Kristian, Mewes und Luca segelten in der Gelben Gruppe. Julian als Einziger in der Gruppe Blau.

Es  wurde  nicht unser Top-Tag. Im Verlauf der zweiten Tageswettfahrt drehte der Wind nach Westen. Der Strom kam jetzt von der Seite – für uns eine völlig neue Situation, gab´s noch nie auf dem Golf von Thailand. Anna (Platz 17) und Kristian ( Platz14) bewältigten diese Herausforderung am besten. Mewes (57.), Julian (46.) und Luca (35.) fuhren in diesem Lauf ihren Streicher.

Die Qualifying Series ist abgeschlossen. Unsere vier Jungs – Mewes, Julian, Luca und Kristian –  erreichten ihr erstes WM-Ziel: die Qualifikation für die  Goldgruppe.  Anna , 12 Jahre alt, unser jüngstes Teammitglied, wird in der Bronzegruppe den zweiten Teil der WM segeln.

 


OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2017 – 1./2. Wettfahrttag (IWC)

Kristian (GER 1172) beim Strandstart

Die Wettkämpfe bei der  Optimist World Championship 2017  haben begonnen. Am Donnerstag und Freitag wurden jeweils 2 Wettfahren gesegelt. 281 Optisegler aus 62 Nationen segeln, aufgeteilt in 4 Startgruppen, auf dem Gold von Thailand gegeneinander. So viele Teilnehmer gab es noch nie bei einer OPTI WM.

Hier der Bericht des GER-Teams vom 1. Wettfahrttag:

So begann unser 1. Regattatag:  Die Boote mussten  während des Aufbauens im Boat Park bleiben. Nur die Gruppe Gelb durfte ihre Boote nach dem Aufbauen auf der Wiese schon einmal bereit stellen. Als dann die Flagge Delta für die Gruppe Gelb hoch ging, ging das Gerenne los, die Gelben ins Wasser, die Blauen in die Warteposition.  Das wiederholte sich, bis alle Gruppen auf dem Wasser waren.

“ A steady breeze of 7-10 knots“ – annehmbare Bedingungen, wenn der kräftige Strom nicht gewesen wäre … Er schob viele Boote über die Startlinie, was zu einigen Allgemeinen Rückrufen führte. Zum Glück erwischte es niemanden aus unserem Team. Im Verlauf der Wettfahrt der Gruppe Rot kippte der Strom. Lucas (Gruppe Gelb)wurde 9., Anna  (Gruppe Rot) 32. in ihrem ersten WM-Rennen.

Bei der 2. Wettfahrt kam der Strom auf der Kreuz von vorne. Die Starts gingen schneller durch. Der Wind hatte aufgefrischt. Schauerwolken zogen durch, die zu Drehern und Böen führten. Auf der Rückseite wurde der Wind erheblich schwächer. Das traf vor allem die beiden Startgruppen Rot und Grün. Schwacher Wind, starker Gegenstro – nicht alle schafften das Zeitlimit. Es lief leider nicht so gut für uns.

Hier die Zwischenergebnisliste nach 2 Rennen am 1. Wettfahrttag.

15 – 18 Knoten Wind am 2. Wettfahrttag

Fotos: M. Capizzano

Hier die Zwischenergebnisliste (4 Rennen) des 2. Wettfahrttages. Die GER-Resultate:

16. Mewes Wieduwild; 23. Julian Sensch; 40. Kristian Lenkmann; 41. Luca Jost; 185. Anna Barth

Mic Mohr (5. der Aktuellen Rangliste) und Roko Mohr (1. der Aktuellen Rangliste, Amtierender Deutscher Jüngstenmeister) gehen bei dieser WM für Costa Rica an den Start. Sie lebten seit dem vergangenen Sommer in diesem Land. Mic führt mit den Plätzen 8,1,2,1 die Zwischenergebnisliste an, Roko steht auf Rang 32.

Bericht des GER-Teams vom 2. Wettfahrttag

Ein Blick aus dem Hotelfenster am frühen Morgen und wir waren happy: toller Wind! Im Verein trafen wir auf helle Aufregung. Auch hier viel Wind, starke Brandung, eigentlich kein Problem. Aber: Einige Anker der Coachboote , die morgens von Helfern dicht vor dem Strand verankert worden waren, hielten nicht. Ein Boot der Wettfahrtleitung war auf die Steine getrieben, eines trieb auf den Strand zu. Riky und Matteo gaben ihr Bestes und halfen bei der Bergeaktion.

Wieder waren zwei Wettfahrten geplant. Das Slippen war besonders spannend. Ruder, Schwert und Schot wurden schon an Land fertig gemacht. Dann wurde das Boot ins Wasser getragen, nur noch einsteigen und los segeln.

Auf dem Weg nach draußen ließ der Wind ein klein wenig nach. Wir segelten bei 11-16 Knoten und einer mittleren Welle unsere Wettfahrten. Bei dem ersten Tagesrennen hatten wir noch Strom von hinten. Bis auf Mewes waren alle in der gelben Gruppe. Schade, bei den meisten von uns klappte der Start nicht so gut. Wir arbeiteten uns noch etwas nach vorne.  Mewes war in der grünen Gruppe an Tonne 2 auf dem 2. Platz, fiel aber leider noch auf den 8. Platz zurück.

Das 2. Tagesrennen fuhren wir mit Strom von vorne. Diese Wettfahrt lief in der Gelben Gruppe besser. Krissi gelang ein  9. Platz. Mewes landete  bei den „Grünen“  wieder auf dem 8. Patz. Insgesamt waren die meisten von uns mit dem Tag zufrieden. Beim Reinfahren wurde es noch einmal richtig spannend. Die drei ersten Gruppen waren schon an Land, als eine große Schauerwolke mit viel Wind kam und die Grüne Gruppe beim Slippen erwischte. Viele kenterten in der Brandung, an einigen Booten entstand Schaden. Unser Team war zum Glück nicht betroffen.


13. Juli 2017

OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2017 eröffnet

(bmg) Ein aufregender Tag, der letzte Tag vor dem Beginn der Wettkämpfe: Practice Race, Fotoshooting, Eröffnungsfeier …

Hier der Team-Bericht aus Thailand:

Der Tag begann wie immer – Frühsport, diesmal das volle Programm mit Laufen und Schwimmen, Frühstück, mit dem Shuttle in den Club. Als wir dort ankamen, war fast kein Wind und auch die Vorhersage war nicht gut. Das Practice Race war für 13:00 Uhr angesetzt. Wir waren mit dem Aufbauen zeitig fertig und mussten eine Weile auf die Flagge „Delta“ warten, mit der auch hier die Erlaubnis zum Auslaufen erteilt wird.  Als es dann endlich losging

war der Wind nicht viel stärker geworden. Wir wurden zum Regattagebiet geschleppt. Der Wind hatte sich jetzt  beiungefähr 6 Knoten stabilisiert und es konnte losgehen. Chaoten-Start – wie immer bei einem Practice Race. Viele Segler fuhren schon bei 2 Minuten los, es hielten sich auch die wenigsten an die Gruppeneinteilungen. Wir segelten das Rennen nicht zu Ende und waren früh wieder im an Land.

Da die Eröffnungsfeier schon um 16:30 Uhr losgehen sollte, hatten wir im Hotel nur kurz Zeit, um uns die Teamkleidung anzuziehen . Wieder zurück im Verein machten wir erst einmal ein Teamfoto. Danach stellten sich die Teams alphabetisch auf. Wir standen zwischen Frankreich und Großbritannien. Als endlich alle ihre Plätze gefunden hatten, gab es eine Lautsprecherdurchsage: die Feier ginge etwas später los.  Vorbei mit der Nationen-Sortie

Blick auf das Eröffnungs-Buffet – ungewöhnlich, aber lecker

rung …Einige setzten sich hin, andere rannte rum und sahen sich schon einmal das Essen an. Vieles sah lecker aus …

Irgendwann ging es dann los. Jedes Team wurde auf der Bühne vorgestellt und fotografiert. Das dauerte natürlich… Wer fertig war, bekam innerhalb der Absperrung seinen Platz zugewiesen. Die meisten blieben aber nicht lange dort und die Teams vermischten sich. So GER und JAP. Die Japaner tauschten ihre heissbegehrten  Stirnbänder gegen unsere Hüte ein.

Nach einigen Eröffnungsreden wurde zum Essen eingeladen. Wir waren alle  sehr hungrig. Nach dem Essen warteten wir auf  die angekündigte Feuershow.  Eigentlich hätte es ein großes Feuerwerk geben sollen, aber der thailändische König ist letzten Oktober gestorben und die einjährige Trauerperiode ist noch nicht um. Aber die Feuershow waren auch sehr beeindruckend. Am Ende leuchtete am Nachthimmel der Schriftzug „Opti Worlds Thailand“. Nun geht´s wirklich los!

 


10. Juli 2017

OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2017 – Vorbereitungszeit in Pattaya (4)

(bmg) Diesmal WM-Neuigkeiten von zwei Tagen – kein Internet in Pattaya, kein Internet in Schweden, hier hält sich gerade die DODV Pressefrau auf.  … Beim Wassertraining trafen die GERs erneut auf andere Nationen. Und eine wichtige Landaufgabe ist geschafft: die Vermessung.

Hier der Bericht vom Samstag, 8. Juli:

 

Fünf Stunden waren wir heute auf dem Wasser, wie  an den  beiden vorherigen Tagen.  Leider war der Wind etwas schwächer. Am Anfang wehte es mit 8 Knoten,  im Laufe der Einheit nahm der Wind ab. Die Herausforderung: Strom aus der Windrichtung, dazu eine Kabbelwelle. Das kennen wir zum Glück aus Warnemünde. Zufrieden sind wir alle mit unserer Geschwindigkeit. Deshalb begannen wir heute mit dem Starttraining. Wir taten uns zusammen mit Singapore und den USA, später kamen die Iren und Peruaner  dazu. Es zeigte sich, dass der Start extrem wichtig sein wird. Wer in der Nachstartphase nicht vorne war,  fiel  zurück. Ein Aufholen war kaum möglich. Jeder von uns war mal ganz vorne dabei. Wir  waren mit uns und dem Training zufrieden.

Abends aßen wir wie immer gemeinsam im Club . Das Essen ist echt lecker. Man kann sich seinen Salat selber zusammenstellen. Es gibt mindestens vier verschiedene Pfannengerichte zur Auswahl, wie z. B. Huhn mit Gemüse, Fisch oder auch nur einfach Gemüse. Reis ist natürlich immer dabei.  Meistens gibt es zusätzlich aber auch Nudeln oder Pommes. Und damit es uns nicht langweilig wird, gibt es immer was anderes. Ach ja, Matteo musste heute ausnahmsweise mal nicht schwimmen…

Sonntag,09. Juli

Das heutige Programm: Registrierung und Vermessung. Da unsere Charter-Boote schon vermessen sind (auf jedem Boot klebt ein Aufkleber mit dem tatsächlichen Gewicht) , ginge das im Prinzip schnell. Wer ein Charterboot benutzt, muss nur sein Segel vorlegen. Aber: Wir transportierten  per Flugzeug – nicht ohne Aufwand – nicht nur Segel,sondern auch unsere Riggs, Ruder, Schwerter. Und Letzteres mussten wir natürlich auch vermessen lassen. Gleichzeitig mussten wir abgeben, was wir  nicht benutzen wollten. Die zu den Charterbooten gehörenden Riggs  hatten wir bei der Bootsübergabe nicht abgeholt. Bei der Vermessung sollten wir sie aber abgegeben. Ein Vermerk „Nicht übernommen/abgeholt“ reichte nicht. Also hieß es, den Charterzettel wieder bei der Registrierung abholen, zum Vercharterer eilen, die nicht benötigten Riggs dort abholen und sie dann  direkt bei der Vermessung abgeben. Das war schon ein zeitintensiver Ablauf. Kleiner Trost: Nicht nur uns, sondern auch anderen Teams, erging es ebenso.

Als wir mit allem fertig waren, stellte sich heraus: Team GER: Platz 1 im  WM-Einstiegs-Pflichtprogramm „Vermessung/Registrierung“. Am Nachmittag wollten wir uns einen  Tempel ansehen. Daraus wurde nichts. Die Thailänder begingen einen buddhistischer Feiertag. Die Straßen waren voll. Wir hätten  nur im Stau gestanden. Unser Alternativ-Erholgprogramm:  Schwimmbad mit Riesenrutschen. Matteo war also wieder in seinem Element.

Das Wasser im Meer ist übrigens sehr warm. Leider ist es dreckig. Überall schwimmt Müll, vor allem Plastiktüten, herum. Erinnert an die Olympischen Spiele in Rio.  Auch an Straßen mit einem Grünstreifen liegt viel Müll rum, besonders in den Seitenstraßen. Und es gibt unendlich viele herumliegende Straßenhunde, die sich alle ähnlich sehen. Einer der ständigen Ausrufe während der Shuttle-Fahrten ist: „Schon wieder ein Coyote.“

 

 


7. Juli 2017

OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2017 – Vorbereitungszeit in Pattaya (2)

Gute Stimmung in Pattaya (v.l.): Anna, Luca, Kristian, Mewes, Julian, Riky, Matteo

(bmg) Zweiter Trainingstag in Pattaya. Segler, Trainer, Teamleaderin optimieren die  kleinen „Rennmaschinen“. Was noch verbessert werden muss: der Strandstart , auch bei kleiner Brandung. Das Schönste: ein wundervoller Segeltag. Das Lustigste: Schwimmen mit einem Benzinkanister.

Hier  der Teambericht vom 2. Tag:

Während wir am ersten Tag fast alleine waren, reisen inzwischen immer mehr Teams an. Aber bis auf einige kurze Begrüßungen und ein „Hallo“ im Vorbeigehen hatten wir kaum Zeit mit den anderen Teams zu reden. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt und versucht sich zu organisieren.

Das Clubhaus ist sehr offen gebaut. In den Pausen können wir dort  vor der Sonne geschützt sitzen, mit einem traumhaften Blick auf’s Wasser .

Das Clubgelände ist ziemlich klein und der Bootspark scheint extra für uns betoniert worden zu sein. Nachts ist dieser Bereich beleuchtet und bewacht.

Geslippt wird über den Strand und obwohl die Brandung bisher nur klein war, ist das gar nicht so einfach. Manchmal hebt eine Welle ein Boot einfach hinten hoch.

Und lossegeln muss man mit nur wenig Schwert, da besonders bei Niedrigwasser noch eine Sandbank vor dem Strand ist.

Die Mobos für die Trainer liegen tagsüber direkt vor dem Strand vor Anker. Und da muss man erst mal hinkommen…

Heute hatten wir zum ersten Mal richtigen Sonnenschein. Es war ein Traumhafter Segeltag. Wir hatten wieder eine lange Einheit, die damit endete, dass Ricky und Matteo liegengeblieben sind, weil das Benzin alle war. Die beim Veranstalter Zuständigen hatten wohl alle Boote nicht getankt. Glücklicherweise waren unsere Trainer in Landnähe.  Matteo schwamm an Land . Von hilfreichen Thailändern erhielt er einen Kanister mit Benzin.

 


5. Juli 2017

OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2017 – Vorbereitungszeit in Pattaya (1)

(bmg) Ankunft nach einem langen Flug,  Zimmer belegen im Hotel, Optis übernehmen,  erste Segelstunden …. Hier ein Bericht des WM-Teams …

Busfahrt von Bangkok nach Pattaya

Am Dienstagmorgen trafen wir in Bangkok ein. Das war großartig: am Flughafen empfing uns eine Thailänderin sehr, sehr herzlich. Mit ihrer Hilfe bewältigten wir Pass- und Zollkontrolle schnell. Vor den Türen des  klimatisierten Flughafen-Terminals bekamen wir einen ersten Eindruck von der Hitze … sie „erschlug“ uns.

Unser Hotel gefällt uns: große Zimmer mit Meerblick. Mittags und abends werden wir im Royal Varuna Yacht Club, dem WM-Ausrichter, gut versorgt.

Wir übernahmen unsere Charterboote, kontrollierten die Ausrüstung und fuhren mit Riky hinaus aufs Meer.

 

 

 

Das ist für uns gewöhnungsbedüftig: zwischen  18:00 Uhr und 19:00 Uhr wird es dunkel

Noch ein paar Wetter-Infos:

In den klimatisierten Gebäude und Autos ist es klapperkalt, unter freiem Himmel erschlägt uns die drückende, warme Schwüle.In diesem Bereich kann man es uns im Moment nicht recht machen, aber die Eingewöhnungszeit hat ja gerade begonnen.

 


3. Juli 2017

WM-Team auf dem Weg nach Thailand

WM-Team auf dem Flughafen Frankfurt (v.l.) Trainer Riky Stadel, Julian Sensch, Mewes Wieduwild, Kristian Lenkmann, Luca Jost, Anna Barth, Co-Trainer Matteo Wolgast, Teamleader Christina Buch

(bmg) Heute machte sich das WM-Team auf den Weg nach Pattaya/Thailand. Um 11 Uhr startete das Flugzeug,16 Stunden wird der Flug dauern, mit einem Zwischenstopp in Dubai.

Wir erhielten einen ersten Bericht:

Krissi und Anna reisten schon am Sonntag nach Frankfurt  und übernachteten bei Freunden.   Luca, Mewes und Julian fuhren in den frühen Morgenstunden, zwischen 3 und 4 Uhr, mit dem Zug nach Frankfurt. Um 8 Uhr trafen sich alle mit Trainer Riky, Co-Trainer Matteo und Teamleaderin Tina am Flughafen Frankfurt. Große Freude sich wiederzusehen und dass es heute nun endlich los geht.

Dort wird mächtig was los sein – 280 Segler aus 62 Nationen stehen auf der Meldeliste. So viele Teilnehmer gab´s auf einer WM noch nie.


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