6. September 2018

Optimist World Championship 2018 (12) – Es geht doch …

WM Team 2018 (v.l.): Leon Jost, Jule Ernst, Trainer Riky Stadel, Mic Mohr, C-Trainer Jonas Nachtigall, Catharina Schaaff, Teamleader Birgitt Müller-Genrich, Bo Berthold

(bmg) Die OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2018 ist beendet. Bei guten Windbedingungen – Südwestwind mit 12-16 Knoten – segelten die 258 Optisegler gestern zwei weitere Rennen. Den Weltmeistertitel nach insgesamt 11 Rennen gewann Marco Gradoni/Italien (11 Punkte), auf Platz 2 Stephan Baker/USA (44), Platz 3 Panwa Boonnak/Thailand (48). Platz 6: Mic Mohr (75); Platz 23: Leon Jost (168); Platz 43: Jule Ernst (234); Platz 41/Silver: Bo Berthold (277) ; Platz 18/Bronze: Catharina Schaaff (296).

Die TOP Drei bei den Girls: 1. Maria Perello/Spanien (Gesamtplatz 13); 2. Faith Hailey Toh/Singapur (21.); 3. Anja von Allmen/Schweiz (27). 6. in der Mädchenwertung: Jule Ernst. Die besten drei Nationen (von 50) :  1. Thailand, 2. Italien, 3. Spanien. Auf dem 6. Platz: Team Germany.

Die WM hatte für die deutsche Mannschaft insgesamt ein gutes Ende. Fast alle konnten umsetzen, was sie sich für den Finaltag vorgenommen hatten.

Die GER-Tagesergebnisse: Mic 2,2 ; Leon: 31,41; Jule 29,51; Bo 3,12 ; Catharina 29,7TageswettTagesbericht des Teams folgt.

Finaltag – 1. Tagesrennen

Finaltag – 2. Tagesrennen

Die Abschlussfeier

Mit einer fröhlichen Feier am Strand vor dem Clubhaus des Famagusta Sailing Club ging die OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2018 zu Ende. Zum Auftakt gab´s griechische Musik und eine Trommelband. Auf der Bühne geehrt wurden die TOP 3 im Fleet Race der Gold-, Silber-, Bronze- und Emerald-Gruppe, die TOP 3 im Team Race und im Nationenwettkampf. Auf der Bühne stand auch Mic Mohr bei der Ehrung der 20 besten Segler der Goldgruppe. Alle Segler fuhren mit vielen Erinnerungspreisen nach Hause.

Und zum Abschluss: Steckbriefe unserer WM-Trainer

Portrait Riky Stadel

Segelnummer:                                                                        ESP 12252

Bootstyp:                                                                                 OPTI

Segel:                                                                                       Toni Tio

Verein:                                                                                      RLN DENIA

Deutsche Lieblingsregatta (aus Trainersicht):                  WM/-EM A

Internationale Lieblingsregatta (aus Trainersicht) :         Carnival Race Vilamoura/Portugal  

Schönstes Erlebnis im Opti:                                                der erste Tag /erste Kenterung im OPTI  

Wann saß ich das erste Mal im Opti:                                 mit 11 Jahren

Andere Hobbys:                                                                     Skifahren

Meine Lieblingsfächer:                                                         Mathe

Nach dem Opti:                                                                      Europe

Mein persönliches Motto für die WM 2018:        von Tag zu Tag … jeder Tag ist ein neuer Tag

 

Portrait Jonas Nachtigall

Segelnummer:                                                                        GER 11579

Bootstyp:                                                                                 OPTI

Segel:                                                                                       Olympic Sails

Verein:                                                                                      SG Scharmützelsee

Deutsche Lieblingsregatta (aus Trainersicht):                  Intercup Warnemünde

Internationale Lieblingsregatta:                                           Polish Open, Dziwnow

Schönstes Erlebnis im Opti:                                                 Segeln neben einem Delfin in Mexiko

Wann saß ich das erste Mal im Opti:                                  mit 11 Jahren

Andere Hobbys:                                                                      Crossläufe, Fitness, Studium

Meine Lieblingsfächer:                                                          Deutsch

Nach dem Opti:                                                                      420er

Mein persönliches Motto für die WM 2018:        Weitermachen, immer weitermachen

 

Portrait Birgitt Müller-Genrich

Bootstyp:                                                                                Jugendwanderkutter

Segel:                                                                                      Luggersegel/

                                                                                                 Segelmacherei Hein/Cuxhaven

Verein:                                                                                     Segler-Vereinigung Cuxhaven

Deutsche Lieblingsregatta:                                                 Nordseewoche

Internationale Lieblingsregatta:                                         Helgoland – Edinburgh    

Schönstes Erlebnis im Jugendwanderkutter:                 Fahrt auf die Insel Neuwerk   

Wann saß ich das erste Mal im Jugendwanderkutter: mit 12 Jahren

Andere Hobbys:                                                                   Skilanglauf, Nordic Walking, DODV

Meine Lieblingsfächer:                                                       Deutsch, Geschichte

Nach dem Jugendwanderkutter:                                     Fahrtensegeln auf der Nord- und Ostsee

Mein persönliches Motto für die WM 2018:                viele spannende Erlebnisse, Freundschaften schließen, bei Erfolgen                                                                                              und Rückschlägen nie vergessen: der OPTI ist der Einstieg in den Segelsport

 


5. September 2018

Optimist World Championship 2018 (11) – Es lief nicht rund ….

(bmg) Zweiter Finaltag bei der OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2018 in Limassol/Zypern.Bei Südwestwind zwischen 12 – 14 Knoten segelten die 258 Optisegler zwei weitere Rennen. Am vorletzten Tag des Titelwettkampfes sind damit neun Rennen in der Wertung. Marco Gradono/ITA liegt weiterhin unangefochten in Führung: 8 Tagessiege, ein 2. Platz, 8 Punkte – der italienische Nachwuchssegler wird zum zweiten Mal den Weltmeistertitel gewinnen. Der Abstand zu seinem Verfolger ist Panwa Boonnak/THA (31 Punkte) ist groß, auf dem 3. Rang Tommy Sitzmann/USA (35), 4. Rang Stephan Baker/USA (36), 5. Rang Richard Schultheis (44). Mic Mohr rutschte durch einen Frühstart vom 6. auf den 7. Rang (71).

Es lief nicht rund für das deutsche Team am zweiten Finaltag. Die Platzierungen in der Zwischenergebnisliste: 23. Leon Jost (37,14); 40. Jule Ernst (46,56); 60./Silvergruppe Bo Berthold (UFD, 62); 24./Bronzegruppe Catharina Schaaff (24,22). Die gesamten Zwischenergegnisse: Goldgruppe  Silbergruppe  Bronzegruppe

Team Bericht vom zweiten Tag/Finalserie

Wieder setzte der Südwestwind erst am Nachmittag ein, mit 12 – 14 Knoten. Das erste Tagesrennen wurde gegen 15.30 Uhr gestartet.

Viele Stunden verbrachten wir im Club – wir fanden ein ruhiges Plätzchen in einem klimatisierten Raum, hatte ausreichend Zeit, weitere  internationale Kontakte zu knüpfen . Es muss der heißeste Tag gewesen sein:  34 Grad. Die große Herausforderung auf dieser WM: in den Wettkampfmodus kommen nach vielen Wartestunden. Hier verlaufen die Wettkampftage anders wir es von zuhause gewohnt sind – morgens in den Club, Boote aufbauen, ab aufs Wasser …

1. Tagesrennen/Goldgruppe

2. Tagesrennen/Goldgruppe

Vor 19 Uhr waren wir an den letzten beiden Tagen nie im Hotel … Manchmal schaffen wir es noch in den „Kinderpool“ zu springen – aus dem Adults-Pool wurden wir oft vertrieben. Dort ist nicht erlaubt was wirklich Spaß macht.

Am heutigen Mittwoch geht diese WM zu Ende. Viel steht auf dem Programm: Vielleicht noch 3 Wettfahrten? Um 15 Uhr ist die letzte Startmöglichkeit. Heute soll nach der Wind früher einsetzen. Und nach dem Segeln: die Charterboote abgeben, unser Sportgepäck – den rosa Lindwurm – reisefertig machen, Abschlussfeier, Beachparty, den Lindwurm danach nicht im Club vergessen.

 

 

 


3. September 2018

Optimist World Championship 2018 (10) – Flauer Einstieg in die Finalserie

So werden in Limassol Sieger gefeiert … Würdiger Empfang für einen thailändischen Segler. Er gewann mit seinem Team die Team Race Weltmeisterschaft 2018

(bmg) Leichtwindbedingungen zum Auftakt der Finalrunde bei der OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP. Der Wind reichte nur für ein einziges Rennen in allen vier Gruppen.  Bislang gibt es nur die Ergebnisse der Goldgruppe: 6. Mic Mohr, 26. Jule Ernst, 28. Leon Jost, 48./Silbergruppe Bo Berthold,35./Bronzegruppe Catharina Schaaff.

Weiterhin dominiert Marco Gradoni/ITA die Weltmeisterschaft. Er gewann heute sein siebtes Rennen.Auf seinem WM-Konto: 6 Punkte. Auf dem 2. Platz Panwa Boonak/THA (12 Punkte), auf dem 3. Platz Stephan Baker/USA (16), 4. Richard Schulheis/MLT (17); 5. Tommy Sitzmann/USA (19). Hier die gesamten Ergebnisse der GoldgruppeSilbergruppeBronzegruppe.

Team-Bericht vom 1. Tag/Finalserie

Wie immer waren wir rechtzeitig im Club, der Ablauf dort ist inzwischen eingespielt. Boote aufbauen und ab in den Schatten. Die Hitze nimmt weiter zu, obwohl nun schon September ist. Wie immer war es nicht leicht, ein ruhiges Plätzchen zu finden. Viele Stunden verbrachten wir mit dem Warten auf das Auslaufsignal. Es kam endlich gegen 15 Uhr. Die Goldgruppe startete zuerst. Mic hatte einen Superstart. Er lag in Führung, als der Lauf wegen eines kräftigen Drehers abgebrochen wurde. Bei schwächerem Wind um 6 Knoten und Strom um 15 Meter/Min. ging`s weiter. Catharina fiel den Schiedsrichtern auf und musste am Gate das Rennen aufgeben. Es war ihre zweite gelbe Flagge.  „Ein schwieriger Tag“, meinte unser Trainer Riky. Richtig froh war heute eigentlich nur Leon. Sein 17. Platz in der Goldgruppe war ein Top-Einstieg in die Finalrunde.

Für den morgigen Dienstag sind 3 Rennen geplant. Die Windvorhersage ist gut.

Rückblick auf die OPTIMIST TEAM RACING WM

Team Thailand feiert

Das Team Thailand gewann die Team Racing World Championship, auf Platz 2 und 3 Italien und Spanien. 48 Mannschaften beteiligten sich an der Mannschafts-WM am Sonnabend und Sonntag. Für uns endete dieser Wettkampf bereits am ersten Tag: Sieg gegen Belgien, es folgten zwei Niederlagen gegen die Niederlande und Norwegen. Der freie Sonntag war eigentlich nicht unser Ziel! Aber wir hatten keine Gelegenheit mit dem gesamten WM-Team das Team Racing zu trainieren. Schade, denn es machte Spaß … mal nicht allein für alles verantwortlich sein, kurze Rennen, kurze Anfahrten.

 

 


1. September 2018

Optimist World Championship (9) / 3. Wettfahrttag – Es wird von Tag zu Tag wärmer …

(bmg) Alles verläuft nach Plan – mit sechs Rennen wurde am gestrigen Freitag die Qualifikationsserie der OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2018 beendet. Der Wind ließ allerdings auf sich warten. Erst gegen 14.30 Uhr wurden die ersten Tageswettfahrten gestartet. Der Südwestwind (7-11 Knoten) war dann verlässlich und hielt bis zum Ende der Rennen durch. Zu kämpfen hatten die 258 Optisegler mit Strom um 30 m/min und einer Kabbelwelle.

Die Platzierungen der GER-Segler: 6. Mic Mohr (4,2); 25. Jule Ernst ((34),8); 33. Leon ((28),16); 112. Bo Berthold (11,36); 157. Catharina Schaaff (44,17). Mic, Jule und Leon qualifizierten sich für die Goldfleet. Bo und Catharina gelangen in einem der zwei Tagesrennen gute Ergebnisse. Aber sie müssen sich ab Montag neue Ziele in der Silber- und Bronzegruppe setzen. Kleiner Trost: In der Nationenwertung am Ende der Qualifikationsserie liegt das Team GER auf dem 7. Rang – das ist ein sehr gutes Ergebnis am Ende der 1. WM-Runde. Vor Deutschland in dieser Wertung: Irland (6.), USA (5.), Griechenland (4.), Israel (3.), Italien (2.), Thailand (1.).

Der einzige „Streicher“  ist in die Ergebnisliste eingearbeitet. Marcus Gradoni  streicht einen ersten Platz, besser geht’s nicht. Er dominiert weiterhin diese WM mit sechs Siegen. Auf Platz 2.  Panwa Boonnak/Thailand (10 Punkte), punktgleich auf dem 3. Platz Stephan Baker/USA;  4. Platz Richard Schultheis/MLT (11); 5. Tommy Sitzmann/USA (14); 6. Platz Mic Mohr (18). Die Segler auf den Plätzen  2 bis 6 trennen 10 Punkte –  die Finalrunde ab Montag wird ziemlich spannend werden. Hier alle Ergebnisse nach 6 Wettfahrten.

Team-Bericht vom 3. Wettfahrttag

Der Freitag muss der bislang heisseste Tag gewesen sein ….kein Wind. Gefühlt waren es mindestens 40 Grad im Schatten. Das Problem: Es gibt so wenig Schattenplätze im Club. Von unserem Lieblingsplatz im edleren Teil des Club-Strandrestaurants wurden wir vertrieben, wegen der Mittagsgäste. In den anderen Club-Bereichen dröhnte Musik, es war nicht nur laut und eng, es gab auch nirgendwo freie Stühle. Birgitt entdeckte einen ruhigen Platz in einem Bootsschuppen, weg vom prallen Leben. Und sie gönnte uns statt Wasser, Wasser, Wasser eine Zitronendrink mit Eis. Auf dem Meer war dann die Wärme wegen des Windes  gut zu ertragen.

5. Wettfahrt – 1. Tagesrennen

6. Wettfahrt – 2. Tagesrennen

Die Konkurrenz …

Sonnabend und Sonntag segeln wir Team Races. Der 1. Start ist für Sonnabend 10.30 Uhr ge

plant. Unser

erster Gegner: Belgien.

Und zum Abschluss ..

Heute das Segelporträt von Bo Berthold

 

Bo Berthold                                                                                            12 Jahre

Segelnummer:                                                                                       GER  1111

Bootstyp:                                                                                                WINNER

Segel:                                                                                                      J Sails

Verein:                                                                                                     Plauer Wassersport Verein

Deutsche Lieblingsregatta:                                                                 Plauer Opticup

Internationale Lieblingsregatta:                                                         Weltmeisterschaft

Erfolgreichste Regatta Opti B:                                                            Sommer Sonnenwende Regatta

Erfolgreichste Regatta Opti A:                                                             WM/-EM A 2018

Schönstes Erlebnis im Opti:                                                                 2. Platz bei der WM/EM A 2018

Wann saß ich das erste Mal im Opti:                                                 2013

Andere Hobbys:                                                                                    Windsurfen, Tauchen, Wellensurfen

Meine Lieblingsfächer:                                                                        Sport, Mathe, Englisch

Nach dem Opti:                                                                                    Laser

Mein persönliches Motto für die WM:                                           Schnell wie ein Ferrari


31. August 2018

Optimist World Championship (8) / 2. Wettfahrttag – Drei GERs unter den TOP 20

(bmg) Bei Wind um 8 Knoten segelten die 258 Teilnehmer der  OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP 2018 am zweiten WM-Tag zwei weitere Rennen. Die erste Tageswettfahrt wurde ca. 1,5 Stunden später gestartet, nicht wie geplant gegen 12 Uhr. Der Wind ließ auf sich warten.

Marco Gradoni – der OPTI Weltmeister 2017 – auf der WM 2018 bislang viermal Erster im Ziel

Aufwärtstrend beim deutschen Team : 3 GER Segler eroberten einen Platz unter den TOP 20. Die Platzierungen nach 4 Rennen: 6. Mic Mohr (2,8); 19. Jule Ernst (3,4) ; 20. Leon Jost (3,19); 131. Bo Berthold (13,35); 162. Catharina Schaaff (45,30). Die Verbesserung zum 1. WM-Tag: Mic kletterte von Rang 10  auf Rang 6, Jule von Rang 58 auf Rang 19, Leon von Rang 24 auf Rang 20, Bo von Rang 171 auf Rang 131, Catharina blieb auf Rang 162. Die Ergebnisliste führt an mit vier ersten Plätzen: Marco Gradoni/ITA (4 Punkte) ; auf dem zweiten Platz Stephan Baker/USA (8); 3. Platz: Panwa Boonnak/THA (9); 4. Richard Schulheis/MLT (12), 5. Tommy Sitzmann/USA (19). Segler aus neun Nationen sind unter den TOP TEN, die  USA „stellen“  zwei Segler. Hier alle Ergebnisse.

Team-Bericht vom 2. Wettfahrttag

Der Beginn unseres Wettfahrttages hat sich eingespielt: 8 Uhr Frühstück, gegen 9 Uhr sind wir im Club. Da ist viel Ruhe die Boote sorgfältig vorzubereiten. Danach: ab in den Schatten, Besprechung mit dem Trainer, Karten spielen. Gegen 13.45 Uhr wurde am 2. Wettfahrttag das erste Tagesrennen gestartet. Der Start klappte hervorragend bei Jule, Bo und Mic. Leon hatte kein Startglück und musste eine Aufholjagd einleiten. Die Zielkreuz gelang ihm richtig gut. Zu Beginn des 2. Tagesrennens: Rechtsdreher um 30 Grad. Die erste Startgruppe wurde zurückgerufen. Als Sechste kam Jule an der 1. Bahnmarke an und arbeitete sich auf Rang 4 vor. Bei Mic klappte der Start nicht, als 20. erreichte er das Luvfass. Gut gemacht: am Ende wurde er noch Achter. Die Kreuzkurse segelten wir übrigens nicht wie am 1. Wettfahrttag … das „Schema F“ funktioniert hier , wie auch sonst, gar nicht!

Mit Mühe erreichten wir den 18 Uhr-Bus ins Hotel. Wir waren damit beschäftigt, Einspruch gegen Jules „DNS/3. Wettfahrt“ einzulegen. Vorm Einschlafen erreichte uns die gute Nachricht – „Ergebnis korrigiert – Platz 3 “ – nicht.  Übrigens gehen wir tatsächlich früh ins Bett  – um 21 Uhr. Zu dieser Zeit ist es hier bereits dunkel. Birgitt besuchte abends eine Präsentation der Länder, die 2020 eine Europameisterschaft ausrichten möchten: Türkei/Bodrum, Estland/Tallinn, Polen/Dziwnow, Ungarn/Balatonföldvar.

Heute geht die Qualifikationsserie zu Ende. Hier geht es zum Live Tracking. Alle Rennen – auch die der Vortage – können verfolgt werden.

Bilder des Tages

Heute das Segelporträt von Jule Ernst

Jule Ernst

Jule Ernst:                                                                                      13 Jahre

Segelnummer:                                                                               GER 1123

Bootstyp:                                                                                        Nautivela

Segel:                                                                                              North Sails

Verein:                                                                                             Deutscher Touring Yacht Club

Deutsche Lieblingsregatta:                                                         Goldener Opti, WM/EM A

Internationale Lieblingsregatta:                                                  Sail Extreme Kerteminde

Erfolgreichste Regatta Opti B:                                                     Opti Hit 2015 – 1. Platz

Erfolgreichste Regatta Opti A:                                                     WM/EM A 2018 – 3. Platz

Schönstes Erlebnis im Opti:                                                         Palma de Mallorca

Wann saß ich das erste Mal im Opti:                                          mit 6 Jahren

Andere Hobbys:                                                                              Turnen, Skifahren

Meine Lieblingsfächer:                                                                  Sport, Geographie,  Englisch

Nach dem Opti:                                                                               29er segeln

Mein persönliches Motto für die WM:                                         Erfahrung sammeln, Spaß haben


29. August 2018

Optimist World Championship (7) / 1. Wettfahrttag – 9 Nationen unter den TOP TEN

Jule Ernst (GER 1123)

(bmg)  Es war ein guter erster Segeltag für die 258 Segler der OPTIMIST WORLD CHAMPIONSHIP. Bei leichtem Wind um zehn Knoten gelangen in allen vier Startgruppen zwei Wettfahrten. Am Donnerstag und Freitag wird die Qualifikationsserie fortgesetzt.Geplant sind vier weitere Rennen. Unter den TOP TEN ist es international – 9 Nationen sind vertreten. In Führung liegt der OPTI-Weltmeister 2017 – Marco Gradoni/ITA (1,1), auf Platz 2 Stephan Baker/USA (2,1), Platz 3 Richard Schultheis/MLT (2,2), Platz 10: Mic Mohr , gute Einzelplätze gelangen auch Leon Jost und Jule Ernst.

Die Resultate der deutschen Mannschaft:

10. Mic Mohr (9,2); 24. Leon Jost (15,5); 58. Jule Ernst (19,15); 162. Catharina Schaaff (44,34); 171. Bo Berthold (47,35). Hier alle Zwischenergebnisse.

Team – Bericht vom 1. Wettfahrttag

Vielen Dank für die vielen guten Wünsche an uns zum WM-Auftakt, per facebook und mob phone.  Es war für uns ein wirklich ganz besonderer Tag – nicht nur weil wir „Lampenfieber“ vor dem ersten Treffen mit unseren Gegnern hatten, das Pre Race war eine andere Nummer.  Schon um 8.45 Uhr mussten wir den Shuttle zum Club nehmen … viel zu früh, fanden wir. Aber im Nachhinein benötigten wir die Vorbereitungszeit.

Gegen 11 Uhr wehte nur eine sehr schwache Seebrise. Eine Stunde später kam leichter Segelwind auf, die erste Gruppe machte sich gegen 13 Uhr auf den Weg zum Luvfass. Die abzusegelnde Bahn ist wie beim Pre Race lang. Das mögen wir, denn wir könnten da noch so einiges herausholen.

Gegen 16.30 Uhr waren alle zurück an Land. Protestzeit abwarten, ab ins Hotel zum Erholen …dachten wir. Es lief leider nicht so!

Ein chilenischer Optisegler hatte einen Protest gegen unser gesamtes Team eingereicht. Es ging um das Putzen unserer Boote am Dienstag. Der Vorwurf: Einsatz von Spüli und Sandpapier. Uns war es nicht gelungen, Reste vom Aufkleber mit Wasser zu entfernen, wir versuchten es mit Spüli, klappte auch nicht, dann gelang es uns mit Sandpapier. In der Segelanweisung steht unter 5.4:  „Hulls, foils and daggerboards may be cleaned but only with water“. 1,5 Stunden Protestverhandlung – wir immer noch in unserer Segelkleidung. Die gesamte Verhandlung wurde natürlich in Englisch geführt – es war sehr angestrengend, aber wir schafften es ohne Dolmetscher, unser Gegner nicht. Vorteil oder Nachteil für uns? Auf jeden ging es für uns gut aus. Ein Teammitglied erhielt einen Strafpunkt. Unsere Trainer fanden: Das gute daran – es war eine echt teambildende Maßnahme. Dennoch: auf keinen Fall empfehlenswert!

Im letzten Bericht erwähnten wir, dass Leon von einem BR 1-Hörfunkjournalisten interviewt wurde. Der segelunkundige Reporter sagte im Hörfunk: Leon wolle eine Goldmedaille gewinnen. Er kennt also nicht den großen Unterschied zwischen Goldfleet und Goldmedaille t … Leons Ziel ist nicht WM-Erster zu werden, er möchte es „nur“ in die Goldfleet schaffen … wie das gesamte GER Team. An den Opti Cracks Gradoni, Baker, Schultheis vorbeiziehen, das steht wirklich nicht auf seinem Plan.

 


Optimist World Championship (6) – Ruhetag, Eröffnung und heute geht´s los in Limassol

(bmg) Die Optimist World Championship 2018 ist eröffnet. Gestern abend fand am Hafen von Limassol die Eröffnungsfeier statt. 258 Segler aus 58 Nationen zogen in einer Parade am Hafen entlang, zu den Rythmen einer Percussion-Band. Heute ab 12 Uhr werden die ersten Rennen gesegelt. Sie können live verfolgt werden, die Boote werden mit Race Trackern ausgestattet.

Der Team-Bericht

Einen Tag waren wir nicht im Club – aber am gestrigen Dienstag gingen wir noch einmal für einige Stunden aufs Wasser. Riky lernte seinen WM-Bootspartner kennen, den Coach der zypriotischen Mannschaft. Wir checkten, putzten unsere Boote und Teamfotos entstanden. Leon baute noch ein Telefoninterview mit dem Radiosender Bayern 1 in unser volles Tagesprogramm ein. Es soll heute um die Mittagszeit gesendet werden.

Es kann sollte nun wirklich los gehen … nach der langen, gut genutzen Trainingszeit und unserem Ruhetag. Der sah so aus:

Heute das Segelporträt von Mic Mohr

Mic Mohr:                                                        14 Jahre

Segelnummer:                                                GER 1327

Bootstyp:                                                         WINNER

Segel:                                                               ONE SAILS

Verein:                                                              Plauer Wassersport Verein

Deutsche Lieblingsregatta:                          Plauer Opticup

Internationale Lieblingsregatta:                  Weltmeisterschaft

Erfolgreichste Regatta Opti B:                     Plauer Opticup 1. Platz

Erfolgreichste Regatta Opti A:                     3. Platz Weltmeisterschaft 2017

Schönstes Erlebnis im Opti:                         einmal rund um die Insel Hiddensee

Wann saß ich das erste Mal im Opti:          2009

Andere Hobbys:                                              Boxen, Windsurfen, Tauchen, Wellensurfen

Meine Lieblingsfächer:                                  Mathe, Physik, Chemie

Nach dem Opti:                                               würde ich gern Waszp segeln

Mein persönliches Motto für die WM:         Gewinnen und Spaß haben


27. August 2018

Optimist World Championship / Vorbereitungszeit (5) – Measurement without problems

Das muss jeder Segler ,ohne Vorkontrolle durch die Vermesser, checken

(bmg) Die erste kleine Hürde der 2018 Optimist World Championship ist geschafft- die  Vermessung der Segel, Riggs, Schwerter und Ruder. Gleich am erst möglichen Vermessungstag organisierte sich das WM Team einen Termin. Die Vermesser bemängelten gar nichts und die  deutsche Mannschaft ist jetzt bei der WM offiziell registriert.

Der Team Bericht

Schaumkronen auf dem Meer, die Palmen bogen sich kräftig – Südwestwind zwischen 20-25 Knoten. Und wir an Land, bei den Vermessern! Aber eigentlich wehte auch zu viel Wind für unsere feinen WM-Segel… sie müssen geschont werden für die am Mittwoch beginnenden Wettfahrten.

 

Und dann kam, was wir uns schon lange gewünscht hatten: Freizeit im Hotel …und das war gar nicht langweilig.

Heute das Segelporträt von Leon Jost, Jüngster im WM-Team

 

Leon Jost

Leon Jost:                                                                   11 Jahre

Segelnummer:                                                            GER 1214

Bootstyp:                                                                     Nautivela

Segel:                                                                           Cyclon Sails

Verein:                                                                         Württembergischer Yachtclub

Deutsche Lieblingsregatta:                                     Störtebeker Opti Cup Helgoland

Internationale Lieblingsregatta:                             Trofeo Ciudad Palma de Mallorca

Erfolgreichste Regatta Opti B:                                2. Platz Silberner Opti Kiel 2016

Erfolgreichste Regatta Opti A:                               17. Platz Lake Garda Meeting 2018

Schönstes Erlebnis im Opti:                                   in der Bucht von Palma zu segeln

Wann saß ich das erste Mal im Opti:                   mit 6 Jahren

Andere Hobbys:                                                       Skifahren, Fahrradfahren

Meine Lieblingsfächer:                                           Sport, Englisch

Nach dem Opti:                                                        29er segeln

Mein persönliches Motto für die WM:              mein Bestes geben und die Gold-Fleet erreichen

 

 

 

 


26. August 2018

Optimist World Championship / Vorbereitungszeit (4) – Jule bestes Mädchen beim Pre-Race

(bmg) Mit 6 Qualifikations- und 6 Finalrennen ging gestern die Optimist Mediterranean Championship in Limassol zu Ende – bei allerbesten Windbedingungen. Die Wind steigerte sich bei den 3 Tagesrennen von 10 auf 16 Knoten.

Jule Ernst: Bestes Mädchen beim Pre-Race in Limassol

Jule Ernst segelte in der Goldgruppe auf Rang 13. Damit war sie bestes Mädchen dieser Regatta. Weitere GER-Resultate/Goldgruppe: 18. Leon Jost; 52. Catharina Schaaff. Auch bei Mic Mohr und Bo Berthold lief der letzte Regattatag rund.

Gute Stimmung im Team GER: Alle erreichten ihre sehr unterschiedlichen Ziele beim Pre Race. Am heutigen Sonntag gibt es nur einen festen Programmpunkt: die Vermessung. Und dann: Erholung, Entspannung … das Hotel bietet beste Bedingungen (Pool,  Meer, Fitnessraum, Schatten, Air Condition). Am kommenden Dienstag wird die WM 2018 eröffnet. Erster Wettfahrttag: Mittwoch, 29. August.

Endergebnisse:  Goldfleet

Der letzte Pre-Race-Tag beginnt für das Team GER …

A propos Team. Damit ihr uns alle besser kennenlernt, haben wir uns überlegt, dass wir Euch in den kommenden Berichten ein Segelporträt unserer Teammitglieder präsentieren. Frei nach dem Motto „Ladies first“ beginnen wir heute mit Catharina:

Catharina Schaaff

Catharina Schaaff:                           14 Jahre

Segelnummer:                                  GER 1259

Bootstyp:                                           FAR EAST

Segel:                                                Jsail blue

Verein:                                               Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW)

Deutsche Lieblingsregatta:            Intercup

Internationale Lieblingsregatta:    Lake Garda Meeting

Erfolgreichste Opti B-Regatta:      1. Platz Optimal Cup

                                                                                                Erfolgreichste Opti-A Regatta:       20. Platz Lake Garda Meeting 2018

                                                                                                Schönstes Erlebnis im Opti:            Wellenreiten vor Palamos

                                                                                                Wann saß ich das erste Mal im Opti: 2011 am Wannsee

                                                                                                Andere Hobbies:                                Hockey, Snowboard fahren, mit Freunden treffen

                                                                                                Meine Lieblingsfächer:                      Sport, Französisch

                                                                                                Und nach dem Opti…:                        420er

                                                                                             Mein persönliches Motto für die WM…     No Pain, No Gain

 


25. August 2018

Optimist World Championship / Vorbereitungszeit (3) – Zweiter und dritter Pre-Race Tag

(bmg) Am heutigen Sonnabend endet die 2018 Optimist Mediterranean Championship, für die deutsche Mannschaft ist es das WM Pre-Race. Insgesamt neun Wettfahrten wurden am Mittwoch, Donnerstag und Freitag gesegelt, seit Freitag läuft die Finalrunde mit den Startgruppen Gold und Silber. Heute geht die Regatta zu Ende, letzte Startmöglichkeit ist um 15 Uhr.

Die 5 deutschen Segler hatten sich unterschiedliche Ziele und Aufgabenstellungen für diese Regatta gesetzt, einige von ihnen waren also nicht bei allen neun Läufen komplett dabei. Sie lagen aber nicht im Pool! Zwei Beispiele ihre für Aufgabenstellungen: Nur den Start und die 1. Kreuz segeln oder auch nur Starts segeln, anschließend zeitnah, mit guter Erinnerung an den Ablauf auf dem Wasser, Besprechung mit den Trainern. Sie dürfen bei dieser Regatta nah am Feld ein.

Hier der Teambericht – Donnerstag, 23. August

Um 8. 00 Uhr werden wir täglich geweckt. Joggen zum Wachwerden  ist hier kein guter Tagesbeginn.  Wir springen ins Meer und schwimmen  einige Runden. Frühstücken, Segeltaschen packen, pünktlich an der Busstation vorm Hotel sein. Der Bus zum Club fährt morgens auch schon mal 10 Minuten früher … Lernzuwachs: Wenn wir den Weg zum Club mit Schwerttasche und Rucksack  nicht zu Fuß zurücklegen möchten,  müssen wir sehr, sehr zeitig  an der Haltestelle stehen. Der Bus ist stets voll besetzt mit Seglern und Trainern, die in anderen Hotels wohnen. Wir steigen an der letzten  Haltestelle ein.

Im Club riggen wir zügig unsere Boote auf. Wir sind schnell, weil das Arbeiten in der heissen Sohne anstrengend ist und morgens oft noch keine kühle Brise vom Meer kommt. Riky und Jonas „überwachen“ die Aufbauarbeiten.  Birgitt achtet auf unseren Wasserverbrauch und  füllt die Kühltaschen fürs Mobo. Die Stunden bis zum Auslaufsignal verbringen wir im Schatten,  mit Kartenspielen, Chillen, manchmal gehen wir ganz kurz zum Abkühlen ins Meer.

Bei Wind zwischen 12 und 16 Knoten segelten beide Startgruppen drei Rennen. Bei gutem Wind (12-16 Knoten) dauerte ein Rennen ca. 50 Minuten. Der Halb und Vorwindkurses ist sehr lang, das gefällt uns … Wer an  Tonne 1 nicht vorne ist, hat hier die Chance aufzuholen. Kleine Herausforderung am Donnerstag: Das seit zwei Tagen vertraute Zielschiff, eine Yacht mit hohem Mast, war nur im 1. Rennen im Einsatz. Ein Tonnenleger-Boot  – ohne hohen Mast – trug nun die blaue Zielflagge. Das wurde nicht von allen wahr genommen! Am Ende der 2. Wettfahrt wurde die fahrende Yacht  angesteuert. Aber  irgendwann fiel das dann doch auf, nach größerem oder kleinerem Umweg. Im 3. Lauf gab´s wieder ein neues Zielschiff … Aber Segler sind ja lernfähig! Dieser Tag auf dem Wasser endete gegen 18.30 Uhr.

Freitag, 24. August

Leon im Rennen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und noch ein Tag, um sich an den Regattaalltag im heissen Limassol zu gewöhnen. Ablauf an Land wie immer, auf dem Wasser begann die Finalrunde, das heisst wir waren nach insgesamt 6 Rennen nun in Gold- und Silberfleets eingeteilt. Jule, Leon und Catharina starteten in der Goldfleet. Der Wind wehte verlässlich aus dem Südwesten, meist mit 10-12 Knoten.

Ergebnisse nach 9 Rennen: Gold Fleet

Ergebnisse nach 9 Rennen: Green Fleet

 


23. August 2018

Optimist World Championship / Vorbereitungszeit (2) – Basteln – Segeln – Trinken – Cremen

(bmg) Zweiter und dritter Vorbereitungstag in Limassol. Das WM-Team lebt sich ein im heissen Südzypern – die kleinen „Rennmaschinen“  wurden optimiert und die ersten Rennen der OPTIMIST MEDITERRANEAN CHAMPIONSHIP (WM-Vorregatta)  gesegelt.

Hier der Teambericht

Vorbereitung der Boote

Viele Teams sind inzwischen eingetroffen. Im Hotel – wir haben es richtig gut getroffen  – wohnen mit uns die WM-Segler aus Finnland und Großbritannien. Und im Boat Park vor dem Club ist nun schon richtig viel los. Wichtige Arbeiten an den Booten sind erledigt: Tape in einige Schwertkästen und WM-Sponsoren Aufkleber an die Rümpfe geklebt, Schwertgummis und Ausreitgurte eingestellt. Alles kein Thema … aber bei all diesen Arbeiten brennt die Sonne auf uns nieder. Aber im Club dahinter gibt es ausreichend Schattenplätze und viele Ventilatoren. Unser „Sonnenschutz-Verhalten“ halten wir für vorbildlich: Es beginnt mit dem gemeinsamen Eincremen im Hotel – Kontrolle ist besser – meint die Teamleitung. Unser Creme-Sortiment – aus Deutschland mitgebracht –  ist umfangreich. Wir haben es ergänzt und wissen inzwischen, in welchem Kite-Shop der allerbeste Sonnenblocker zu kaufen ist.

Beim Wassertraining am Dienstag, das Practice Race der OPTIMIST MEDITERRANEAN CHAMPIONSHIP lief ohne uns, waren wir alle ziemlich gut drauf, meinten unsere Trainer Riky und Jonas.

Diesen Tag beendeten wir mit einem Strandspaziergang – mit leichtem Segelgepäck –  und intensivem Lesen der Segelanweisung der Mediterranean Championship. Dickes Lob vom Teamleader: Englischkenntnisse top!

Der  1. Wettfahrttag der „Mediterranean“ …

Optimist Mediterranean Championship – 1. Wettfahrttag

Wettermäßig ein typischer Mittelmeer-Tag, meint Trainer Riky. Wind aus 220 Grad, meist wehte es mit Stärke 6-7, manchmal auch 12 Knoten. Unterwegs auf der Regattabahn 123 Segler aus 24 Nationen. Gesegelt wurden in beiden Startgruppen drei Rennen.

Wir waren rechtzeitig auf dem Wasser, hatten ausreichend Zeit für Speedtest und   Seitencheck. Pünktlich um 13.30 Uhr startete die Gruppe Gelb (Mic Bo, Jule), kurz danach die Gruppe Grün (Catharina,Leon). “ Perfekt ausgelegter Kurs“, meinten unsere Trainer, „und herrlich zu segeln. Kurze, kleine Windwelle und viele Möglichkeiten, vor allem auf dem Vorwind-Kurs, die Wellen für den Bootsspeed zu nutzen.“

Jeder von uns hat seine persönliche Aufgabenstellung, individuelle Ziele,  für dieses Pre-Race. Das bedeutet: Die Ergebnisse –  online fanden wir sie bislang nicht – sind nicht entscheidend.

Für den Weg vom Club zum Hotel nahmen wir den Regatta-Shuttle … denn diesmal mussten wir den „Lindwurm“ transportieren.

 

 

 


20. August 2018

Optimist World Championship 2018- Vorbereitungszeit in Limassol/Zypern (1)

WM-Team 2018 (vl.): Bo Mohr, Mic Mohr, Catharina Schaaff, Leon Jost, Jule Ernst

(bmg)In acht Tagen wird die Optimist World Championship eröffnet. Das deutsche WM-Team mit Leon Jost, Jule Ernst, Catharina Schaaff, den Brüdern Mic und Bo Mohr, den Trainern Riky Stadel, Jonas Nachtigall und Birgitt Müller-Genrich reiste am gestrigen Sonntag nach Limassol/ Zypern.

Hier der 1. Bericht des WM-Teams

Das WM-Sperrgepäck

Die erste große Herausforderung mussten wir am Flughafen München bewältigen. Das angemeldete Sportgepäck – darunter unser  pinkfarbener ca. 3m langer „Lindwurm“, sein Innenleben sechs komplette Riggs und 2 Segelröhren  – war 2 kg zu schwer und damit fluguntauglich. Da half kein Jammern, kein Diskutieren, wir mussten umpacken.

Einen ersten kleinen Eindruck von der Mittelmeerinsel gab´s auf der einstündigen Fahrt vom Flughafen Larnaca in den WM-Ort Limassol: Linksverkehr, hügelig, tatsächlich noch wärmer als zur Zeit in Deutschland.

Unsere „TO-Do -Liste“ am heutigen Montag war umfangreich! Frühsport, Transport des Sperrgepäcks zum Club, WM-Boote übernehmen, Boote aufriggen, Segeln! Alles geschafft. Ein kleines Problem bereitete erneut der pinkfarbene „Lindwurm“ – er war immer noch zu lang für ein normales Auto und zu schwer für einen Transport zu Fuß! Aber mittags war auch dieses Schwergewicht im Club. Der Bootsaufbau konnte  beendet werden. Mit uns arbeiteten im „boat park“ am Strand inzwischen Teams aus DEN, HKG, BEL, NZE, HUN, ISR, CAN und RUS – noch ist kein Gedränge! Aber Gelegenheit für internationale Kontakte gab´s noch nicht.

Bei Südwind , anfangs um 10-12 Knoten, lernten wir unsere neuen Boote kennen. Wir fuhren Speedtests auf Kreuz-, Halb und Vorwindkursen. „ Unsere Boote sind schnell“, so der Kommentar des Teamjüngsten Leon (12 Jahre).  Ein guter Einstieg in die WM-Vorbereitung war es auch nach Meinung des Trainers Riky: Die Segler sind zufrieden mit ihren Booten, die Zusammenarbeit im Teams klappt hervorragend, die Stimmung ist bestens. Und richtig nett wurden wir im Club aufgenommen. Unser Lindwurm fand einen Platz in einem Club-Container. Leider ist ungewiss,  wie lange er dort bleiben kann.

Am Dienstag machen wir weiter mit unserem eigenen Wasserprogramm.  Ab Mittwoch wollen wir an der OPTIMIST MEDITERRANEAN CHAMPIONSHIP teilnehmen.

 


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