1. Mai 2017

WM-/EM A Warnemünde – Finaltag

Johannes Machur

(bmg) Übers Segelwetter konnte keiner heute meckern: Ostwind zwischen 17 und 23 Knoten. Die Sonne sorgte dafür, dass auf dem Wasser keine Grönland-Gefühle aufkamen. Punkt 10.30 Uhr wurde die letzte Wettfahrt dieser Ausscheidungsregatta gestartet. Es war mal wieder ein makelloser Start dank der perfekt ausgelegten Linie – „Geschenk“ an die Segler von den Regattaprofis auf dem Startschiff.

Felix Neszvecsko gewann das 10. WMA-Rennen

Felix Neszvecsko war der Erste an der Bahnmarke 1, hinter ihm Fabio Seutz, Ansgar Hermeler, Kristian Lenkmann. Er baute seinen Vorsprung aus, auf der Zielkreuz kam ihm Kristian näher, aber es blieb bei der Führung. „Genieße deine letzte Wettfahrt im Opti“,  hatte ihm sein Vater mit auf den Weg gegeben. Felix setzte es um. Für zwei weitere OPTI-Aussteiger – Jonathan Steidle und Leonardo Honold – wird die WMA 2017  ebenfalls in guter Erinnerung bleiben: Platz 4 (Leonardo)und 5 (Jonathan)  im  letzten Rennen ihrer Opti-Zeit, außerdem gelangen Jonathan auf dieser WMA zwei Tagessiege hintereinander. Leonardo wurde bei der WMA insgesamt Vierter – das wäre ein WM-Ticket gewesen. Leonardo  – auf Gesamtplatz 8 – qualifizierte sich für die EM. Auf Leonardos WM-Platz rückte Luca Jost nach, insgesamt Sechster. Jonathans Verzicht auf einen EM-Startplatz , er wurde 2. der EM Qual. Jungen, nimmt Michael Meieri (ursprüngl. 3. der EM Qual. Jungen) ein. Auf Michaels Platz rückt Florian Krauß (ursprüngl. 4. EM Qual. Jungen) auf. Pascal Freund – ursprüngl. 5. der EM Qual. Jungen – ist der 4. GER-Starter bei der EM und hat nun das EM-Ticket nicht knapp verpasst.

Gesamtsieger der Regatta und damit Gewinner des Kunststoff -Cups wurde Kristian Lenkmann. Mit einem zweiten Platz im 10. Rennen zog er an Mewes Wieduwild vorbei.

Diese Segler werden bei den OPTI Highlights 2017 starten:

(v.l.)

Die Endergebnisliste der WM-EM A 2017

 

 

 

 

 


30. April 2017

3. Wettfahrttag WM-/EM Ausscheidung Warnemünde

(bmg) Ideale Segelbedingungen am dritten Wettfahrttag bei der WM-/EM A in Warnemünde. Ein konstanter Südostwind um 18 Knoten machte die Optis schnell und bescherte den Tonnenauslegern nicht so viel Arbeit wie am Vortag. 3 weitere Rennen wurden gesegelt, damit sind jetzt 9 Wettfahrten in der Wertung.

An der Spitze der vorläufigen Zwischenergebnisliste steht – wie gestern – Mewes Wieduwild. Auf den folgenden Rängen 2-5 Kristian Lenkmann, Julian Sensch, Anna Barth und Luca Jost. Zwischen den TOP 4 Mewes (62 Punkte), Kristian (64), Julian (68) und Anna (73)  ist ein geringer Punkteabstand. Dicht beieinander liegen auch Luca Jost, Leonardo Honold  und Valentin Müller auf den folgenden Rängen. Wer am Montag ein WM-Ticket mit nach Hause nehmen möchte, darf sich bei der letzten Wettfahrt keinen Ausrutscher erlauben.

Die heutigen Tagessieger:

Hier die vorläufigen Zwischenergebnisliste (9 Läufe)

An der Startlinie – eng wie so oft

Katharina Schwachhofer an der Luvtonne

Um 10.30 Uhr – pünktlich wie an den verg

angenen Tagen –  machte sich die Opti-Flotte auf den

 

Weg zur Luv-Bahnmarke. Ohne Startprobleme, Gegenstrom an der Startlinie war hilfreich. Jonathan Steidle, Luca Jost und Katharina Schwachhofer führen an Tonne 1.Auf dem Weg zum Gate hat sich Anna Barth auf den zweiten Platz vorgearbeitet. Jonathan lässt sich die Führung im Verlauf des ca. 45 Minuten dauernden Rennens nicht abnehmen. Auf dem Startschiff wird zügig gearbeitet. Gegen 11.45 Uhr läuft das zweiten Tagesrennen. Es wird der zweite Start-Ziel-Sieg für Jonathan uns ingesamt sein bester Tag bei dieser WMA. Im dritten Lauf wird er Achter.

Der Sieg geht an Mewes Wieduwild. Auch führt von Beginn bis zum Ende der 9. Wettfahrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie engagieren sich für die 80 Optisegler in Warnemünde …

 

 

 

 

 

 

 

 


29. April 2017

2. Wettfahrttag WM-/EM Ausscheidung Warnemünde

(bmg) Kurze Tagesbilanz des Wettfahrtleiters Egbert Swennson: Drei Wettfahrten wurden heute gesegelt. Die Herausforderung des Tages waren die Winddreher. Wir haben versucht, optimal darauf zu reagieren. Den Start zum 3. Rennen brachen wir ab, weil viele Segler über der Linie waren. Schade, dass so viele auch beim 2. Versuch alles riskierten (19 Frühstarter).

Es wehte heute aus West bis Nordwest mit 7 bis 12 Knoten.  Ab 10.30 Uhr segelte die Optiflotte ihr erstes Tagesrennen, gegen 15 Uhr ging´s zurück in den Hafen.

Jetzt sind ingesamt sechs Rennen in der Wertung, das schlechteste Resultat wird  gestrichen. Mit einer konstanten Serie liegt  in Führung  Mewes Wieduwild, der OPTI Europameister 2016 (33 Punkte).  Auf Rang 2 Leonardo Honold (38 Punkte), Rang 3 Kristian Lenkmann (39 Punkte), Rang 4 Michael Meier (42 Punkte). Die heutigen Tagessieger waren Anna Barth und Johann Emmer, beide Youngster, beide 12 Jahre alt. Mit ihren 2 Tagessiegen und einem 9. Platz kletterte Anna von Rang 12 auf Rang 8, Johann von Rang 7 auf Rang 5.

Bilder des Tages gibt es hier

Hier die komplette, vorläufige Zwischenergebnisliste.


28. April 2017

1. Wettfahrttag WM-/EM Ausscheidung Warnemünde

(bmg) Anspruchsvolle Bedingungen am ersten Tag des Kunststoff Cups: Temperaturen um 9 Grad, drehender, leichter Wind (5-11 Knoten), Strom.  Drei Rennen wurden gesegelt, das dritte Rennen wurde verkürzt, weil der Wind immer schwächer wurde.

An der Spitze der vorläufigen Zwischenergebnisliste Luca Jost (1,3,6); 2. Kristian Lenkmann (8,1,12); 3. Mewes Wieduwild  (6,12,9)), 4. Carl Krause, 5. Michael Meier, 6. Valentin Müller,  7. Johann Emmer, 8. Julian Sensch, 9. Leonardo Honold, 10. Louisa Müller.

Die heutigen 3. Tagessieger:

Bilder des Tages gibt es hier

Unter den 80 Optiseglern in Warnemünde am Start …


27. April 2017

WM-/EM A 2017: Freitag, um 12 Uhr geht´s los

(bmg) „In den Race Modus kommen … „, das war das Tages-Motto.  Trainer Michi Fellmann gab es seinen bayrischen Opti-Schützlingen mit auf den Weg vor dem allerletzten Training. Friedlich war die Ostsee heute – es wehte ein leichter Westwind um 3 Beaufort. Wenn´s doch bloss nicht so kalt wäre … 6-7 Grad sind eine echte Herausforderung, weil Optisegeln mit Handschuhen nicht wirklich funktioniert.

Die „Kontrollvermessung“ der 80 Boote stand heute ebenfalls auf dem Warnemünder Programm. Im Visier des Vermesserteams: Segel,Rigg, Schwert, Ruder, Auftriebskörper,Sicherheitsausrüstung.  „Es gab keine großen Probleme, aber Kleinigkeiten zu bemängeln“, so der Technikobmann Uwe Ochmann. Die Kleinigkeiten: zu lange Pinnenausleger, Pinnenausleger aus Karbon, Werbung am Rumpf, Tapestreifen an Bug und Heck, „blasige“ Auftriebskörper.

 

 

Bilder des Tages:

Am morgigen Freitag, um 12 Uhr, soll die erste Wettfahrt gestartet werden. „Jetzt muss es auch endlich los gehen, unsere Vorbereitungen waren umfangreich.“Die „Großen“ (50kg +++) wünschen sich kräftigen Wind, wie am vergangenen Wochenende, da wehte es mit 7 Beaufort. Aber das ist nicht das Traumwetter aller Optimistensegler der WM-/EM A.

Unter den 80 Optiseglern in Warnemünde am Start …

Leon Jost: 9 Jahre alt und damit der Jüngste im Regattafeld. Der Störtebeker Cup 2016 war seine letzte B-Regatta, im August 2016 segelte er seine erste A-Regatta. Die Qualifikation für Warnemünde gelang Leon in Portoroz (68. Platz). In Warnemünde ist Leon zum ersten Mal. Sein Ziel: Nicht Letzter werden, sondern ein Platz zwischen 70 und 75.“ Tipp vom „alten WMA-Hasen Jonathan an Leon: “ Du musst kämpfen, nicht aufgeben, auch bei viel Wind.“

Johann Emmer: Für Johann, 12 Jahre alt, ist es die zweite WMA. Seine WMA-Premiere verlief gut: Rang 53, darunter   2 Top Ten-Plätze. Im Winter startete er in Palma und Palamos. Optisegeln und das ganze Drumherum (Arbeit am Boot, viele Freunde) macht ihm viel Spaß. Sein WMA-Ziel:Ein Platz unter den TOP 20.

Laura Tornow:  Auf der WMA ist Laura (12 Jahre alt) zum ersten Mal. Aber die „wilde“ Ostsee vor Warnemünde kennt sie vom Inter Cup. Seit 1,5 Jahren segelt Laura in der A-Gruppe. 24 Mädchen sind in Warnemünde unter den 80 Startern. Lauras WMA- Ziel: Nicht Letzte werden …. Ihr Trainer Sebastian Rost ist da sehr zuversichtlich – im Bereich Athletik und Taktik erreichte sie bei einem Test im Winter Top-Ergebnisse. Außerdem ist Laura tough. Viel unterwegs mit einer  Trainingsgruppe der Seglervereinigung 1903 Berlin – als einziges Mädchen unter 4 Jungen – behauptet sie sich, mit Charme und Kompetenz.


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