IDJüM 7 - Die Siegerehrung
Es begann mit einem Dankeschön an alle, die sich -meist im Hintergrund - für das Gelingen der IDJüM 2008 engagierten .....
Damit sich die Opti-Kids auch mal erholen können, haben IDJüM-Elternprogramme Tradition. Das Eltern bzw. DODV-Funktionärinnen auch segeln können, zeigten sie beim "Parents-Match Race" und in einem Rennen mit den Booten ihrer Kinder. Ein in der Szene bekannter Opticoach zeigte beim Eltern-Opti-Wettkampf den Konkurrenten lange sein Heck, bis er im Windloch hängen blieb. Hätte er das nicht vorhersehen können? Das fragen sich seine Optikids.
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Nun aber zu den Hauptpersonen der Siegerehrung .....
Die 3 Besten des Deutschland Cups - Opti A (linkes Foto): rechts Felix Deckers (1.), daneben Alexandra Beck (2.), Jendrik Voss-Queitsch
Die Top Six der U-14 Wertung (rechtes Foto) sind: (von links): Maximilian Hibler, Lars Johan Brodtkorb, Oliver Oczycz, Max Marcour, Finja Cipra, Justus Braatz.
Ganz oben auf dem Treppchen .....(von links)
Deutscher Jüngstenmeister 2008: Maximilian Hibler/Bayern
Bestes Mädchen der IDJüM: Paulina Rothlauf/Bayern
Die TOP Six der IDJüM (von links): Maximilian Hibler, Lars Johan Brodtkorb/Norwegen, Paulina Rothlauf, Tim Fischer/Baden-Württemberg, Oliver Oczycz/Bayern, Max Marcour/Bayern
IDJüM -6- Nervenstarker Sieger, Gewitterfront und Bahnverkürzung
Meisterschafts-Wetter am letzten Tag der IDJüM: Nordwestwind zwischen 12 und 14 Knoten,
dazu Sonne, die auch mal hinter dicken, schwarzen Wolkenpaketen verschwindet. Ein NDR-Fernsehteam ist angereist, heute wird es Optisegeln vom Feinsten geben. Zum Glück, denn beim NDR-Besuch vor zwei Tagen herrschte Flaute. Maximilian Hibler führt nach 8 Wettfahrten. Er hat 32 Punkte auf seinem Konto, das sind 8 Punkte weniger als Oliver Oczycz auf Rang 2. Maxis logischer Plan: 100% Einsatz.
Auf dem Wasser läuft es für Maximilian vor den Rennen wie stets: Einsegeln, Wetterbedingungen checken, Kreuz testen, Beobachtungen mit dem Trainer besprechen. Und Wichtiges mit einer Segelfreundin klären …
Punkt 11.30 fällt der Startschuss zum 9. Rennen, ohne die Black Flag. Oliver Oczycz, Tim Fischer, Max Marcour, alle bereits unter den Top Six , müssen in der ersten Startgruppe gegeneinander segeln. Nach rund 60 Minuten fährt Oliver als Erster durchs Ziel, nach einer überlegten Zielkreuz. Den Sieg hat er sich erarbeitet, denn: zwischenzeitlich führt Max Marcour. Um 11.45 Uhr wird die Startgruppe 2 zur Tonne 1 geschickt, hier sind dabei: Maximilian Hibler, Lars Brodtkorb (5.) und Paulina Rothlauf (4.) – dieses Trio zeigt während des gesamten Rennens dem Feld das Heck, segelt auf Tuchfühlung, und teilt die Plätze 1 bis 3 untereinander auf. Am Ende gewinnt Paulina.
Und da das Wetter immer noch mitspielt, die schwarzen Wolken lediglich über der Stadt stehen, auf dem Bodden Top-Segelbedingungen herrschen, folgt Wettfahrt Nr. 10. In der Gruppe bolle/FSE Robline gelingt Mini-Marten (richtiger Vorname: Jan) ein Start-Ziel-Sieg.
Spannung pur in der 2. Startgruppe: Hier wird jetzt endgültig der Meisterschaftstitel ausgesegelt. Denn: Alle Top Six treten nun gegeneinander an. Auch nach dem 9. Rennen führt weiterhin Maximilian, gefolgt von Oliver Oczycz (2.), Tim Fischer (3.), Paulina Rothlauf (4.), Lars Johan Brodtkorb (5.), Max Marcour (6.).
Beide Gruppe segeln einen verkürzten Lauf – das Gewitter rückt näher. Maximilian steuert als Sechster durchs Ziel und wird mit den Super-Platzierungen (10), (30), 2, 6, 8, 5, 3, 8, 3, 6 verdient Deutscher Jüngstenmeister.
Die Tagessieger der Rennen 9 und 10:
IDJüM - 5 - Wenn das Wasser nicht so braun wäre.....es könnte die Karibik sein
Karibische Verhältnisse herrschten heute auf dem Saaler Bodden : knallige Sonne mit moderatem Südwind. Wettfahrtleiter Dirk Müller bewies Revierkenntnisse und legte die Opti-Bahn in eine Windschneise. In der östlichen Region des Saaler Boddens war es viel flauer, hier „kämpften“ die Laser.
Seglerfragen an die Wettfahrtleitung:„Bleiben wir heute wieder so lange draußen wie gestern?“ Antwort: „Ich hoffe, Du hast den Aushang gelesen, dass heute Lampen-Pflicht für die Optisegler besteht.“ Spaß bei Seite – gegen 11 Uhr segelt die 1. Startgruppe zur Tonne 1. Gegen 12 Uhr sind beide Gruppen auf der Piste.
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Und da begegnen sich die Segler der beiden Gruppen schon einmal – die einen sind auf dem Weg zum Gate, die anderen rackern sich auf der Kreuz ab.
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Bei der 6. Wettfahrt herrscht Stress an der Tonne 2 – im Riesenpulk quälen sich die Segler um das Fass. Denn: Die Segler auf den hinteren Rängen preschen mit der Super-Privatbrise nach vorn und da wird es dann eng. Der Zieleinlauf des 6. Laufes ist eine weitere Herausforderung – nicht nur für die Segler. Beide Gruppen rauschen gleichzeitig ins Ziel – mit Verstärkung wird der Durchlauf notiert.
Es folgen zwei weitere Rennen und in jeder Gruppe klappt's wie am Schnürchen. Der Gruppe Musto-FSE Robline gelingt ein Start ohne einen einzigen Frühstarter. Die Gruppe bolle-Harken ist beim letzten Tagesrennen nicht so perfekt, braucht eine zweite Startchance. Oliver Oczycz zeigt eine Zielkreuz lehrbuchgemäß, arbeitet sich konsequent von Platz 2 an die Spitze. Gegen 17 Uhr sind alle Tagesrennen beendet.
Am Abend steigen die Eltern in die Boote der Kinder zum parents race. Morgen um 11.30 Uhr wird die letzte Runde der IDJüM eingeläutet.
Fotos gelangen nur von 5 der 8 Tagessieger.
Wooling im Regattabüro: Optikids füllen Kringelprotokolle und Protestformulare aus
IDJüM - 4 - Und es war flau, flau, flau.......
Es stimmt nicht, dass die Optis beim Einlaufen schon ein weißes Rundumlicht hätten zeigen müssen, offizieller Sonnenuntergang war wirklich später. Aber: eine üppiges Lunchpaket war wichtig – immerhin waren die 219 Segler rund 9 Stunden auf dem Wasser.
Bilanz des Vormittages: 2 abgebrochene Starts, 13 Frühstarter, viel Zeit für Spielchen und Klönen mit den Freunden.
Und als der Wind eine Mittagspause einlegte, entschied der Wettfahrtleiter: „Startbereitschaft an Land“. Um 16 Uhr gelang endlich der erste Start des Tages für die Gruppe „bolle-Musto“. Es war wie so oft: Starten musste man können, denn auf der kurzen Kreuz zur Tonne 1 war nicht viel gut zu machen. Erst beim 3. Startversuch durfte sich die 2. Startgruppe „Robline-Harken“ auf den Weg machen – mit 20 Seglern weniger. Auf der „Frühstarter-Anzeigetafel“ war kaum noch Platz ….
Für die folgenden zwei Tagesrennen legte der Wind freundlicherweise ein wenig zu. Einen spannenden Zweikampf lieferten sich im 2. Tagesrennen – gegen 18.15 Uhr gestartet- die Führenden Severin Rothlauf und Maximilian Stein. O-Ton Max, der nach dem Gate an Severins Heck klebte: „ Steuer direkt auf die Tonne zu, ich fahre auch keinen Luvbogen. Auf der Zielkreuz überhole ich dich sowieso!“ Ziemlich selbstbewusst, aber: Max schaffte es tatsächlich als Erster durchs Ziel zu segeln.
23 Frühstarter – die Gruppe Musto-Harken toppte in ihrem zweiten Tagesrennen mit 3 Startversuchen die BFD-Bilanz. Kurz vor 19 Uhr machten sich die Segler auf den Weg. Hannes Marten hatte einen Superstart, legte einen Start-Ziel-Sieg hin und steuerte mit großem Vorsprung durchs Ziel.
Die 4 Tagessieger : Tim Fischer, Fabian Graf, Maximilian Stein, Hannes Marten.
Auf den ersten 3 Plätzen der vorläufigen Ergebnisliste: Oliver Oczycz, Maximilian Stein, Patrick Motz
Bestes Mädchen nach 4 Läufen: Paulina Rothlauf auf Platz 9
Für heute 11.00 Uhr ist der nächste Start geplant. Windvorhersage: 3 Beaufort
IDJüM 2008 -3- Nur Fliegen ist schöner ……
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Wer schnell pützen konnte war heute, am ersten Wettfahrttag der IDJüM 2008, eindeutig im Vorteil.
Mit 20 Knoten wehte es während der zwei Wettfahrten immer, in Böen ging der Westwind häufig hoch auf 24 bis max. 32 Knoten.
Für den größten Teil der 219 Optimistensegler kein Problem, unter ihnen 14 ausländische Teilnehmer aus Belgien, Tschechien, Dänemark, Norwegen, Russland und Schweden. In vier Gruppen sind die Segler aufgeteilt, immer zwei Gruppen segeln gegeneinander. 12 Wettfahrten stehen bis zum kommenden Freitag auf dem
Programm.
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Der Deutsche Wetterdienst hatte für heute eine Sturmwarnung herausgegeben. Aber: no risk for the sailors. Hafennah wurde gesegelt, ein „Geschenk“ des Wettfahrtleiters Dirk Müller auch an die Eltern. In Dreierreihen standen sie auf dem Steg.. und er hielt.
Für die Segler gab es hier eine noch gut segelbare Welle. Die kräftezehrende Kreuz war kurz, dauerte für die Schnellsten nur rund 15 Minuten. Wer sich für die linke Seite entschieden hatte, konnte in den rückdrehenden Böen Höhe gewinnen. Insgesamt: 2 rasend schnelle Rennen mit abhebenden Optis auf den Vorwindkursen.
Die „schnellsten Hirsche“ der 2. Startgruppe fuhren mit den Letzten der ersten Startgruppe ins Ziel. Resümee des Wettfahrtleiters: „ Stürmischer, grenzwertiger Auftakt.. Aber die Segler wären in 5 Minuten im Hafen gewesen. Top-Startdisziplin: nur 1 BFD in 4 Starts. Gut, dass wir zwei Rennen geschafft haben. Die Vorhersage für morgen: noch mehr Wind. Am Mittwoch wird es flauer“.
Die Tagessieger nach der vorläufigen Ergebnisliste: Christian Beyer, Lars Johan Brodtkorb/Norwegen, Celine Therese Hernd/Norwegen, Florian Skryde
Morgen um 12 Uhr wird weiter gesegelt.
IDJüM Eröffnung
Um 20:00 Uhr trafen sich alle Teams mit Eltern und Betreuern auf dem Marktplatz zum Fotoshooting. Nach anfänglichem leichtem Regen überlegte es sich der Wettergott und ließ uns, mit der Kapelle vorne weg, trockenen Fußes zum Hafen marschieren.
Organisator Thomas Huth ließ für Europameisterin Paulina und für den WM 6. Jens Marten die La Ola –Welle rollen. Günther Nülle wünschte allen Seglerinnen und Seglern viel Spaß und Erfolg und Wolfgang Wagner, Jugendobmann des DSV, sprach die wichtige Formel: „Ich erkläre hiermit die Deutsche Jüngstenmeisterschaft im Optimist und die Deutsche Jugendmeisterschaft im Laser Radial für eröffnet.“
Jetzt folgte der stimmungsvolle Teil des Abends: Jeder Landesverband hatte drei Sky Laternen bekommen, mit denen die Wünsche der Segler in den Himmel geschickt wurden.
Ein wundervoller Anblick den alle sehr genossen.
Mögen diese Wünsche nun auch in Erfüllung gehen.
IDJüM 2008 Vorbereitungen - Vorprogramm
Bei bisher wunderbarem bis gemischtem Wetter laufen die Vorbereitungen in Ribnitz auf vollen Touren.
Die netten Damen der Anmeldungs-Crew haben schon die meisten Segler und Seglerinnen registriert und die allseits beliebten T-Shirts verteilt.
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Die Vermessung ist auch gut im Zeitplan, alles läuft entspannt ab.
Wie man sieht fehlt es nicht an Vermesser-Nachwuchs.
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Um auch die Eltern und Betreuer zu beschäftigen läuft im "Vorprogramm" ein Matchrace. Hier einige Bilder. Ergebnisse liegen noch nicht vor, werden später nachgeliefert.
Heute Abend findet die feierliche Eröffnung statt. Der Bericht darüber folgt ebenfalls später.




























































































