9. Tag der WM - Siegerehrung und Heimreise
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Den News vom 15.August konntet Ihr schon entnehmen, dass der letzte Wettfahrttag für das deutsche Team noch ganz positiv ausging. Paulina konnten den dritten Platz in der Mädchenwertung halten und beendete damit ihre Optikarriere. Maximilian krönte seine Optilaufbahn mit einem Tagessieg.
Glückwunsch an die beiden.
Glückwunsch auch an Oli, Jan und Luis, die sich bei dieser WM nach Kräften bemüht haben mit den schwierigen Bedingungen fertig zu werden. Leider konnten sie nicht immer zeigen, was wirklich in Ihnen steckt.
Dominiert wurde diese WM von den Seglern aus Asien und Südamerika. In der Ergebnisliste der Miami Herald Trophy – der Nationenwertung – sieht man 5 asiatische und 3 südamerikanische Teams unter den Top Ten. Auf Platz 7 die USA und erst auf Platz 8 die erste europäische Mannschaft aus Spanien.
Das deutsche Team landete auf einem respektablen 15. Platz.
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Nach dieser 12. und letzten Wettfahrt stand das große Aufräumen an. Die Charterboote mussten schön gereinigt und geputzt an Riotecna zurückgegeben werden, was bei dieser großen Anzahl von Booten natürlich eine lange Zeit in Anspruch nahm. Da musste man den richtigen Zeitpunkt abpassen um die Papiere zu bekommen, welche die Rückzahlung des Damage Deposit sicherten.
Im übrigen Clubgelände ging es in der Zwischenzeit zu wie im Basar von Kairo oder Bagdad. Tauschen und handeln war angesagt. Leider wurden dabei vorher getroffene Abmachungen missachtet. Schade!!
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Das Abendessen und die Siegerehrung gingen nahtlos in einander über. Die Akustik war sehr schlecht, aber wir konnten miterleben wie Torben Grael, einer der erfolgreichsten Segler Brasiliens, Fragen der Teilnehmer beantwortete und Preise an die Sieger der WM übergab.
Leider kam es nicht dazu, dass die jeweils Ersten zusammen auf einem Treppchen – oder Stockerl – standen und genügend Zeit für Fotos blieb. Auch die Nationalfahnen blieben in der Ecke hängen und wurden nicht, wie eigentlich geplant jeweils in die Mitte der Bühne gezogen. Medaillen gab es keine und die Erinnerungsplaketten wurden uns am nächsten Tag beim Einsteigen in den Flughafenbus zugesteckt.
Trotzdem war es ein netter Abend, an dem natürlich die Sambatänzerinnen nicht fehlen durften und wir waren so ziemlich das letzte Team, das den Heimweg ins Hotel antrat.
Besagter Bus zum Flughafen stand um 11 Uhr vor dem Clubgelände für uns und etliche andere Teams bereit. Diese frühe Abfahrtzeit bedeutet für uns ziemlich langen Aufenthalt im Internationalen Flughafen von Rio de Janeiro. Aber nach erfolgreichem, aber teurem Check In, Pizzaessen und ein wenig Indiacaspielen in der Wartehalle, konnten wir gegen 17:00 Uhr Ortszeit das Flugzeug besteigen und erreichten mit Hilfe des Jetstream schon nach 9 ½ Stunden das europäische Festland und landeten um 7:00 in Lissabon. Dort verabschiedeten wir uns von Maxi und seinen Eltern, die direkt nach Hamburg flogen, während der Rest zu seinem Ausgangspunkt München zurückkehrte.
Eine aufregende, interessante und z.T. nervenaufreibende Zeit ist zu Ende. Drei aus dem Team, Maxi, Luis und Paulina wechseln in eine andere Bootsklasse, Oli und Jan werden noch weiter die Optiszene aufmischen.
8. Tag der WM - Rennen 9 - 11
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Das Interview mit den Kindern war heute nicht so sehr ergiebig. Meist bekam ich zu hören: Schlechter Start, dann ganz gut und im Ziel wieder hinten. Oder: guter Start, gut an der ersten Tonne, dann Dreher im Ziel nicht so gut.
Nehmen wir dafür eine kurze Zusammenfassung von Michael, Maxis Papa:
Die ausgelegten Bahnen sind extrem schwer zu segeln. Man muss sich für eine Seite entscheiden und kann damit dann total falsch liegen.
Der Wind kommt über den Berg, fällt auf die Luvtonne und verteilt sich von dort in alle Richtungen. Er dreht irgendwie weg, aber nicht mehr zurück. Noch dazu liegen die Tonnen dicht unter Land, das macht die Sache noch schwerer.
Etwas Positives gibt es aber zu berichten: der Fährverkehr von Niteroi nach Rio wird jeden Tag von 8 – 16 Uhr eingestellt, damit die Optis in Ruhe segeln können.
Die Verpflegung unserer Kinder klappt ganz gut. Jeden Morgen kaufe ich ein was so über den Tag gebraucht wird. Brötchen holen wir im Hotel und im Club. Die sind allerdings meistens etwas zerknautscht.
Es gibt meistens Schinken- und Nutellabrötchen, Bananen und Müsliriegel. Die vom Club gelieferten Sandwiches gehen ungeöffnet an die Marineros die beim Slippen helfen. Dort werden sie mit großer Begeisterung angenommen.
Paulina hatte etwas Stress am Abend. Eine Japanerin protestiert gegen sie, konnte aber nichts beweisen und der Protest wurde zurückgewiesen.
Hier die Platzierungen nach 11 Rennen mit einem Streicher:
(in Klammern die Plätze der Rennen 9, 10 und 11)
16. Paulina (28, 30, 2)
79: Oli (20, 30, 12)
97. Maxi (55, 29,3 8)
106. Luis (12, 68, 45)
122. Jan (25, 57, 50)
7. Tag der WM - Rennen 6 -8
Als die Kinder um 11:30 aufs Wasser gingen bewegten sich die Palmen im Club ein bisschen. Der Wind brachte es auf 2 - 3 Bft aus Süd und wie immer drehte er nach Belieben. Die Kinder meinten es sei wie am Starnberger See.
In der ersten Grupppe zu Rennen 6 war Luis zu finden. Er meint er hätte einen schlechten Start gehabt, sei aber trotzdem gut weggekommen. An der Luvtonne noch an Platz 20, kommt er als 14. ins Ziel. Gut gemacht.
In der zweiten Gruppe legen auch Paulina und Max schlechte Starts hin, dazu kommen krasse Dreher, die erwarteten Rückdreher kommen nicht. Paulina wird 25. Max 29.
In der dritten Gruppe sind Jan und Oli dran. Ein Tscheche schiebt sich am Start vor Jan, dann wird noch ein Kringel fällig. Die Hoffnung auf einen richtigen Dreher erfüllt sich nicht, am Ende Platz 64. Oli kriegt einen sehr guten Start hin. Leider fährt er in der Mitte der Kreuz nach links, doch der Dreher kam rechts. An der Luvtonne liegt er auf Platz 45, kann aber auf dem Vorwindkurs und der Zielkreuz noch gut aufholen und beendet das Rennen mit Platz 28.
In Rennen 7 erwischt es Luis. Er hatte sich am Start zwar gut versteckt, aber die Wettfahrtleitung passt gut auf und ließ sich nicht täuschen – OCS. Schade, das wäre Platz 17 gewesen. Max erwischt einen schlechten Start und nix geht mehr, Platz 57.
In der 2. Gruppe segelt Jan einen coolen Start, ist 5. auf der Zielkreuz, doch dann kommen von links ein paar mit mehr Wind und am Ende iliegt er auf Platz 11. Trotzdem sehr gut!.
Oli, in Gruppe 3 mit Paulina, startet sehr gut, fährt extra nach rechts, alles bestens. Aber dann kommt 20 m vor der Luvtonne eine Gruppe von Mädchen um Paulina und schwupps ist Oli auf Platz 40, Pauli schafft es als 20. um die Tonne. Dann kommt das Gate, Oli fährt zwei gute Schläge, kommt näher an Paulina ran, Oli geht nach links, Pauli nach rechts. Ergebnis: Paulina wird 3., Oli auf Platz 20. Nicht schlecht Herr Specht.
In Rennen 8 steckt Jan den eingefangenen OCS ziemlich locker weg, die Platzierung war sowieso nicht berauschend. Bei Luis in der selben Gruppe läuft es anfangs ganz gut, aber links geht wieder mal gar nichts, Platz 42. Die Dreher kamen zwar ganz gut rüber, aber leider war der Wind auf dieser Seite zu schwach.
In der zweiten Gruppe starten Max und Oli. Beide erwischen keinen guten Start und kämpfen sich nur langsam nach vorne. Oli ist an der 1. Tonne noch auf Platz 40, Max am Gate schon auf 30. Auf der zweiten Kreuz frischt der Wind tatsächlich auf 3 – 4 Bft. auf, die großen Dreher werden gut ausgefahren und Max kommt als 10. ins Ziel, Oli wird 23.
Das Ergebnis nach 8 Wettfahrten:
16. Paulina
76. Max
92. Luis
95. Jan
112. Oli
Während die Kinder sich draußen abmühten und den richtigen Wind suchten, ließen sich die Eltern von Sebastian mit Thunfisch-Carpaccio, gegrillten Thunfischsteaks und gegrillten Bananen verwöhnen.
Eine super Idee und sehr lecker, Danke Sebastian!
5. und 6. Tag der WM - Ruhetage für das Team GER
Am Sonntag war unser Team also schon aus dem Teamrace ausgeschieden, so konnten wir den Montag ruhig angehen. Nachdem es allerhand Missverständnisse in der gesamten deutschen Truppe gab, wer welches Taxi oder welchen Bus wann wohin nimmt, machten wir ns zu Fuß auf den Weg zum Museu de Arte Contemporânea von Oscar Niemeyer. Eine Viertelstunde sollte es sein, aber mit einigen Aufenthalten unterwegs dauerte es doch 45 Minuten bis wir das utopische anmutende Museum erreichten.
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Erst dort wurde uns klar, dass wir für diesen Besuch den falschen Tag gewählt hatten. Montag!! – weltweit Museums-Ruhetag. Schade.
Aber schnell umdisponiert. Die Eltern wollen nach Fortezza do Santa Cruz ( aber auch da Pech gehabt, auch zu) und das Team nach Itacoatiara an den Strand auf der Atlantikseite von Niteroi. Das Wetter passt, Sonne und null Wind.
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Nachdem Severin mit will muss auch Moni mit. Ich bleibe im Club. Wegen der Präsentation der WM- und EM-Bewerber für 2011 um 16 Uhr lohnt sich die weite Fahrt nicht.
Gut, dass wir so entschieden haben. Kurz vor vier Uhr setzt aus heiterem, strahlend blauem und wolkenlosem Himmel ein unglaublicher Sturm ein. Boen bis 40 Knoten werden beobachtet. Alles was nicht niet- und nagelfest ist wird durch die Luft gewirbelt. In der Beach Bar waren die Vorbereitungen für das abendliche Brasilien Festival schon weit fortgeschritten und die Tschdecken , Teller, Stühle usw. konnten nur mit Mühe und vollem Körpereinsatz festgehalten werden. Einiges wird wohl drüben auf der anderen Seite der Bucht in Sao Francisco oder Icarai gelandet sein.
Die Boxen, in denen unser Zubehör – Segel, Ruder Schwerter usw. – untergebracht sind drohten einzustürzen. Nur durch die selbstlose Hilfe von George Blaschkiewitz konnten die extrem schlagenden Segel aus der Box geholt und in Sicherheit gebracht werden, bevor der Zugang zu den Boxen wegen der Einsturzgefahr gesperrt wurde.
Alles wurde mit Seilen gegen den Winddruck verspannt, aber etliche Türfüllungen und Seitenwände flogen davon.
Die Segler des noch laufenden Teamrace segelten schleunigst und unter großer Anstrengung zum Hafen oder wurden abgeborgen, zum Teil mit erheblich beschädigtem Material.
Als alle wieder in Sicherheit waren, begann die Präsentation. Für die WM 2011 bewerben sich NZL und PER, die Abstimmung wird am Mittwoch oder Donnerstag sein. Für die EM 2011 bewirbt sich POR mit Tavira und Ledrosee für das ETR.
Am Strand, wohin auch die Eltern noch gefahren waren, soll es sehr nett gewesen sein. Hohe Wellen machten das Ganze Offenbar nicht ungefährlich.
Mehr Aussagen oder Bilder dazu habe ich im Moment noch nicht, liefere sie so bald wie möglich nach.
Na also, geht doch. Hier die Bilder vom Strandausflug.
Am nächsten Tag, Dienstag und offizieller Ruhetag der WM, schüttete es am Morgen wie aus Kübeln. Die Elterngruppe hatte für diesen Tag den Trip nach Rio geplant und startet schon früh. Das Team ließ es ruhiger angehen und zum Entzücken der Kinder kam der Vorschlag sich in ein großes Shoppingcenter zu verkrümeln.
Gesagt -getan. Mehrere Stunden verbrachten wir unter dem schützenden Dach des Plaza-Shopping-Centers. Zeimlich erfolgreich gaben wir eine Menge Geld für Mitbringsel für unsere Lieben daheim aus. Das Desaster vom Basar in Cesme wiederholte sich nicht, weil ich, durch Günthers Bericht vorgewarnt, die Einkäufe von Oli einsammelte und sie ihm hinterhertrug.
Kleine Mittagspause bei MacDonalds. Die Bestellung gestaltete sich sehr schwierig, da das Personal überhaupt kein Englisch versteht. Aber ein freundlicher brasilianischer Kunde konnte helfen und so bekamen wir doch zum Schluss alle was wir wollten.
Am Nachmittag wieder zurück im Club waren die Kids damit beschäftigt, die gestern eingerollten Segel wieder perfekt anzubändseln und ihre Boote für den nächsten Wettfahrttag vorzubereiten.
Anschließend noch ein bisschen Fussball- und Basketball spielen, Abendessen, zurück ins Hotel, ein paar Shakes von Bibi und schon war der Ruhetag vorbei.
Maxi, der diesen Tag im Zimmer und da hauptsächlich im Bett verbrachte sah auch schon wieder besser aus und wir hoffen, dass er weiter segeln kann.
Vierter Wettfahrttag – Teamrace
Der Tag fing gar nicht gut an, Auslaufen um 9:00 Uhr bei Flaute. Draußen hieß es w....., w....., w.......
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Endlich hatte der Wettfahrtleiter ein Einsehen und schickte die Kinder zurück in den Hafen. Sicher eine schwere Entscheidung, denn schließlich muss er in zwei Tagen ein Teamrace mit 40 Mannschaften abwickeln.
Während sich in den vergangenen Jahren nur die besten 16 Teams für das Teamrace qualifizierten, dürfen ab diesem Jahr alle Teams mit mindestens 4 Teilnehmern mitmachen. Diese Klausel reduzierte die ursprüngliche Zahl von 48 auf 40.
Sie werden auf zwei Gruppen verteilt und segeln auf zwei Bahnen nach einem komplizierten System gegeneinander.
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Um 13:00 Uhr kam der Wind. Der beste den wir bisher hier hatten, 15 –18 Knoten.
Das 1.Rennen gegen Virgin Islands ging verloren. Alle vier GERs hatten einen sehr schlechten Start und die ISVs segelten sehr gut.
Ergebnis: 22 .: 14
Also musste die zweite Chance genutzt werden. Trotz nicht optimalem Start konnte das Rennen gegen Japan mit den Plätzen 3, 4, 5 und 6 kurz vor dem Ziel noch gerettet werden.
Ergebnis: 18:18
Im 3.Rennen gegen England konnte ein eindeutiger Sieg mit 1, 2, 3 und 7 eingefahren werden.
Ergebnis: 13 : 23
Zwei Siege bedeutete eine Runde weiter. Nächster Gegner Griechenland. Zunächst ein misslungener Start. Jan, Paulina und eine Griechin fuhren zu früh über die Linie. Während Jan zurückfuhr um regulär zu starten und das Rennen vielleicht doch noch zu retten, segelten die beiden Mädchen weiter. Ergebnis: 1, 2, 7 und 8. Das bedeutete das Aus für das deutsche Team.
Ergebnis: 29 : 27
Das konnte die Laune aber nicht verderben, sofort wurden Pläne gemacht für den unverhofften freien Tag, an dem die anderen Teams das Teamrace fertig segeln.
Die Entscheidung fiel gegen Copacabana ( zu weit ) auf einen Strand an der Atlantikküste von Niteroi.
Nach dem unvermeidlichen Austoben im Pool, drängten die Kids auf einen abendlichen Besuch bei Bibi um wieder mal Strawberry-, Chocolate- und Ovomaltine-Shakes zu genießen.
Dem offiziellen, für uns zweiten, freien Tag sehen wir mit gemischten Gefühlen entgegen. Ausgerechnet für Dienstag ist richtig knackiger Wind angesagt. Und gerade da soll nicht gesegelt werden? Mal sehen, was die Wettfahrtleitung entscheidet.
3.Wettfahrttag - Höhen und Tiefen
Alle machen sich bereit zur 4.Wettfahrt
Leider kann ich nicht über den Rennverlauf berichten. Es gab noch keine Möglichkeit Zizi dazu zu befragen. Aber immerhin sind die Ergebnisse bekannt:
4.Wettfahrt:
Gruppe 1 Luis 4., Maxi 25.
Gruppe 2 Paulina 16.
Gruppe 3 Jan 10., Oli 15.
Gar nicht schlecht
Dann die 5. Wettfahrt. Wir konnten vom Steg aus ein bisschen beobachten und sahen Paulina als 2. um das Luvfass und durch das Gate gehen. Bis zum Ziel konnte sie noch einen Platz gut machen und holte den ersten Tagessieg.
Bei den anderen lief es nicht so gut: Max 31., Jan 40., Luis 41. und Oli 52.
Das Zwischenergebnis nach 5 Wettfahrten sieht so aus:
Platz 11 Paulina
Platz 60 Jan
Platz 85 Luis
Platz 110 Max
Platz 169 Oli
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Am Abend nach der Rückkehr vom Fleetrace scheuchte Zizi alle noch mal aufs Wasser zum Team-Race-Training mit Singapur.
In der Nähe der schwimmenden Kanister – das ist übrigens die zweitgrößte Muschelfarm der Welt – konnten die Kids noch mal ihre Taktik und Geschwindigkeit testen.
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Nach Sonnenuntergang kamen sie dann vom Wasser um gleich wieder im Wasser des Pools zu verschwinden.
Severin, der am Nachmittag angekommen war, hatte Pech. Er rutschte aus und Papa Müller, unser Teamarzt, fuhr mit ihm ins Krankenhaus zum Röntgen. Es bestand der Verdacht auf Schienbeinbruch. Aber Gottseidank wurde dieser Verdacht nicht bestätigt.
Am Abend dann noch Coach- und Teamleader-Meeting mit Infos über das Teamrace, das am Sonntag beginnt und zwei Tage dauern soll. Immerhin sind 40 Teams dabei, die auf zwei Bahnen ums Weiterkommen und schließlich um den Sieg kämpfen. Unsere Kids sind in der Wertung nach 5 Wettfahrten auf Platz 14 und werden in der Gruppe A als erstes auf das Team von Virgin Islands treffen.
Wir sind gespannt.
Hier noch ein paar Bilder vom Forte do Pico mit 360 Grad Aussicht.
2. Wettfahrttag - wo kommt der Wind her??????
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Nach dem „Ruhetag“ gestern bekam der Wettfahrtleiter wohl etwas Panik. Damit das Team-Race wie geplant stattfinden kann, muss er bis Samstagabend mindestens 5 Wettfahrten im Kasten haben. Deshalb hieß es für uns früh aufstehen, denn für 9:30 Uhr war der erste Start geplant. Pünktlich waren alle draußen – das Slippen klappt mit Hilfe der Marineros hervorragend und geht sehr schnell.
Es gibt Wind, aber leider nicht sehr viel, 4-6 Knoten. Jan und Maxi starten in der ersten Gruppe, kommen gut weg, sind 3. und 16. an der Luvtonne, aber werden beide an der Tafel mit OCS angezeigt. So ein Pech.
2.Gruppe mit Oli und Luis, Luis schafft einen super 14. Platz, bei Oli schaut es nicht so gut aus.
Paulina in der 3. Gruppe ist zweite an der Luvtonne und hält den Platz bis ins Ziel. Das fängt ja gut an!
Es sind sehr schwierige Bedingungen auf dem Wasser mit vielen Winddrehern.
Das 2. Rennen wird bei abnehmendem Wind durchgeführt, 4-0 Knoten. Manchmal bleiben die Schiffe einfach stehen. Die 1.Gruppe schafft es noch bis zum regulären Ziel, während die 2. und 3. Gruppe das Ziel schon am Gate findet. Manche Kids paddeln, die Coaches sind stinksauer
Der Wettfahrtleiter bricht erst mal ab und schickt die Segler in den Hafen zurück.
Im Pool vertreiben sich die Kids die Zeit, bis kurz vor 15:00 Uhr das Signal zum Auslaufen gesetzt wird.
Der Wind hat um ca. 90 Grad gedreht, bläst immerhin mit 6-8 Knoten, aber weiter mit sehr vielen Drehern.
Paulina und Maxi legen in der ersten Gruppe einen schlechten Start hin und schaffen Platz 17 und 21.
Luis in der zweiten Gruppe kommt als 39. ins Ziel, Oli in der selben Gruppe hatte leider Frühstart.
Jan segelt prima und kann einen 8. Platz verbuchen.
Der Zwischenstand nach 3 Rennen:
17. Paulina (2/19/17)
73. Jan (OCS/15/8)
130. Luis (14/OCS/39)
142. Max (OCS/38/21)
195. Oli (54/45/OCS)
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Am Abend wieder zurück zum Hotel dann noch mal kurz bei Bibi reinschauen und ein paar Säfte und Shakes schlürfen. Ab ins Bett.
Besonders Maxi hat es nötig, er fühlt sich gar nicht wohl. Ist aber bei Papa in den besten Händen und wird hoffentlich morgen wieder fit sein.
1.Wettfahrttag - ein Tag mit X, das war wohl nix
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Nachdem der erste Start für 12 Uhr geplant ist, können wir heute ein bisschen länger schlafen. Zizi bringt vom Coachmeeting die bunten Gruppen-Bänchen mit, die an der Spriet zu befestigen sind. Passend dazu bekommt jeder noch ein Glücksbändchen. Gestern abend hatten die Kinder der Optigruppe des Clubs diese Bänchen an alle Segler verteilt. Sie stammen aus einer berühmten Kirche in Bahia. Allmählich wissen die Kids gar nicht mehr, was sie sich noch wünschen sollen.
Irgendwie hat aber wohl keiner daran gedacht sich ausreichend Wind zu wünschen. Der fehlte heut nämlich völlig.
Der erste Versuch wurde planmäßig unternommen, kurz vor 12 Uhr waren alle auf dem Wasser und dann begann eben wieder mal das W....... U m 14 Uhr wurde der Versuch beendet, alles zurück auf Anfang.
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Der Ausflug auf dem Zuschauerboot namens Johann Strauss hat sich für die zahlenden Gäste (20 $ pro Person) leider gar nicht gelohnt.
Da blieb nur noch der Pool, aber damit haben unsere Kids ja keine Probleme.
Das brasilianische TV nützte die Gelegenheit, die Kids an Land zu haben und machte Interviews, unter anderem auch mit unserem Team.
Zwischendurch brachte Zizi die Kids aber auf Trab. Kleine Laufeinlage am Strand entlang. Dabei ergab sich die Gelegenheit mit brasilianischen Kids ein bisschen Fußball zu spielen.
Ich glaube Brasilien hat gewonnen.
Für uns aber die wichtigste Frage: Brazil, where is the wind??????
Motto des Tages: we try to do our best.
Diesen Satz hörten wir während des Teamleader-Meetings am häufigsten. Sie bemühen sich wirklich, aber es klappt halt nicht immer.
Die Planung hat uns alle erstaunt, 14 Uhr Start zum Practice Race, immerhin zwei Gruppen. Nächster Termin: um 15:45 fertig zum Abmarsch zur Eröffnung. Dass das so nicht klappen konnte, war uns schon klar.
Das Practice Race verlief wie immer. Zwei Minuten vor dem Start ging das Feld ab. Unser Kids warteten mit einigen anderen auf das reguläre Signal, segelten ca. 100 m und trafen sich dann mit ein paar anderen Teams um zu trainieren. Der Wind eher mäßig, vielleicht 2 Bft.
Rückkehr ca. 15:30 Uhr.
Jetzt aber schnell, umziehen, Teamkleidung an, Flagge an der Sprit befestigen, Fähnchen austeilen, aufstellen. W........ Das Organisationsteam kam eine halbe Stunde später. Neu aufstellen in Reih und Glied, nebeneinander, Schild mit dem Namen der Nation nach links.
Wir befolgten brav alle Anweisungen. Die Militärband stand ja schließlich auch ordentlich da. Dann, nach einer Stunde, Abmarsch zum Zug durch das Clubgelände. Stopp nach 50 m. Wir wissen nicht genau, ob die Band die Noten umblättern musste, oder ob sie sich nicht einig waren, was sie jetzt spielen sollten. Nach 10 Minuten geht es weiter Richtung Flaggenmasten. Wir werden eingewiesen – Aufstellen in Reih und Glied, aber Achtung, diesmal hintereinander
Dann folgen die üblichen Ansprachen, Grußworte usw. aber in erfreulicher Kürze. Die Fahnen aller Nationen sind an den Masten angebändselt und sollen jeweils von einem Segler hoch gezogen werden. Das klappt prima, die Hymne Brasiliens wird gespielt und ein Offizieller des Staates Rio de Janeiro zieht die brasilianische Flagge hoch . Schön langsam. Aber erst als sie oben ist wird der Fehler bemerkt und sie wird schnell wieder heruntergelassen – sie war verkehrt herum! Ok jetzt ist alles klar, die WM wird offiziell eröffnet.
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Danach geselliges Beisammensein an der Beach Bar. Es gibt Getränke und verschiedenes kleines Gebäck, zum Teil sehr lecker, zum Teil interessant.
Unser Team macht Bekanntschaft mit einigen brasilianischen Mädchen, die sich größte Mühe geben, den Jungs Sambatanzen beizubringen.
Für uns steht jetzt noch der Start unserer Himmelsballons an. Alle flüstern ihre Wünsche in die Ballons, bevor sie in den Himmel entschweben. Doch, oh Schreck, als Rupert den letzten Ballon aufheizt, kommt ein wütender Brasilianer auf den Weg gestürmt und ruft was von Crime. Er will uns verbieten, die Ballons loszulassen. Aber die anderen schweben schon hoch oben und treiben Richtung Rio. Der Ballon von Rupert ist auch fast so weit und mit einem kleine Schubs befördern wir ihn außer Reichweite des Brasilianers. Weg ist er und fliegt den anderen hinterher. Es dauert ja auch nicht lange, bis das kleine Brennelement ausgebrannt ist und das kleine Himmelfeuer erlischt.
Irgendwann ist aber genug, die Betten für den Leistungsschlaf rufen. Schließlich wird es morgen Ernst.
Vormittags Vermessung und am Nachmittag sogar Wind.
Fuer halb elf waren wir fuer die Vermessung angemeldet. Mexico draengelte sich noch dazwischen, aber was solls. Ruhe und Gelassenheit sind gefragt. Nuno erklaert den Kindern was abgeht und alles klappt wunderbar. Bis auf Jans Segel, da stimmt der Abstand bei einer Zahl der Segelnummer nicht so ganz. Aber das ist schnell behoben und die Kids koennen die Schiffe wieder segelfertig machen.
Nach dem Essen kommt Wind und schnell gehen die Kids aufs Wasser zur Trainingseinheit. Geplant ist Team-Race mit Bermuda, sie freuen sich schon darauf. Auf Zizi muessen sie allerdings ein bisschen warten. Die MoBos wurden neu verteilt. Aber waehrend wir unser MoBo vorgestern vollgetankt hatten, hat das neu zugeteilte kaum noch was im Tank. Also Protest. Es dauert! Unsere letzte Tank-Quittung wird gesucht, und tatsaechlich es stimmt, was wir behauptet haben. Dann darf Zizi endlich mit dem vollen Tank losfahren.
Was fuer ein Tag!!! Ausflug nach Rio
Wir hatten uns den richtigen Tag fuer unseren Ausflug ausgesucht, strahlende Sonne, bis 30 Grad, super.
Der Tag begann aber wieder mal mit warten. Auf grund eines Missverstaendnisses mit dem Fahrer unseres gecharterten Busses, mussten wir uns um Ersatz kuemmern. Aber nach einer stunde stand der Ersatzbus vor der Tuer und es konnte losgehen. Allerdings sprach dieser neue Fahrer kein Englisch. Ihm war schnell klar, das es so nix wird mit unserer Sightseeingtour und per Telefon orderte er einen Fuehrer fuer uns. Das war die beste Idee, die er haben konnte. Neto war einfach Spitze.
Zuerst fuehrte er uns zum Karneval-Stadion. 600 m lang mit einer riesen Tribuene. Der Clou aber war der dazugehoerende Laden, wo Touris wie wir Kostuem ausleihen und mal Karneval ausprobieren konnten. Seht selbst:
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Als naechstes steuerten wir das grosse Stadion Maracana an. In der Vorhalle konnten wir die Fussabdruecke der grossen Stars des brasilianischen Fussballs bewundern und auch Franz Beckenbauer hatte sich hier verewigt.
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Einen der Stars, Zizinho, nahmen wir gleich mit.
Es stellte sich heraus, dass unsere Kids und der Coach nicht nur gut segeln koennen, sondern auch beim Fussball eine sehr gute Figur machen.
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Die Uebergabe des Pokals war dann nur noch Formsache und jeder durfte ihn einmal in die Hand nehmen.
Weiter ging es, vorbei am Palace Hotel, zur Copacabana. Wir spuerten den feinen Sand an unseren Fuessen und stauenten ueber die Brandung, die der Atlantik dort auflaufen laesst.
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Auf dem Weg zum Corcovado, auf dessen Gipfel in 710 m Hoehe die beruehmte Christusstatue steht, zeigte uns Neto noch einige Stellen, von denen man grossartige Ausblicke auf die Stadt hatte.
Faszinierend fuer uns das Nebeneinander von Hochhaeusern, Villen und den Favelas. Ueberall ziehen sich sich die Haenge hinauf, eng verschachtelt. Den Kindern wurde klar, dass sie grosses Glueck gehabt hatten, in Deutschland und in ihren Familien geboren zu sein.
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Dann also in Serpentinen hinauf auf den Corcovado. Die letzten Anstiege bewaeltigt man mit dem Fahrstuhl und zuletzt tatsaechlich mit einer Rolltreppe!
Dann der Rundumblick: Ueberwaeltigend. Ueberragt von der Statue, die , 30m hoch, auf einem 8m hohen Sockel steht und eine Arm-Spannweite von 28m hat, konnten wir gar nicht genug Fotos schiessen. Unser Ausflugstag war in doppelter Hinsicht gut gewaehlt, denn es gab zwar noch andere Menschen auf der Plattform, aber keine Massen.
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Schnell noch ein paar Souvenirs, Sambapfeifen und Gluecksbaendchen, Neto draengte zum Aufbruch.
Ein Blick auf die Uhr machte uns aber klar, dass es fuer den Zuckerhut nicht mehr reichen wuerde. Zu schnell wird es dunkel und so gaben wir schweren Herzens dem Fahrer die Anweisung, uns ins Hotel zurueckzubringen. Schade, aber wir haben ihn von oben ausreichend bewundert.
Zum Abendessen schnell ins bereits beliebte 'Bibi', neue Shakes und Crepes ausprobieren und dann lockte der Whirlpool auf der Dachterrasse des Hotels zum 'Entspannen'.
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Diesen Tag werden wir sicher lange nicht vergessen! Er hat uns fuer vieles entschaedigt, was wir hier die letzten Tage erlebt haben.
Aber mal ganz ehrlich, wir sind auch schon viel gelassener als am Anfang. die brasilianische Lebensart scheint irgendwie abzufaerben.
Schon wieder ein Tag mit dem boesen Wort mit "w"
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Vielleicht hilft es, wenn ich es nicht mehr ausschreibe.
Es ist Dienstag fruehmorgens, alle schlafen noch, auch Zizi und sein Laptop. Deshalb kann ich die Bilder erst spaeter nachliefern.
Den gestrigen Vormittag haben wir noch so einigermassen rumgekriegt. Die Kinder im Pool, ich am Laptop, Zizi nach Wind Ausschau haltend.
Mittags hatten wir dann aber genug und starteten alle sieben zu einem Ausflug mit dem MoBo.
Es lag tatsaechlich am Steg und wir konnten sofort losfahren. Kein W.......
Ein grossartiger Ausblick bietet sich, wenn man den Berg an der linken Seite der Bucht hinter sich gelassen hat. Zuckerhut und Christusstatue mit einem Blick, davor die Riesenstadt Rio mit ihren Wolkenkratzern dicht an dicht. Ab dieser Stelle kommt auch die Duenung vom Atlantik in die Bucht gerollt. Noch ein bisschen weiter, dann sieht man auch das beruehmte Fortalezza de Santa Cruz.
Auf der anderen Seite der Bucht liegt auf einer kleinen Halbinsel das Museu de Arte Contemporânea. Ein futuristisches Gebaude von Oscar Niemeyer. Hoffentlich koennen wir dem auch noch einen Besuch abstatten.
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Nachdem der Motor sich anhoert, als ob er ein bisschen schwaechelt und Muehe hat mit seinen Zylindern, tuckern wir langsam zurueck. Vorbei an riesigen Feldern voller schwimmender Kanister. Wir vermuten eine Muschel- oder Austernzucht.
Danach geht es zum Churrasco. Es gibt leckeres Grillfleisch, Haehnchenschenkel, Wuerstchen und ein besonderes Brot. Vielen Dank Suzanna und Andrea fuer die Einladung.
Es gibt aber immer noch keinen Wind.
Konsequenz fuer die Kids: ab in den Pool.
Zizi gibt aber keine Ruhe und so absolvieren die fuenf noch eine Trainingseinheit auf dem Wasser und kommen erst nach Sonnenuntergang zurueck. Der ist hier allerdings schon um 6 Uhr und sofort ist es schlagartig dunkel. Ungewohnt fuer uns Mitteleuropaeer.
Nach dem Abendessen wieder ein kleiner Schock: der Containerschluessel ist weg. Was bleibt uns anderes uebrig als zu w....., bis das Personal sich dazu entschliesst, uns die Tuer zu oeffnen, damit wir unsere Sachen holen koennen um ins Hotel zu fahren.
Wir hoffen heute einen kurzweiligeren Tag zu verbringen. Um 10 Uhr starten wir zur Sightseeingtour nach Rio.
Bis bald
Sabine und das WM-Team
Erst mal wieder warten - aber dann.....
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Der Tag begann ganz normal mit joggen, schwimmen, warten auf den Wind.
In der Zwischenzeit war ich unterwegs um ein Hotel zu finden, damit die Jungs aus dem feuchten, stickigen Container raus kamen.
Im dritten Anlauf klappte es, wir wohnen jetzt im Hotel Village Icarai. Den Container nutzen wir als Lager- und Trockenraum. Mal sehen ob die Sachen am naechsten Morgen trocken sind.
Jetzt hiess es also warten auf den Wind. Gegen 13 Uhr setze er langsam ein und alle machten sich fertig und Verabredungen mit anderen Teams zum Training wurden getroffen. Zizi und ich wollen heute die Funkgeraete ausprobieren.
Aber daraus wird erstmal nichts. Unser MoBo ist weg, Es stellt sich heraus, dass sich die Schweden bedient haben. Es dauert endlos, bis die Sache geklaert ist, die Helfer am Steg verstehen leider nur portugiesisch.
Dann aber geht es los, der Wind nimmt zu bis auf 6 Bft und Zizi hat tolle Bilder mitgebracht.
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Jetzt sind mal andere dran mit warten:Die Angestellten des Clubs, die dan Kindern beim Slippen behilflich sind. Sehr angenehm fuer das Begleitpersonal!
Nach dem Aufraeumen der Boote packten wir schnell unsere Sachen und orderten zwei Taxis um zum Hotel zu fahren. Schock beim Oeffnen des Kofferraums: die Taxis haben Gasantrieb, der Kofferraum ist zur Haelfte gefuellt mit dem Gastank. Keine Chance fuer unsere Koffer. Also wird ein Taxi komplett mit Gepaeck vollgeladen, im zweiten haben 4 Leute Platz, der Rest muss warten bis ein drittes Taxi kommt. Aber alles geht gut, wir beziehen unsere Zimmer und gehen dann auf Suche nach einem Abendessen.
Die Bilder beweisen, es war sehr lecker! Vor allem die Shakes.
Suzanna, die nette Professorin und ihr Mann Andrea haben uns und noch ein paar Teams am Sonntag zu einem Churrasco eingeladen. Wir freuen uns schon.
Mit den Berichten klappt es jetzt vielleicht ein bisschen besser. Immerhin haben wir im Hotel 5 Computerarbeitplaetze zur Verfuegung. Im Gegensatz zum Club, wo wir uns mit 11 oder manchmal nur 5,5 Mbits/sek. durchs Netz schleppen, haben wir dort eine Uebertragungsrate von 100 Mbit/sek.
bis bald
Teamleader Sabine
3. Trainingstag - endlich segeln
Nchdem die Boote noch ein bisschen auf Vordermann gebracht worden waren, ging das Team aufs Wasser. CA. 70 Segler trafen sich in der Bucht bei etwa 3 Bft. und fuhren einige Wettfahrten gegeneinander. Die Geschwindigkeit bei unseren Kids stimmt, fast immer konnten sie die Plaetze 1 - 5 belegen.
Problematisch waren die Winddreher um etwa 40 Grad, damit wird man wohl immer rechnen muessen.
Ob die Sicht auf das Mac Donald's Schild die schnelliogkeit der deutschen Segler anheizte, koennte sicher Albin Molnar beantworten. Seine Devise lautete immer: hungrige Wolf laeuft schneller.
Zu klaeren waere allerdings die magnetische Ablenkung des Kompasses in diesem Gebiet. Es steht die Behauptung im Raum, dass der Zuckerhut den Kompass stark beeinflusst. Unsere Jungs haben von abenteuerlichen Abweichungen berichtet. :-))
Beim Team Race gegen USA, AUS und SUI liessen sie sich offenbar ziemlich ablenken, da muss noch dran gearbeitet werden.
Eine etwas ueberraschende, aber durchaus positive Nachricht gibt es noch zu vermelden: Die Jungs haben jetzt den internationalen Containerschein erworben mit dem Zusatz fuer undichte Klimanlagen. Allerdings nur fuer max. 6-9 qm.
Noch etwas Tolles: Wie ich aus gewoehnlich gut informierten Kreisen erfuhr hat sich Max zum Wetterfuchs entwickelt, er erkennt Regen sofort.
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Nach dem Essen gab es wieder einen kleinen Kampf um das Laptop von Zizi, jeder will mal schnell Mails gucken. Eine Chance zum Berichte schreiben gibt es nur, wenn Zizi eine Besprechung ansetzt. Das ist dann aber auch relativ schnell vorbei, weil wieder ein Videoabend gplant ist. Der Film ist spannend aber Zizi ist zu muede, er bekommt nicht viel davon mit.
Ab Dienstag entspannt sich die Lage an der Laptopfront. Da bringt Rupert das Netzteil fuer mein Laptop mit, das ich Schussel im Stress der Abreise auf dem Schreibtisch liegen liess.
2. Tag in Brasilien - we are waiting
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Der Fruehsport konnte noch gut absolviert werden und das anschliessende Bad genossen die Kinder noch gut gelaunt. Ueber der Guanabara Bucht hing schon sehr tief eine dunkle Wolke. Langsam kam sie angekrochen und legte sich sanft ueber uns. Feuchtigkeit ueberall, wie ganz feiner Nieselregen aber kein Wind. Also erst mal kein Training, warten. Schliesslich wurde der Wolke die Last zu schwer und sie entlud sich mit anhaltendem richtigem Regen. Jetzt wurde es Zeit zum Umziehen. Gemuetlich ist es in dem nach drei Seiten hin offenen Restaurant nicht mehr.
Aber ein zuendender Gedanke bringt Bewegung in die Kinder: wir raumen den Container, bzw. das Zimmer auf und danach essen wir. Super Idee, so wirds gemacht.
Ganz ehrlich, das Essen hier ist wirklich gut. Gewoehnungsbeduerftig ist nur die Art, sich am Buffet zu bedienen. Man laedt sich auf den Teller was man essen moechte, geht zur Waage, diese bestimmt dann was man bezahlen muss. Bezahlt wird nur mit einer Cash-card, die ich regelmaessig aufladen muss.
Was nun, es regnet immer noch. Zum Glueck ist Zizis Laptop einsatzfaehig und die Kids haben einige Videofilme dabei. Also alle auf Paulinas Zimmer.
Eigentlich ja nicht erlaubt, aber wir erklaeren, dass wir ein Meeting mit dem Coach haben. Punktum!!
Den Nachmittag verbringen wir also auf den Betten hockend und Video guckend. Es regnet immer noch, der Wind fehlt. Es gibt keine andere Chance.
Inzwischen laufen aber nebenbei die Verhandlungen nach einer besseren Unterkunft, wenigstens fuer die Jungs.
Es gibt heisse Diskussionen mit der Organisationsleiterin. In ihrer Haut moechte ich nicht stecken, aber wir muessen an unser Team denken.
In Niteroi gibt es nicht so viele Hotels und die meisten davon sind voll.
Suzanna, ein Professorin fuer Deutsch an der Uni in Rio und Clubmitglied gibt uns ein paar Tipps. Einer davon ist sehr vielversprechend. Danke!!
Wir warten jetzt noch auf die Vorstandsmitglieder der IODA, die heute ankommen und werden mit Ihnen sicher auch noch ein paar Worte reden muessen.
Anreise und 1. Tag in Brasilien
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Wie man der Ueberschrift entnehmen kann - wir haben es geschafft. Zwar nur noch wenig munter aber heil sind wir in Niteroi angekommen.
Der Reihe nach: Late Check-in in Muenchen, alles Gepaeck, egal wie schwer bekommen wir ohne Aufpreis durch. Danach ein kleines Schnitzel-Abendessen, Micheal Tarabochia uebernimmt den Transfer zum Hotel und dann geht es ganz schnell ins Bett, denn die Nacht wird kurz sein. Um 6:15 startet das Flugzeug mit Kurs auf Lissabon. Wir haben wunderbare Ausblicke auf die, durch die Wolkendecke spitzenden hoechsten Gipfel der franzoesischen Alpen bis dann Lissabon und der Flughafen auftauchen.
Im Schnellschritt geht es gleich weiter, Boarding Time fuer den Flug TP 179 nach Rio. Jetzt wird es ernst, 11 Stunden Flug stehen uns bevor, 7708km.
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Aber es gibt Fernsehen, Buecher, PSP, man kann schlafen und ab und zu gibt es auch was zu essen. Die leichten Schwierigkeiten von Paulina als wir ca 2000km lang durch ein Gebiet mit einigen Turbulenzen fliegen, kann Oli souveraen beheben. Um ca. 16:00 Uhr Ortszeit ( 5 Stunden Zeitverschiebung) schafft es der Pilot, laut beklatscht von unserem Team, die Maschine sanft auf der Landebahn aufzusetzen.
Danach kommt der Haertetest: Passkontrolle mit sehr unwirschem Personal, ca eine Stunde warten, bis das letzte Gepaeckstueck auf dem Band daherkommt. Unser Abholdienst steht schon bereit, aber er wartet auch noch auf das Team aus Thailand. Auch das dauert noch ziemlich lange, doch um 22:00 Uhr ( das ist 3:00 Uhr Ortszeit in Deutschland!) haben wir endlich jeder einen Schlafplatz, haben eine Kleinigkeit gegessen und fallen todmuede in die Betten.
Der naechste Morgen zeigt, dass unser erster Eindruck vom Containerdorf wohl richtig war. Grundflaeche ca. 10 qm, 2 Stockbetten und dann kaum noch Platz zum Umdrehen. Allerdings sehr apart in den Nationalfarben Brasiliens. Paulina hatte ein komfortableres Zimmer mit ebenfalls 2 Stockbetten zugewiesen bekommen und Max und Jan hatten kurzentschlossen dort uebernachtet, damit im Container etwas mehr Luft ist.
Sabine hat voruebergehend ein Zimmer, muss aber wahrscheinlich noch umziehen, keiner weiss wohin.
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Der Club ist sehr schoen, mit Restaurant, eigenem grossem Pool, Poolbar und sehr grosszuegig angelegt.
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Der Tag vergeht mit Warten. Warten darauf, dass man Geld ausgeben darf.
Wir moechten die Charterboote uebernehmen, sollen aber zuvor das damage deposit bezahlen. Leider versteht im Sekretariat im Moment niemand Englisch. Also warten. Wir moechten etwas zu Essen und zu Trinken kaufen und auch dafuer bezahlen. Das geht aber nicht, dafuer braucht man eine besondere Karte auf die man vorher einen bestimmten Betrag eingezahlt hat. Leider klappt das aber nicht, man versteht uns nicht, die Bilder fuer die badges sind nicht da usw. Also warten.
Die Kinder nutzen die Zeit und probieren den Pool samt Rutsche aus.
Schliesslich gehen Zizi und die Kinder zum ersten Test aufs Wasser. Sehr luxuroes verlauft hier das Slippen. Einige Marineiros stehen bereit um den kinder behilflich zu sein und die Slipwagen aufzuraeumen. Einige andere Teams sind schon draussen, mal sehen, was unseres berichten wird.
Neues Glücksschwein(chen) für das WM-Team
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Sicher habt Ihr im Opti-Talk gelesen, dass Fabi und Gwen Geld geboten hatten um Miss Piggy, das erfolgreiche Glücksschwein des EM-Teams für die IDJüM auszuleihen.
Aber leider musste Grit ihnen absagen: "Lieber Gwen, lieber Fabi – ich habe ihr von euren Angeboten berichtet und muss euch leider enttäuschen – Miss Piggy ist nicht mehr die jüngste und ein Glücksschwein Einsatz pro Jahr reicht ihr völlig, jetzt macht sie erstmal ein paar Wochen Urlaub. Sie hat aber versprochen, in der Verwandtschaft rumzufragen, ob jemand Lust auf den Job hat..."
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Daraufhin haben wir in der Verwandtschaft von Miss Piggy die freigewordene Stelle als Glücksschwein beim WM-Team ausgeschrieben und viele waren interessiert an dem Job.
Wir haben die Angebote gründlich geprüft und uns für eine noch sehr junge, aber sehr unternehmungslustige Nichte von Miss Piggy entschieden: Fräulein Rosalie
Sie nimmt ihre Aufgabe sehr ernst und hat sich bereits sehr intensiv mit ihrem neuen Aufgabengebiet befasst.
Natürlich ist sie auch sehr geschmeichelt, dass sie die "Wahl zum Next Top-Schweinchen" der DODV gewonnen hat.
Ihre kleine Gestalt hat den Vorteil, dass wir für sie keinen extra Sitzplatz im Flugzeug buchen müssen oder sie gar in einer Transportbox im Frachtraum sitzen müsste.
Nein, sie wird bequem in Sabines Handtasche mitreisen. Wir üben schon mal zu Hause das Fahren auf dem Laufband durch die Röntgenkontrolle, damit sie nicht vor Schreck runterspringt.
Wir hoffen nun ganz fest, dass sie die Glücks-Gene Ihrer Tante geerbt hat und dem Team in Brasilien nach Kräften beisteht.
Und natürlich hoffen wir auch ganz fest, dass die deutsche Opt-Familie auch uns so wie dem EM-Team die Daumen drückt und mit uns über den Opti-Talk in Verbindung bleibt.
Dann wird die Spülmaschine halt mal nicht ausgeräumt. Mama ist ja informiert.
Team Race am Chiemsee
Das Wetter meinte es nicht so gut mit den 7 Teams, es regnete oft und heftig. Nachdem es schon viele Tage geregnet hatte, war der Chiemsee ein gutes Stück über die Ufer getreten, was aber den Kindern eine Menge Spaß brachte.
Aber es hörte auch immer wieder mal auf und dann kam auch genug Wind um die Flights und Matches durch zu ziehen. Der Wettfahrtleiter lobte die Taktik und die Disziplin der Mannschaften.
Extra spannend, aufregend und sogar ein bisschen romantisch wurde das Wochenende durch den gewählten Übernachtungsplatz: ein Tipidorf auf einem Hang über dem Chiemsee.
Ein regenfreier Samstagabend erlaubte sogar ein zünftiges Lagerfeuer mit Stockbrot und gegrillten Marshmallows.
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Ein großes Dankeschön gilt den Eltern Oczycz, Kloten und Marcour, die klaglos den Transport zum doch 30 km entfernten Tipidorf übernahmen und auch Michael Tarabochia, der Boote für die mit dem Flugzeug angereisten Segler organisierte.
Am Sonntag dann erst heftiger Regen dann prima Wind und die letzten Matches, das Halbfinale, das Finale und die Round Robins um die Plätze 5 – 7, konnten schnell über die Bühne gebracht werden.
Sieger wurde das WM-Team vor den Seglern des ETC. Auf dem dritten Platz das Team „red dots“ vom Simssee.
Es war eine gelungene Veranstaltung, die im nächsten Jahr hoffentlich noch mehr Zuspruch findet.







































































































































































































