Siegerehrung und Rückreise

Nach der Rückgabe der Charterboote im Anschluss an die letzte Wettfahrt fuhren wir ins Hotel zum Umziehen und Essen.

Die Siegerehrung fand im gleichen Rahmen statt, wie schon die Eröffnungsfeier. Traditionelle Tanzgruppen in historischer Kleidung, Dinner und einige Reden. Zwischen den Reden wurden die Segler gebeten auf die Bühne zukommen. Es bot sich ein tolles Bild von über 250 fröhlichen Jugendlichen aus 56 Ländern aller Kontinente, die gemeinsam auf der Bühne ausgelassen das Ende einer schönen WM feierten. Dann folgte die Siegerehrung.

 





Marvin durfte sich sogar zwei Medaillen vom malaysischen Minister für Sport und Jugend abholen. Einmal als 5. Der Gesamtwertung und dann noch als 4. Junge. Ein herausragender Erfolg für Marvin, der zusammen mit dem gesamten Team das große Feuerwerk genoss.






Wie bei jeder Weltmeisterschaft wurden dann die Lobby und die Flure des Hotels zum Tauschbasar umfunktioniert. Besonders stolz sind Marvin und Ingmar auf die riesigen Sombreros des mexikanischen Teams.

Da wir erst sonntags geflogen sind, hatten wir den gesamten Tag zur freien Verfügung. Von dem Strand, der uns von vielen empfohlen wurde, waren wir so enttäuscht, dass wir umgehend wieder an einen Strand im Südwesten der Insel aufbrachen. Dort wurde Jet-Ski und „Banane“ gefahren.

 






 

Nach dem Packen am Sonntag verbrachte das Team bei tollem Wetter einen entspannten Tag am Pool des „Elternhotels“. Thomas verabschiedete sich noch vom Team, da er noch zwei Wochen Urlaub in Malaysia anhängt.

 

 

Der Rückflug klappte Dank der hervorragenden Vorbereitung von Frau Welsing, vom TWW-Reisebüro in Mülheim, wie schon der Hinflug, ohne Probleme. Andere Teams hatten da größere Probleme. Wir danken Frau Welsing für ihren Einsatz.

 

Insgesamt war es eine tolle WM mit einem erfolgreichen deutschen Team. Marvin, Severin, Ingmar, Jan und Fabian haben ihr bestes auf einem mehr als schwierigen Revier gegeben. Wenn auch bei dem einen oder anderen ein noch besseres Ergebnis hätte erzielt werden können. Die extremen Winddreher und der unkalkulierbare Strom machten es dem unermüdlich nach Lösungen suchenden Trainer, Thomas Läufer, nicht leicht. Auch für Heide und Günther war es eine unvergessliche Weltmeisterschaft in einem Land, das sich besonders durch die große Gastfreundschaft und Freundlichkeit auszeichnete.

 



Großartiges Ergebnis für Marvin

Nervenstark und überlegen beendete Marvin die letzte Wettfahrt der Weltmeisterschaft in Malaysia mit einem Tagessieg. Damit sicherte er sich den 5. Platz im Gesamtergebnis. Ein tolles Ergebnis, das an Land auch ausgiebig gefeiert wurde. Günther zog sein Musto-Cap und überreichte ihm noch an der Slipbahn Horst, der jetzt bei Marvin leben wird. Freude natürlich auch bei Thomas und den Eltern.



Marvin, Günther und Horst

Karlheinz, Marvin und Fabi

Trainer Thomas mit Mama Frisch..

..und Papa Frisch

Glückwünsche an alle. Marvin ist damit mit Abstand der beste Europäer. Erst auf Platz 14 folgt mit Bart Lambriex (Niederlande) der nächste.

Aber auch die Ergebnisse der anderen Teammitglieder sind super. Severin rutschte noch geringfügig auf den tollen 37. Platz ab. Ingmar blieb auf dem 83. Platz

 



das WM-Team Germany

Die WM ist zu Ende

Dank Skype kam die Meldung von Günther heute früh aus Malaysia: Marvin hat sich mit einem Sieg in der letzten Wettfahrt auf Platz 5 vorgeschoben. Das Team, die Teamleitung und der Coach freuen sich mit ihm. Horst natürlich auch, er gehört jetzt Marvin.

 

Die anderen Platzierungen laut Liste:

Platz 37 für Severin

Platz 83 für Ingmar

Platz 97 für Jan

Platz 139 für Fabian

 

Durch die Berichte von Günther und Thomas haben wir mitbekommen, wie schwierig die Bedingungen in Langkawi waren. Unsere Jungs haben sich tapfer geschlagen.

In der Nationenwertung belegt Team Germany unter 43 Nationen einen guten 9. Platz. Hinter den hervorragenden Niederländern und nur knapp hinter den starken Slowenen sind sie drittbestes europäisches Team.

 



Marvin mit Günther und Horst

Weltmeisterin wurde Noppakao Poonpat aus Thailand. Im letzten Jahr bei der WM in Brasilien wurde sie bestes Mädchen und insgesamt vierte. Auf Platz 2 Ahmad Syukri Bin Abdul Aziz aus Malaysia und auf Platz 3 Okada Keiju aus Japan.

 

 



Optimist World Champion2010 Noppakao Poonpat @IODA

Marvin stabilisiert sich unter den ersten Zehn


es lief ganz gut

Für Marvin lief es heute nicht schlecht. Wenn auch der 23. Platz im zweiten Lauf heute für ihn nicht zufriedenstellend war. Jedoch die beiden 8. Plätze in den restlichen Wettfahrten lassen weiterhin auf eine Platzierung unter den TOP-TEN hoffen. Zurzeit liegt er auf Platz 8. Luft ist noch nach oben, aber auch nach unten. Alles ist noch drin.

 

Auch heute spielte das Glück ein wenig mit. Besonders die Zielkreuzen hatten es in sich. Während Severin und Ingmar auf der letzten Kreuz viele Plätze verloren, holten andere bis zu 42 Plätze auf.





 

Severin liegt in der Zwischenwertung auf einem guten 33. Platz. Dem Antrag auf Wiedergutmachung im 10. Lauf wurde stattgegeben.

Ingmar kämpft morgen um den Verbleib unter den ersten Hundert. Das Gleiche gilt für Jan, der sich durch die Plätze 10, 29 und 14 deutlich verbessern konnte.

Etwas glücklos agiert Fabian, dem alle für seine letzte Wettfahrt im Opti mal eine Topplatzierung wünschen.

 

 

Morgen nach der letzten Wettfahrt werden dann die Boote zurückgegeben, bevor dann die Siegerehrung beginnt.

Drückt uns nochmal die Daumen.

 

 

Durchwachsener Tag fürs deutsche Team

Für Marvin, den bisher Bestplatzierten unseres Teams, begann der Tag nach dem Ruhetag mehr als suboptimal. In der 9. Wettfahrt fand er kein Konzept und wurde nur 35. Er steigerte sich aber mit den Plätzen 19 und 11 in dem Feld von 231 Starter aus 56 Nationen. Im Gesamtklassement rangiert Marvin als zweitbester Europäer auf Platz 11.



Marvin erst ratlos...

dann voll konzentriert

Besser lief es für Severin, der heute eine super Serie mit den Plätzen 6, 4 und 9 ersegelte. In der Liste im Netz steht bei Sevi noch ein 23. Platz im 10. Rennen, was aber nicht stimmt. Ein Antrag auf Wiedergutmachung läuft. Außerdem liegt noch ein Protest der Jury vor. Sevi soll beim Start das Startschiff berührt haben. Severin kann aber beweisen, dass dies beim ersten Startversuch war, der allgemein zurück gerufen wurde. In der Wiederholung des Starts im Trackingsystem ist Severin in der Mitte der Linie klar erkennbar.



Sevi trimmt..

und freut sich

Für Jan begann es heute mit einem 7. Platz auch hervorragend. Auch der 21. Im 10. Rennen war prima. Leider haute er sich dann einen 50. In der 11. Wettfahrt rein.



Jan im Nahkampf...

und hier mit etwas mehr Platz

Fabian startete heute mit einem 50. Platz und steigerte sich dann mit Platz 36 und 31. Zufrieden war er damit aber nicht.



Fabi vor dem Start ..

und nach dem Ziel sehr nachdenklich

Ebenfalls sehr unzufrieden mit seinen Plätzen ist Ingmar. Allen Beteiligten fiel es schwer, ihn zu trösten. Die Plätze 50, 58 und 40 werfen ihn in der Gesamtwertung auf Platz 66 zurück.



Ingmar bei der Wende...

und nach dem Ziel

In den letzten Berichten klagten wir über den stark drehenden Wind und den unkalkulierbaren Strom. Thomas meinte zu den heutigen Verhältnissen: „Der Wind war relativ stabil. Die besten Verhältnisse bisher.

Hier der vorläufige Stand. Nicht alle Proteste und Frühstarter sind eingebaut:

1. Noppakao Poonat Thailand

2. Ryan Lo Jun Ham Singapore

3. Jirawat Jadklay Thailand

4. Okada Kelju Japan

 

11. Marvin Frisch

31. Severin Rothlauf

66. Ingmar Vieregge

119. Fabian Graf

122. Jan Marten

 


Bewerbungen für die WM 2012

 

 

Morgen geht es weiter. Morgen wird auch in der Sitzung der IODA entschieden, wer den Zuschlag für die WM 2012 bekommt. Es kandidieren Katar, Dominikanische Republik und Dänemark (Aarhus). Der Ausgang der Wahl ist total offen. Außerdem stimmen die Vertreter der Länder über den Austragungsort der EM 2012 ab. Hier sind die Kandidaten Frankreich (Le Havre) und Italien (Lignano Sabbiadoro). Auch hier ist der Ausgang offen.

 

 

 

Photos by Enrique Ortiz (official photographer): www.optiworld.org/MiniSite/galleries.php

Erholsamer und gleichzeitig erlebnisreicher Ruhetag in Malaysia

Heute war Ruhetag in Malaysia. Nachdem die Segler etwas ausschlafen konnten, ging es auf Tour. Thomas, Günther und Heide hatten für alle eine Tour durch die Mangrovenwälder geplant. Die Eltern schlossen sich auch an. Eins steht fest: Bereut hat es keiner!

Ein Minibus holte uns pünktlich um 11:00 Uhr am Hotel ab und fuhr uns in den Norden der Insel nach Tanjung Rhu.

Dort bestiegen wie zwei Boote, mit denen wir über fast fünf Stunden unterwegs sein sollten.



vom Ablegesteg aus ..

fuhren wir mit den Booten ..

durch die Mangrovenwälder

 

Es begann mit der Adlerfütterung. Um uns schwebten mehr als 15 Adler, die wohl schon auf die Fütterung gewartet hatten. Auf dem Weg zu Wasserhöhlen kamen wir an Affenherden vorbei. Durch die Höhle konnten wir leider nicht ganz fahren, da der Wasserstand zu hoch war. Dafür blieben wir etwas länger auf einer Fischfarm, auf der auch Rochen gefüttert werden konnten. Ingmar freundete sich auf der zweiten Fischfarm, auf der wir gegessen haben mit einem Rochen an. In der „Bat-Cave“ konnten wir Unmengen von Fledermäusen bewundern.



Bunte Tierwelt: Adler

Affen

Rochen

Fledermäuse

Kugelfisch

 

Der Höhepunkt war ein längerer Aufenthalt am Beach, der nur vom Wasser aus zu erreichen ist. Auf der zweiten Fischfarm gab es dann ein sehr schmackhaftes Essen. Natürlich Fisch, Gemüse und Reis.



wunderschöner Strand..

nur für das Team

Leckeres Essen

herrliche Inseln rundherum

 

 

Nach der Rückkehr ins Hotel rief Thomas das Team aber wieder in die Realität zurück und bereitete den morgigen Wettkampftag vor. Wir hoffen, dass das „Umschalten“ klappen wird.

 

Drückt die Daumen.

 

 

Rabenschwarzer Tag für das Deutsche Team


Der Tag begann bereits mit Regen und Startverschiebungen, da die Wettfahrtleitung mehrere Rennen aufgrund von Fehlentscheidungen der Schiedsrichter am Vortag heute nochmals segeln ließ.


Unsere Jungs gingen zuerst gegen das italienische Team ins Rennen. Leider verloren sie bei Punktgleichheit, weil sie im Ziel die erste Position hatten. So sind nun mal die Regeln.

Das zweite Rennen musste also gewonnen werden. Norwegen war aber in einigen entscheidenden Situationen cleverer. Etwas frustriert und traurig kamen sie dann an Land.

 


Eine genaue Analyse muss später kommen. Thomas fuhr mit dem Team sofort wieder aufs Wasser, um sich die letzten Rennen anzuschauen.

Leider schaffen die Organisatoren es nicht, irgendwelche Zwischenergebnisse zu veröffentlichen. Daher können wir nicht sagen, wer noch im Rennen ist. Vermutungen nutzen auch nicht.

 

Morgen am Ruhetag heißt es erst mal ausschlafen. Danach wird das Team mit einem Bus in den Norden fahren und eine Tour durch die Mangroven machen. Adlerfüttern und viele andere Dinge sind ebenfalls in der Tour erhalten. Wir werden euch davon berichten.

Die Einzel-WM geht dann am Mittwoch weiter. Wichtig ist jetzt das Abhaken des Team-Races, abschalten und volle Konzentration auf Mittwoch.

Freitagabend sind dann die Abschlussfeier und die Siegerehrung.

 

Unser Team segelt in der Finalrunde

Unser Team qualifizierte sich zum Schluss sicher für die Finalrunde im Team-Race.



Race Area

 

Im ersten Rennen konnten Sevi, Fabi, Jan, Marvin und Ingmar das Team aus Russland klar distanzieren. Bei gleichen Windverhältnissen wie in den letzten Tagen ging es dann gegen das Team aus Chile. Nach spannendem Beginn setzten sich unsere Jungs auf der letzten Kreuz aber souverän durch.

Dann das Rennen gegen Spanien. Es war eng von Beginn an. Im Ziel aber gewann Spanien knapp. Etwas Pech hatte Sevi in dem Rennen, als sein Schwertgummi riss und er auf der letzten Kreuz das Schwert mit der Hand unten halten musste.

Also musste das Team aus Honkong geschlagen werden. Das gelang ohne Probleme mit den ersten drei Plätzen.

Jetzt geht es morgen mit Italien weiter, die nur mit großen Problemen das Finale erreichten. Ein dicker Brocken wartet dann mit Singapur. Aber Alles ist möglich. Wir sind stark genug. Drückt kräftig die Daumen.

 



Teambesprechung vor dem Race

nach dem Rennen zum Fersehinterview

Trainerfazit zur Halbzeit

Nun sind 8 Rennen geschafft und normalerweise würde man meinen, der Bereich steht fest, in dem sich jeder am Ende wiederfinden wird. Hier in Langkawi ist das ein bisschen anders, denn so ziemlich alles ist möglich.

 

Erfreulicherweise hatten wir bisher guten Wind, nicht überall, aber die meisten Rennen wurden bei 8 – 16 kn gesegelt, in Spitzen waren es kurzzeitig sogar mal über 20 kn. Morgens ist der beste Wind, deshalb schimpft auch keiner, wenn wir noch im Dunklen aufstehen müssen, um rechtzeitig um 10.00 am Start zu sein. Oft kommt er dann aus Nordost und dreht dann weiter auf Ost. Wir haben noch nicht rausbekommen, wodurch diese Schwankung entsteht, denn es gibt ziemlich unrhythmische Rückdrehungen, die eine Seitenwahl recht schwierig machen. Noch schwieriger aber wird es über die Mittagszeit, in der der Wind zusammenbricht und dann mal mit einem Strich von links und dann wieder von rechts kommt. Teilweise setzt er auf einer Seite ganz aus und man weiß nie genau, von wo er dann wieder einsetzt. So kommen Wettfahrten zustanden wie heute, wo Segler, die ihren Frühstart bereinigen und einfach nur auf eine Seite fahren noch unter Top 10 fahren und andere, die in der Nachstartphase 20 m über dem Feld liegen am Ende noch 10 hinter sich haben.

 

Auch die Stromverhältnisse sind nicht ganz einfach, es gibt zumindest eine große Rinne, in der Ebbe und Flut ab- oder auflaufen (der Tidenhub beträgt unerwartete 2 – 2,80m) die bisher immer in der Startkreuz lag. Zum Glück sind wir bis auf das erste Rennen heute Morgen alle Läufe bei Ebbe (Strom etwa aus Windrichtung gefahren) so dass die großen Probleme beim Start (wenn der Strom gegen den Wind die Segler über die Linie drückt) noch kommen werden. Wir hatten einige Informationen und Ideen beim Training gesammelt und am ersten Tag auch so etwas Ähnliches wie ein System gefunden, aber verlassen kann man sich hier auf nichts. Die Bedingungen wechseln so schnell und ohne Vorwarnung, dass Leute von Platz 50 auf der Zielkreuz noch bis auf 5 fahren und umgekehrt. Besonders Severin hadert mit der Zielkreuz, denn schon einige Male an der Tonne 2 noch TOP 10 (einmal sogar führend) konnte er diese Plätze nicht nach Hause fahren. Am schlimmsten erwischt hat es Janni, der bisher immer die leidige 3. Startgruppe hatte und sehr gut gestartet ist. Ihn hat es auf derselben Seite so gnadenlos erwischt, auf der eben noch die Leute ganz nach vorn gefahren sind. Ich spreche sehr ungern von Glück und Pech, aber hier braucht man schon eine gehörige Portion vom Ersteren.

Ingmar war am ersten Tag der Unbekümmertste und hatte einen grandiosen Start. Leider haben das Mittagsrennen gestern und das erste Rennen heute ihn so wütend gemacht, dass er „kurz vorm reinfahren“ war. Ich hoffe er gewinnt nach der Teamracepause seine Lockerheit wieder und kann an die Ergebnisse des ersten Tages anknüpfen. Fabi ist auch gut ins Rennen gestartet, hatte allerdings einen Vermessungsprotest bei seinem 7. Platz, der ihn scheinbar ein wenig unsicher gemacht hat. Gestern waren die Starts sehr verhalten, ja und heute hat es fast jeden (aber gottseidank auch noch viele andere recht heftig erwischt). Um Annullierung der letzten Tageswettfahrt protestieren nicht nur sämtliche Singapuri und etliche andere, es ist sogar ein Protest angeschrieben: coach PUR against RC. Wie das gehen soll, weiß ich zwar nicht, aber fair war dieses Rennen wirklich nicht.

Der Einzige, der durch seine Ruhe und gute Übersicht eine saubere Serie hinbekommen hat, ist Marvin. Allerdings musste auch der auf der Zielkreuz von Platz 40 oder 35 kommend „zaubern“ , damit es am Ende noch einstellig wird.

 

Wir sind nicht ganz unzufrieden, haben als 7-bestes Team eine recht gute Ausgangsposition für das Teamrace, aber es wäre auch mehr drin gewesen, wenn die Bedingungen ein wenig stabiler oder berechenbarer gewesen wären. Gewonnen und verloren hat auf dem Revier aber noch lange keiner, da bin ich mir sehr sicher, auch wenn die kleinen Thailänder schon ein ganzes Stückchen weg sind. Es bleibt spannend und das bestimmt bis zum letzten Rennen!

 








 

 

Drückt uns die Daumen für das Teamrace morgen!

Coach Thomas

Kurze und schöne Silvesterparty in Malaysia

 

So früh haben wir alle noch nie das neue Jahr begrüßt. Bereits um 22:00 Uhr wurde das Feuerwerk im Segel-Center von Langkawi gezündet. So konnten die Segler auch frühzeitig ins Hotel zurück.





Vorher aber gab es ein riesiges Büffet und musikalische Unterhaltung. Alles original malaysisch.

Unterbrochen wurde es durch kleine Spiele auf der Bühne. Auch mit deutscher Beteiligung.

 

 






 

 

Auf dem Parkplatz vor dem Segel-Center zeigten junge Malaysier, was man aus Kleinwagen machen kann. Riesige und reichlich verzierte Musikanlagen machten einen Höllenlärm.

Insgesamt eine lustige Veranstaltung.

 

 

 



Vom Regattatag werden wir etwas später berichten. Die Ergebnisse könnt ihr im Netz nachlesen.

Noch am Rande: Durch eine Punktstrafe des Koreaners im 5. Rennen, ersegelte Marvin nachträglich einen Tagessieg.

Zusammenfassung nach 8 Wettfahrten (1 Streicher):

1. Thailand

2. Thailand

3, Niederländische Antillen

4. Marvin 4, 5, 42 (6.-8. Wettf.)

31. Ingmar 41, 47, 10

59. Severin 20, 21, 42

120. Fabian 18, 35, 67

149. Jan 29, 64, 43

 

Morgen geht es weiter mit dem Teamrace. Erster Gegner voraussichtlich Russland. Wir gehen als siebtbestes Team ins Rennen.

 

2. Wettkampftag mit gemischten Ergebnissen






Zuerst die tolle Nachricht. Mit Platz 8 und 2 in den Wettfahrten 4 und 5 kämpft sich Marvin auf den 4. Platz in der Gesamtwertung nach vorne. Mit nur 5 Punkten Rückstand auf den Zweiten der Gesamtliste.

 

Ingmar hatte heute bei der Auswahl der Kreuzseiten ein nicht so glückliches Händchen. Die Plätze 38 und 23 reichen aber zu einem 25. Platz im Zwischenklassement. Noch auf der Slipbahn schimpfte er über Plätze, die er auf den Zielkreuzen verlor.

Severin liegt nach Platz 23 und 34 heute auf Platz 44. Da ist der Drops noch lange nicht gelutscht, was auch für Fabian auf Platz 121 und Jan auf Platz 147 gilt.

 






Fabians Antrag auf Wiedergutmachung war erfolgreich. Er wurde wie auch beantragt auf Platz 19 eingesetzt.

Es kann noch viel im positiven wie im negativen Sinn passieren. Dieses Revier ist nicht kalkulierbar. Obwohl der Wind aus der gleichen Richtung kam, verhielt sich der Wind völlig anders.

Thomas hat für sich entschieden: „Ich werde kein Freund dieses Revieres! Mir tun die Segler manchmal wirklich leid. Sie fallen zurück, obwohl die Seitenwahl eigentlich richtig war.“

Wer sich wundert, warum heute früher begonnen wurde und dafür aber bereits nach zwei Läufen alle in den Hafen geschickt wurde, dem können wir keine Antwort geben. Wind wäre noch für eine weitere Wettfahrt gewesen. Man hörte, dass dies wegen des Freitagsgebets der muslimischen Ausrichter geschehen sei.

Jetzt entspannt sich das Team beim Shoppen und/oder im Pool des Hotels der Eltern. Er ist größer und schöner als der in unserem Hotel.


 

Wie bereits geschrieben gibt es heute eine große Party, die aber für die Aktiven bereits um 22:00 Uhr mit einem Feuerwerk beendet sein wird. Es wird der früheste Jahreswechsel sein, den wir bislang erlebt haben.

Allen zum neuen Jahr Gesundheit und Erfolg! Die besten Grüße aus Malaysia!

 

Marvin, Ingmar, Severin, Jan, Fabian, Thomas, Günther und Heide

 

Der erste Wettkampftag


Ingmar

Marvin

 

 

Der erste Wettkampftag ist nun schon viele Stunden beendet, aber es liegen noch keine gesicherten Ergebnisse vor. Die Listen im Netz sind noch falsch und nicht korrigiert. So läuft noch ein Antrag auf Wiedergutmachung bei Fabian, der nachweislich ca. als 20. Das Ziel erreichte. Geführt wird er auf Platz 49. Wir hoffen auf Erfolg. Außerdem fehlen noch viele OCS in der Liste. Die Wettfahrtleitung scheint einige Probleme mit der Auswertung zu haben. Erst 8 Stunden nach Ende der Protestfrist waren die ersten vorläufigen Listen im Netz. Wir hoffen auf Besserung.

Das Fazit der ersten drei Wettfahrten fällt zufriedenstellend aus. Das trifft besonders auf Ingmar und Marvin zu.

 

 


Severin

Fabian

 

Aber auch die anderen zeigten gute Platzierungen. Leider klappten die Zielkreuzen nicht immer optimal. So hatte Severin im 2. Lauf großes Pech, als er von führender Position auf Platz 12 zurückfiel. Fabian erwischte das Pech im 2. Und 3. Lauf. Im 2. Lauf kam er als 6. in die Vermessungskontrolle. Leider war sein Bändsel des Paddels gerissen und damit nicht angebunden. In der Anhörung am Abend erhielt er dann 8 Strafpunkte. Heute vorm Auslaufen kontrollierte das gesamte Team die Sicherheitsausrüstung.

Bei Jan, der die 2. Wettfahrt als 12. beendete zeigt sich, dass er das Potenzial hat weiter nach vorne zu fahren. Vielleicht kann er es heute unter Beweis stellen. Drücken wir die Daumen.

 

Jan stellte im Hafen fest, dass er einen „blinden Passagier“ an Bord hatte. Es war ein kleiner sehr flinker Fisch. Irgendwie passte das zu Ingmar.



Jan und ...

sein blinder Passagier

Thomas grübelt

 

 

Thomas hat bei den Windbedingungen keinen leichten Job. Nach den Wettfahrten meinte er spontan: „Mystische Verhältnisse!“ Auch wenn der Strom gestern keine große Rolle spielte. Thomas vermittelte dem Team aber, dass es erst die ersten Wettfahrten seien. Es wird noch viel passieren. Wichtig ist eine konstante Serie. Also weiterhin Daumen drücken.

 

 


Sailingcenter

Heute sind die Verhältnisse mit gestern vergleichbar. Allerdings ist der Start um eine Stunde vorverlegt worden. Der erste Start ist um 10 Uhr (Ortszeit) erfolgt.

Heute Abend werden wir im Sailing Center eine große Neujahrsparty haben. Man hat sich entschlossen die philippinische Zeit zu nehmen. Dort wird bereits um 22:00 Uhr das Neue Jahr begrüßt. Daher wird das Feuerwerk bereits dann gezündet. Für die Segler geht es dann sofort zurück ins Hotel. Am nächsten Morgen heißt es wieder früh aufstehen.

 

Wir wünschen schon mal jetzt allen Freunden der Optis einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wenn wir uns nicht mehr vorher melden, liegt es an der sehr sensiblen Internetverbindung, die immer wieder zusammenbricht. Ein großes „Danke Schön“ an Sabine Böhmer, die zu Hause jederzeit am Rechner sitzt, um die Berichte ins Netz zu stellen oder andere Informationen auszuwerten. Liebe Sabine, ohne dich ging es nicht so zügig.

 

Eine tolle Eröffnung

Die Eröffnung der WM war ein sehr schönes und nicht langweiliges Erlebnis.

Um 18:30 Uhr ging es mit Bussen zum „Eagle-Square“, einem riesigen Platz mit einem noch größeren Adler am Ende, der auf die See schaut. Wirklich ein imposantes Kunstwerk.



 

Teamfotos für unsere Sponsoren wurden aber vorher noch vor dem Hotel gemacht. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Peter Frisch (Musto), bei Herrn Stepping (PlasticsEurope) und beim Sailing Team Germany für ihre großzügige Unterstützung.







 

Die Eröffnung begann mit einem tollen Büfett, das auf dem Square aufgebaut war. Jedes Team hatte einen Tisch. Auch für Horst war noch etwas übrig. Wir begrüßten, dass vor dem offiziellen Teil das Essen serviert wurde. In der Vergangenheit war das schon oft anders.





 

 

So konnte das Team gestärkt auf die Kommandos (es waren wirklich Kommandos) für den Einmarsch der 56 Nationen warten. In alphabetischer Reihenfolge marschierten die Teams zur Begrüßung über die Bühne.

Dort bekamen die Segler und der Coach vom Touristikminister Malaysiens Goldmedaillen überreicht. Leider hatte der Ministerpräsident sein Kommen kurzfristig abgesagt.

 

 

 

Es folgte ein kurzes Kulturprogramm und die üblichen Reden (zweisprachig), bevor mit einem Feuerwerk und dem Hissen der IODA-Fahne durch Marinesoldaten die Weltmeisterschaft eröffnet wurde.

Das folgende Unterhaltungsprogramm mit bekannten (?) malaysischen Künstlern bekamen die Aktiven aber nicht mehr mit, da die Busse bereits vor 22:00 Uhr zurück zum Hotel fuhren.

Fazit der Eröffnung: Es war kurzweilig, nicht anstrengend und abwechslungsreich. Also gelungen!

 





 

 

Heute geht es also los. Das Team war heute Morgen rechtzeitig und ausgeschlafen im Hafen. Nach der üblichen Vorbesprechung mit Thomas ging es aufs Wasser. Die Windverhältnisse sind vom Lande aus betrachtet gut. Es weht ein NO-Wind mit ca. 10 – 12 Knoten. Laut Windvorhersage soll er noch auf 15 Knoten auffrischen. Wäre super. Drei Wettfahrten sollen heute gesegelt werden. Das Team ist konzentriert und motiviert. Das wird schon alles passen!

Das Trackingsystem scheint zu funktionieren. Schaut auf die IODA-Seite. Sobald Ergebnisse vorliegen, bekommt ihr sie hier auf der Seite.

 

Drückt die Daumen!!!

 

Zwischenbericht vom 29.12.

Heute ist der Tag der offiziellen Eröffnungsfeier und des Practice-Race. Das Practice-Race haben wir bereits hinter uns und es lief erwartungsgemäß so, wie alle anderen vorher.







Nachbesprechung

 

Bei der intensiven Nachbesprechung hatten aber alle wichtige Erkenntnisse aus dem Rennen gezogen. Thomas analysierte detailliert den Verlauf der Winddreher und diskutierte alles mit den Seglern.

 

 

Heute gab es auch erstmals die GPS-Tracker. Unter welcher Webadresse die die Übertragung erfolgt konnte noch keiner sagen. Interessierte sollten es über die IODA-Seite versuchen.



 

Zurzeit bereiten wir uns auf die Eröffnungsfeier vor. Erwartet wird der Ministerpräsident von Malaysia. Ein Bericht darüber erfolgt hier. Es kann sich etwas verzögern, da wir nicht wissen, wie lange die Feierlichkeiten dauern.


 

 

Nochmal die Erinnerung: Ihr könnt uns jederzeit auf Facebook (Deutsche Optimist Dinghy Vereinigung) eine Nachricht schicken.

 

 

Drückt ab 04:00 Uhr (MEZ) kräftig die Daumen!!!!

 

PS: übrigens, die Bilder in den Berichten stammen von Günther und z.T. mit Erlaubnis von Mario Sampaio

 

Es wird langsam ernst


Ab übermorgen wird es ernst! Heute haben wir das letzte Mal trainiert und notgedrungen – die Coachboote mussten schon geteilt werden - mit den Bermudas zusammen.


Ingmar - hoch konzentriert

Auf dem Plan stand noch einmal Reviertraining, denn wir hatten wieder mal eine neue Windrichtung und zwar so einigermaßen die, die uns in der Ausschreibung als die Hauptwindrichtung prophezeit wurde. Wind aus 45° geht diagonal über die langgezogene Bucht drüber weg, auf der wir segeln, so dass der „Fluss“ – wie wir die bis zu 18 m tiefe Rinne nennen, in der Ebbe und Flut ablaufen, schräg queren müssen. Da wir bisher immer Strom gegen den Wind oder aus Windrichtung hatten, schien das also noch einmal ein interessanter Tag zu werden.

 

 

 


Erst recht, weil beim Auslaufen statt dem guten Wind der letzten beiden Tage ein laues Lüftchen mit 7 kn wehte. Weiter draußen waren es dann sogar noch mal 8 bis 11 kn. Inzwischen haben wir diese Rinne und die beidseitigen Buchten mit Wassertiefen zwischen 6 und 7 m recht gut im Blick, so dass alle recht gut ankamen. Allerdings nahm der Wind rapide ab und reichte nur für einige Vorwindrennen und eine längere Kreuz.

Wir hatten schon alle im Schlepp, als Seve so akut mit Ceci flirten musste, dass sie glatt umfiel und wir den Schlepp auflösen mussten. Da inzwischen neuer Wind aufkam, beschlossen wir Trainer doch noch eine Einheit Teamracetraining dranzuhängen. Leider haben einige schon gedacht, es geht hier schon um die Meisterschaft und es wurde viel disputiert.





Inzwischen setzte die Flut ein, die die lange Kreuz in den Hafen recht interessant werden ließ. Einige haben sich dann auch recht heftig mit den veränderten Anliegelinien vertan und hatten rechte Mühe, die Tonne zu runden. Ein aufziehender Monsunregen hat dem Wind dann den Rest gegeben und uns eine erfreuliche Abkühlung.

 

Wir hoffen alle auf den Wind der letzten beiden Tage, bei dem wir recht gute und viele Informationen gesammelt haben und uns einigermaßen sicher fühlen. Mir ist aber klar, dass sich hier ungeheuer schnell Bedingungen ändern können und man sich hier wirklich nie sicher fühlen kann. Das größte Problem wird zumindest bei Flut (bis 60m/min)der Start, weil die Strömung gegen den Wind steht und man gerade in der ersten Startreihe Gefahr läuft, über die Linie gedrückt zu werden und dann schön auf dem Präsentierteller zu stehen. Jedenfalls sind im Training selbst Starts mit nur 15 Booten kaum mal korrekt weggegangen.

Wir sehen dem Practicerace morgen gelassen entgegen, werden die wichtigsten Informationen über Lage des Kurses, Start- und Zielschiffe, Flaggen und Signale sammeln und schauen, was passiert.

 


 

Kleiner Schreck am Morgen: Das Boot von Marvin fiel etwas unsanft auf den Beton, da sich ein Rad des Slipwagens löste. Nach dem Training ließen wir das Schiff von Far-East inspizieren. Sofort boten sie ihre Hilfe an und schleiften fachmännisch die Kratzer aus dem Rumpf. Alles wird gut!

Die Wettfahrten sind auch im Internet live zu verfolgen. Alle Boote werden mit GPS-Trackern ausgerüstet. Sobald wir die genaue Internetadresse haben werden wir sie auf unsere Seite setzen. Wer die Rennen verfolgen will muss allerdings schon morgens um 04:00 Uhr aufstehen.

Während der WM werden wir kurze Meldungen im Facebook veröffentlichen. Ausführlich mit den Ergebnissen werdet ihr auf unserer Seite bedient.

 


 

 

So langsam könnt ihr schon das Daumendrücken trainieren. Wer dem Team motivierende Grüße schicken möchte, kann das ebenfalls auf Facebook tun. Fragen beantworten wir auch gerne.

Übermorgen wird es dann richtig ernst! Daumendrücken also nicht vergessen!

 

Thomas und Günther

 

 

 

 

 

Nicht viel Neues aus Malaysia

Gestern Abend, dem "2. Weihnachtstag" haben wir im Königlichen Yacht Club von Malaysia diniert. Es war vornehm, aber auch etwas teurer als in den „Food-Stores“ nahe dem Stadtkern.







 

Heute hieß es früh aufstehen! Das frühe Aufstehen ist noch ein kleines Problem. Die Zeitumstellung ist beim Gesamten Team noch nicht abgeschlossen. Den Tag über ist man fit. Auch am Abend. Nur morgens fällt es uns schwer, trotz ausreichenden Schlafes, früh aufzustehen.

Beim Frühstück schaut man in dem viel zu kleinen Raum meist in mürrische und verpennte Gesichter. Wir haben uns aber daran gewöhnt. Wie es bei der Meisterschaft funktionieren soll, wenn alle Teams zur gleichen Zeit frühstücken wollen ist uns schleierhaft. Thomas, Günther, Heide und Horst arbeiten schon an einem „Notfallplan“.

Heute ging es noch. Daher waren wir pünktlich um 9:30 Uhr bei der Vermessung.

Die Organisation erschloss sich nicht auf den ersten Blick. Jeder der Vermesser arbeitete, aber leider nicht immer zusammen. Es lief aber alles glatt. Nur Marvin musste eine kleine Änderung an der Segelnummer vornehmen.





 

Günther kümmerte sich danach um die ID-Cards und die Erinnerungspreise (Trinkflasche, Rucksack, Handtuch und Polo-Shirt). Heide kaufte für den Lunch ein.

Anschließend ging es bei sehr guten Windbedingungen (20 Knoten) auf das WM-Revier. Thomas verarbeitete die Erkenntnisse zusammen mit dem Team noch im Hafen. Gleich geht es zu unserem Lieblingsrestaurant, dem „Wonderland“.

 

 

 

Endlich gute Segelbedingung

Waren die ersten Tage noch von sehr flauem Wind geprägt, zeigte sich das WM-Revier heute von einer besseren Seite. Es begann am Vormittag mit 6 Knoten aus Ost und steigerte sich im Laufe des Tages auf 12 bis 15 Knoten. Das macht Hoffnung.

Was blieb sind die nicht kalkulierbaren Dreher und der Strom, der uns die größten Sorgen bereitet. Thomas und das Team waren aber nach den beiden Trainingseinheiten ganz optimistisch, den Wind auf dem Revier zu verstehen.

 









 

Die neue Lieblingsbeschäftigung von Thomas ist das Messen des Stromes. Egal wo er gemessen hat kam er aus einer anderen Richtung mit sehr unterschiedlichen Stärken. Die Segler hatten heute bei Schiebestrom große Probleme, beim Rennen mit Singapur, Australien und Thailand einen guten Start hinzulegen. Es gab einige Frühstarts. Besser jetzt im Training als im Race.

 

 

 


 

 

Bootsspeed, Konzentration und Motivation stimmen bei allen. Horst geht es auch gut. Er ist, wie man auf dem Foto sieht, zum Audi-Fan geworden.

 

 

 

 

 

 

 

Fast wären wir nicht zum Training herausgekommen. Bei Niedrigwasser kann man das Wasser nur durch einen Schlammstreifen erreichen. An der großen Slipbahn wurde heute noch fleißig betoniert.

Pech hatte Jan, der einen Flip-Flop im Schlamm verlor. Nachdem die „Bergungsversuche“ erfolglos waren, warf er den anderen auch in die Schlammwüste.

 






Morgen sind wir um 9:30 Uhr bei der Vermessung. Der erste Vermessungstag heute war aber anscheinend stressfrei. Nach hoffentlich erfolgreicher Vermessung geht es wieder aufs Wasser. Bei den Bedingungen weiß Thomas noch nicht, ob er vor der WM ruhigen Gewissens einen Ruhetag einlegen kann. Die Entscheidung fällt später.

 

 

Schwierige Wind- und Stromsituation

Am zweiten Trainingstag präsentierte sich das WM-Revier in Langkawi als sehr anspruchsvoll.

Winddreher, die nicht vorhersehbar waren und Strom, der in kein System passte, prägten des Segeltag. Eins steht fest: Ein Regattatag bei den Windverhältnissen und den Wetterbedingung wird unseren Jungs alles abverlangen. Heute beendete Thomas nach drei Stunden die Wasserarbeit nicht nur weil der Wind einschlief und danach um 180 Grad drehte, sondern auch, um die Segler vor einem Hitzschlag und Sonnenbrand (trotz 50er Sonnencreme) zu bewahren.






Horst denkt sich seinen Teil

 

 

 

Auf der Nachbesprechung versuchte Thomas, mit möglichst einfachen Worten die sehr komplexen Bedingungen zu erklären.

Beobachter behaupteten, dass nur Horst alles verstanden hätte. Das Team widersprach energisch.

Morgen geht es früh wieder los. Um 1 Uhr MEZ gibt es Frühstück. Danach geht es sofort in den Hafen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erste Entscheidung ist gefallen: Horst ist im Team!


Damit es nicht zur Verwechslung kommt: Horst ist rechts!

 

 

 

Nachlangen Diskussionen hat unser Maskottchen (ein Krokodil) endlichen einen Namen! Horst soll uns das Glück bringen und motivieren. Über die Namen, die nicht mehrheitsfähig waren wollen wir uns nicht auslassen.

 

 

 



alle..

...Fünf...

...lieben...

...Krokodil...

...Horst

Als Krokodil hat man ein Gefühl für Strömungen

 

 

Im Moment ist das Team bei gleißender Sonne und leichtem Wind wieder auf dem Wasser. Allen bereitet der nicht kalkulierbare Strom (teilweise bis 10m/sec noch Kopfzerbrechen. Gemeinsam mit Horst werden wir das aber in den Griff bekommen.

Damit ihr mal seht, in welcher Umgebung das Segelzentrum und unser Hotel liegt einige Impressionen aus Langkawi.

 



so sieht es...

im Hafen aus

Kontraste: vor dem Hotel...

und neben dem Hotel

Der Heilige Abend mal ganz anders

Nach dem Frühstück ging es in den Hafen, um die Boote fertig zu machen.



das ist das Segelcenter

Thomas und das Team bastelte, während Günther versuchte, die Registrierung zu beenden, was daran scheiterte, dass keine Karten akzeptiert wurden. Nach einem längeren Bankbesuch klappte aber auch das. Heide sichtete die Supermärkte in der Umgebung, um Brot und Obst einzukaufen.

 

 

 

Nach dem Lunch im Club noch kurz Aufnahmen für die notwendigen ID-Cards und dann aufs Wasser. Der Wind blies mit ca. 2 Windstärken.



Im Schlepp

Fabian

Ingmar

Jan

 

 

Außerdem war schnell klar: Hier gibt es Strom! Kein einfaches Revier. Der Wind war nicht konstant. Er drehte ständig. Wir sind aber sicher, dass wir das Revier und seine Eigenarten in den Griff bekommen werden.



Marvin

Severin

Am MoBo

 

 

 

Am Abend ging es dann mit einem Bus zur „Christmas-Party“ in ein Lokal in der Innenstadt. Das Büfett war super. Weihnachtsmusik schallte über die Straße und wir genossen den Abend in T-Shirts an einem Tisch auf der Straße. Die Gastgeber versuchten alles, um Feststimmung aufkommen zu lassen.



das Team beim Weihnachtsessen..

...und auch unsere Supporter

 

 

Nach einer lustigen Verlosung ging es zum Limbo-Tanz, bei dem sich unser Team prächtig schlug. Gegen Mitternacht ging es mit dem letzten Bus zurück zum Hotel.



Limbotänzer: Fabian..

Jan...

Severin und..

Marvin

 

 

Wir erlebten einen ungewöhnlichen, aber lustigen Heiligen Abend. Er wird in Erinnerung bleiben.

Wir wünschen allen Optis an dieser Stelle fröhliche Weihnachten und ein Ende des Schneechaos in Deutschland.

 



Fröhliche Weihnachten !

 

 

Eigentlich wollten wir euch heute noch ein weiteres Teammitglied vorstellen. Das werden dann aber im nächsten Bericht tun, da wir uns noch nicht auf einen Namen einigen konnten.

 

 

 

Anreise und erster Tag

 

 

Auch wenn am Montag und Dienstag die Telefonleitungen wegen der Wetterverhältnisse heiß liefen, schafften Fabian, Jan, Marvin, Severin und Ingmar es, pünktlich auf dem Frankfurter Flughafen zu sein.


Ganz entspannt wurde eingecheckt. Mit Familie Frisch und Vieregge, Thomas, Günther und Heide ging das Team dann nur leicht verspätet auf den 12stündigen Flug nach Kuala Lumpur.






Dort ging es ziemlich zügig weiter nach Langkawi, wo wir dann gegen 2 Uhr (MEZ) landeten und ins Hotel gefahren wurden.





Da wir die Zimmer noch nicht beziehen konnten, kümmerten wir uns erst um die Charterboote und das Motorboot.






 

Am Abend sind wir müde und hungrig in ein typisches malaysisches Restaurant gegangen. Es war wirklich sehr lecker.

Das Team wird morgen nach dem Segeln bei 32 Grad Luft- und 29 Grad Wassertemperatur im Hotel mit einem Weihnachtsmenü gemeinsam den Heiligen Abend feiern. Wird bestimmt eine neue Erfahrung.

Wir melden uns schon bald wieder und wünschen aber schon jetzt Allen eine gesegnete und besinnliche Weihnacht.