IDJüM 2011 - Die Siegerehrung

Einen guten Draht zu Petrus bescheinigte Dr. Henning Winter, 1.Vorsitzender des KYC, dem IDJüM-Wettfahrtleiter-Duo Jobst Richter/Fabian Bach. "Es gab keine Aufgeregtheiten auf dem Startschiff. Das Land- und Wasserteam machte einen guten Job." DODV-Vorsitzender Günther Nülle bedankte sich bei den Helferinnen mit Blumensträußen und einem Fass Bier für die Abschlussfeier. Ein großes Lob an die 300 Opticracks gab es von Jobst Richter:" Ihr habt gute Leistungen gezeigt. Für euch arbeite ich gern mal wieder."



Siegerehrung - Blick ins Plenum

Marvin Frisch/Baden-Württemberg und Fanny Popken/Berlin - die beiden besten Deutschen

Internationale Deutsche Jüngstenmeister 2011 , die TOP 3 (v.l.): Philip Meijer (3.), Bart Lambriex (1.); Marvin Frisch (3.) - auf der WM 2011 werden sie wieder gegeneinander antreten

Internationale Deutsche Jüngstenmeister - U14 , die TOP 3 (v.l.):Miel Verstraete/BEL (3.); Bart Lambriex/NED (1.); Gwendal Lamay/Schleswig-Holstein (3.)

Ingmar Vieregge, Vierter der IDJüM 2011, segelte großartig: 3x Platz 1, 2x Platz 2, 2x Platz 4,1x Platz 6

Niklas Mügge/Berlin, Jahrgang 2001, war der jüngste deutsche IDJüM-Segler

Team Hamburg - der beste Landesverband dieser Meisterschaft

DODV-Vorsitzender Günther Nülle

Fabian Bach,dankte dem KYC im Namen des Deutschen Segler-Verbandes

Frank Nickel, ehemaliger Opti-Boss, ehrte Marvin und Fanny mit dem IDJüM-Wanderpreis, den er vor 18 Jahren stiftete

Samba-Truppe vor der Vaasa-Halle - die Party beginnt

IDJüM 2011 - Finaltag Bericht 8

Ein kräftiger Regenschauer plättet das Wasser glatt, kurz vor der geplanten Startzeit 11 Uhr. Gwendal hat einen Kameramann des NDR Hamburg mit im Boot. Allerdings steigt er - auf Gwendals ausdrücklichen Wunsch - kurz vorm Start aus. Am Sonnabendnachmittag wird dieser IDJüM- Fernsehbericht in der NDR Sportschau zu sehen sein. Zweimal war der NDR zu Besuch, wow !!





Um 11.20 Uhr macht sich die Gruppe "Gelb" auf den Weg zur Tonne 1. Das Segeln ist mühsam, es weht mit maximal 1 Beaufort. Jubel unter den Opticracks, als dieses Rennen kurze Zeit später abgebrochen wird. Das Warten auf den Wind wird belohnt, nach einer guten halben Stunde weht es bereits mit 4 Beaufort.

Es geht mit der Startgruppe "Grün" wieder los, hier ist Marvin Frisch dabei. Er muss Gas geben, um erneut Jüngstenmeister zu werden. Am Gate kommt er unter den TOP 10 an. Auf dem Vorwindkurs kränkt er zu stark, kentert, wird 55., das ist sein Streicher. Das 8. Rennen der "Grünen" gewinnt Sönke Jordan/Berlin.





12.45 Uhr: Start der "Roten", hier sind dabei Fanny Popken (GER 12817)und Gwendal Lamay vom AUDI Sailing Team Germany. Ein guter Start ist mehr als die halte Miete ... Fanny wird 8., Gwendal 5. in diesem Rennen. Theres Dahnke muss am Vermesserboot anlegen, sie wurde in diesem Lauf 6. Und der NDR interesssiert sich immer noch für die Opticracks.





Das Wetter wird zunehmend besser , es frisch auf 5 Windstärken auf. Sogar die Sonne kommt durch. Eine Oldtimer-Crew erfreut sich an den 300 Optimisten in der Strander Bucht.





Julia kentert im 9. Rennen. Ein Segler fährt nicht auf eigenem Kiel in den Hafen.

Am Startschiff hängt ein freundlicher Abschiedsgruß. Die Crew vom Startschiff freut sich riesig. Viele Trainer und das gesamte finnische Team kommen persönlich am Startschiff vorbei und bedanken sich für die tolle Arbeit.

Dazu WL-Vize Fabian Bach: "Wir hatten viel Kontakt zu den Seglern, das war prima. Gestern und auch heute teilten sie uns mit, dass sie unsere Abbruch-Entscheidungen richtig gut fanden."





IDJüM 2011 - Wettfahrttag 4 Bericht 7

Kleines Drama in der 2. Startgruppe "Blau": 19 Segler starteten zu ungestüm und erhielten " BFD", unter ihnen Ingmar Vieregge.

Rund 45 Minuten nach dem 1. Start schlief der Wind komplett ein. Merkwürdig, eigentlich war Starkwind vorhergesagt worden. Auf dem Startschiff wurde „AP/H“ gesetzt.Für die zwei Gruppen auf dem Weg zum Luvfass hatte das Dümpeln ein Ende. Optisegler Leon Zartl fuhr noch mal schnell mit seinem Boot namens "Teufelskerl" zum Startschiff und gab dem Wettfahrtleiter Jobst Richter einen wichtigen Hinweis: "Der Wind soll immer weniger werden. " Väterliche Reaktion von der Wettfahrtleitung auf der stark schaukelnden "Seestern" : "Wer hat dir das denn gesagt?"

Gegen 16 Uhr wurden alle Wettfahrten für heute abgesagt.

Unsere Bilder des Tages:



Wieder mussten störende Nicht-Starter vertrieben werden

Das Startschiff - heute eine echte "Schiffschaukel"

Gruppe "Blau": 19 Frühstarter

Optiseglerin aus Schweden

Optiseglerin aus Finnland

Optiseglerin aus GER -

Niklas aus Berlin, jüngster deutscher IDJüM-Segler, könnte noch an 5 weiteren IDJüMs teilnehmen

Coach in Warteposition

Segler in Lauerstellung

Team Frankreich

Es geht in den Hafen

Eisessen statt Segeln

IDJüM 2011 - 3. Wettfahrttag Bericht 6

Das Zwischenergebnis vom 03.08. findet Ihr hier

Der Niederländer Bart Lambriex, Erster der NED-Rangliste, steht weiterhin an der Spitze. Mit nur drei 3 Punkten mehr sitzt ihm Ingmar Vieregge auf den Fersen. Mit seinen 3 Tagessiegen schoss Ingmar von Rang 7 auf Rang 2. Dritter in der Zwischenergebnisliste ist Philip Meijer, Zweiter der NED-Rangliste. Der Punkteabstand unter den führenden Vier ist sehr gering, zwischen einem und drei Zählern. Da kann also noch viel passieren. Die weiteren GERs unter den Top-Ten der Zwischenergebnisliste - sie haben nur einstellige Ergebnisse in der Wertung: Marvin Frisch (4.), Gwendal Lamay (6.) und Freddi Eichhorst (8.).

Einen spannenden Zielkampf lieferten sich am Mittwoch im ersten Tagesrennen Bart Lambriex und Gwendal Lamay. Auf dem letzten Vorwindkurs hatten sich beide einen soliden Vorsprung von 200 Metern erarbeitet. Auf dem letzten Schenkel zum Ziel verkürzte Gwendal mit einem grandiosen Zielkampf, der alle Trainerherzen höher schlagen ließ, seinen Abstand zu Bart auf wenige Bootslängen. Wer weiß, wenn die Zielkreuz länger gewesen wäre .... Ein spannendes Tuchfühl-Rennen lieferten sich auch Ingmar und Marvin im 5. Lauf der Gruppe Blau, beide ausgestattet mit schneeweißen Mützen, ihre Glücksbringer. Am Gate - Foto unten- sah es fast so aus, als säßen sie zu zweit im Boot. Am Ende fuhren sie im Sekundenabstand durchs Ziel. Ingmar behielt den Bug vorn. Und einen richtig guten Tag hatte Fanny Popken. Mit den Plätzen 4,3,6 machte sie einen Riesensatz auf den 19. Platz. Damit ist sie die beste Seglerin nach 7 Läufen.

Was sonst noch so passierte: Die Jury und auch Optichef Günther Nülle waren häufig damit beschäftigt, störende Nicht-Starter aus der Startlinien-Nähe zu verjagen. Und: Die „Roten“, auf Hafenkurs, segelten den „Grünen“, auf dem Weg zum Ziel, durch die Bahn. Aber das sind nur „Kleinigkeiten“, das soll am Donnerstag besser klappen. Jury-Obmann Hannes Diefenbahn zog seine Zwischenbilanz auf dem abendlichen Trainer-Meeting: 299 Segler am Start, 7 Wettfahrten im Kasten, 6 Proteste, 4 Gelbe Flaggen – das spricht für gute Trainerarbeit und Fairness auf dem Wasser.

 




















IDJüM 2011 - 3. Wettfahrttag Bericht 5

Heute morgen, kurz vorm Auslaufen, tauchte ein NDR-Fernsehteam in Schilksee auf. Gwendal Lamay war der erste Interview-Partner. Und diesmal kamen kluge Fragen, denn Moderatorin Alexandra Drube ist vom Fach, saß selbst einmal im Opti. Viermal qualifizierte sie sich für die "Deutsche", ihr Trainer war Günther Nülle. Anschließend segelte Alexandra Europe, ihre damaligen Konkurrentinnen: Sportwartin Christiane und SH-Trainerin Antje Schneidewindt. Supercool war Optivater Karl-Heinz Frisch bei den Fernsehaufnahmen. Sein Interview-Part benötigte 3 "Klappen", mal war das Mikro ausgeschaltet, mal liefen Segler durchs Bild, mal stimmte das Arrangement nicht. Weitere NDR-Interviewpartner waren Christian Braune/ Landestrainer Brandenburg, Opti-Klassenboss Günther Nülle und Jasper Steffen/KYC. Und in den Opti stieg Moderatorin Alexandra auch, allerdings nur in einer Wettfahrtpause.

Einhellige Meinung über die 20minütige NDR-Fernsehsendung heute um 18 Uhr : Klasse.








IDJüM 2011 - 2. Wettfahrttag - Bericht 4

Für jeden Segler sind mit dem heutigen Tag 4 Rennen in der Wertung. Mit dieser Anzahl an Wettfahrten sind die Minimumanforderungen an eine deutsche Opti-Meisterschaft erfüllt und Wettfahrtleiter Jobst Richter kann durchatmen. Für die Arbeit seiner Crew gab es ein dickes Lob vom Opti-Klassenchef Günther Nülle: „ Auf dem Startschiff wurde eine solide und perfekte Fließbandarbeit geleistet, keine Spur von Hektik bei den ständigen Start-Prozeduren. Die Pausen für die Segler wurden richtig bemessen und keine Zeit vertan “.

 

Rund 5 Stunden waren die Akteure heute auf dem Wasser. Wer vorne segeln wollte, musste auf jeden Fall auch eine gute Kondition mitbringen. Eine Klasse für sich ist der 15jährige Marvin Frisch mit 2 Tagessiegen und zwei dritten Plätzen. Sein Ziel ist es, den Meisterschaftstitel des Vorjahres hier in der Strander Bucht erfolgreich zu verteidigen. Die hochkarätige Opti-Konkurrenz aus den Niederlanden, Portugal, Polen und Belgien macht es ihm nicht leicht. Den Bug vorne hatte auch durchweg das AUDI Sailing Team Germany.

Ideal, dass die Optisegler auf der heutigen Pasta –Party in der Opti-Lounge ihren Kohlenhydratspeicher wieder auffüllen können. Opti-Klassenchef Günther Nülle prophezeit, dass heute Abend früh Ruhe im Opti-Basislager auf der Wiese herrschen wird. Morgen soll der Wind noch etwas zulegen. Auf dem Tagesprogramm für Mittwoch stehen drei weitere Wettfahrten.

 

Das Zwischenergebnis vom 02.08. findet Ihr hier

 

 

 

















IDJüM 2011: 1. Wettfahrttag - Bericht 3

Gar nicht an die Linie kam am Montag die Gruppe 4.

 

Gegen 14.30 Uhr durfte die erste Startgruppe ( "Gelb") Kurs auf die Tonne 1 nehmen. 20 Minuten danach waren auch die "Blauen" unterwegs. "Anfangs war´s richtig gut, aber dann ließ der Wind nach, die kleinen Wellen blieben. Es war ganz schön schwierig das Boot in Fahrt zu halten", meinte Veit aus der "Gruppe Blau" nach dem Zieldurchgang.



Vor dem Start in guter Laune

Startschiff

Start mit der Black Flag für die "Gruppe Blau"

Zu den Fotos unten: Opti-Eltern sind besser als ihr Ruf. Bei dem Schiff im Hintergrund handelt es sich um eine Color-Line-Fähre, nicht um ein von Opti-Eltern gechartertes Begleitschiff.

Foto 2: Ingmar, hier an Position 2, wurde am Ende Dritter, Dominic hinter ihm 5. Und ein irischer Opti-Crack gibt alles ...





Eng ist es hier zwischen DEN und BEL und POL auf dem Vorwindkurs. Und in Richtung Schilksee war`s manchmal einfach nur grau. Ende eines insgesamt nicht so erfolgreichen Segeltages. Diese Drei sind trotzdem froh, denn sie sind das führende Trio bei den "Blauen" und kurz vor der Zielkreuz.





Farbenfroh sieht´s aus im Boot von Viktoria aus Moskau. Sie müsste die jüngste IDJüM-Teilnehmerin sein ( Jahrgang 2002). Und das sind die heutigen Tagessieger: Frederick Eichhorst/Berlin und Mikolaj Staniul/Polen.





IDJüM 2011 - Bericht 2

So international war die IDJüM noch nie. Die 300 Nachwuchsskipper kommen aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Japan, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien und den USA.





" Mit 16 Nationen am Start die die IDJüM 2011 fast eine kleine Olympiade", meinte der 1. Vorsitzende des Kieler Yacht-Clubs, Dr. Henning Winter, in seiner Begrüßungsrede. Sein Tipp an die Nachwuchsskipper:"Segelt aufmerksam, dann könnt ihr viel erreichen.Die Sieger stehen erst am Ende fest." Kiel, Austragungsort von zwei olympischen Spielen, ist nach Meinungs des Oberbürgermeisters Torsten Albig genau der richtige Ort um zu zeigen, wie gut man segeln kann. "Ihr seid die Zukunft des Segeln. In Kiel treffen sich die Geschichte und die Zukunft des deutschen Segelsports", so der Oberbürgermeister. Günther Nülle, 1. Vorsitzender der DODV, wünschte den Seglern faire Wettfahrten, viel Spaß und zahlreiche neue Freunde. Aus Baden-Württemberg reiste Fabian Graf, Mitglied des DSV-Jugendsegelausschusses, an. Er eröffnete im Namen des Deutschen Segler-Verbandes ganz offiziell die diesjährige deutsche Jüngstenmeisterschaft.

 

 

 



Ein aufmerksames Publikum

1. Vorsitzender des KYC Dr. Henning Winter

DODV-Vorsitzender Günther Nülle

Fabian Bach, Jugendobmann des Landes Segler-Verbandes Baden-Württemberg

Fotoshooting der Länderturms, ein Ausschnitt:



Berlin schickte die größte Landesmannschaft

Aus Hessen kamen Felix und sein Trainer ...

..und nach dem Namen des saarländischen Seglers suchen wir gerade


Team Hamburg

Team Schleswig-Holstein

Team Nordrhein-Westfalen


Team Norwegen

Team Niedersachsen

Team Baden-Württemberg

IDJüM 2011 Kiel Schilksee - Bericht 1

Rund 302 Optisegler werden morgen mittag gegen 12 Uhr ihre erste Wettfahrt in der Strander Bucht segeln. Das Wunschprogramm der Organisatoren vom Kieler Yacht bis Freitag: täglich 3 Wettfahrten, so dass am Ende 15 Wettfahrten in der Wertung sind.

Am Abend wird den Seglern in der kommenden Woche ein tolles Programm geboten: u.a. gemeinsames Essen (Pasta- und Schnitzel-Partys) in der "Open Kids Lounge " (in altdeutsch: Vaasahalle), Rockmusic life ... Die IDJüM-Sponsoren - Audi Sailing Team Germany, die boot Düsseldorf, DIMENSION-POLYANT, elkine, Jess Segelsport, mobilcom-debitel, Pantaenius und Segler-Zeitung.

 

 



Entspannt verlief die IDJüM-Vermessung

Station 1: Sicherheitscheck mit Torsten Schmidt/ROL Brandenburg

Station 2: Claudia Borbet und die offiziellen Bootspapiere

Station 3: Rigg-Kontrolle bei Christian Zartl / Baden-Württemberg

Station 4: Ruder- und Schwertkontrolle, mit DODV-Vermesser Jochen Borbet und ...

... engagierten Helferinnen