Nordamerikanische Meisterschaft - Letzter Tag und Ankunft in der Heimat
Noch müde und ein wenig fertig folgt jetzt vom heimatlichen Schreibtisch der 11. und letzte NAM-Bericht 2011. Ja, wir sind nach ziemlich genau zwei Wochen wieder in Berlin-Tegel gelandet und wurden von Regenwolken und nassen Straßen begrüßt, so sehen die also aus!
Es sind mit dem Abschied auf dem Flughafen zwei sehr schön und erfolgreiche Wochen zu Ende gegangen. Nach insgesamt 11 Wettfahrten und damit zwei Streichern beendet Frederik die NAM 2011 als 20. von insgesamt 187 Startern. Mit einem 5. und einem 18. Platz konnte er sich noch in die TOP Twenty schieben. Eric segelte sich mit den Platzierungen 16 und 26 noch nach vorn und beendete die Meisterschaft auf Platz 61. Jannis stabilisierte sich weiter und segelte konstant in die 1. Hälfte des Feldes und verpasst nur knapp den zweistelligen Bereich. Philipp hatte leider wieder Pech im letzten Rennen, in dem er als 15. die Ziellinie passierte: OCS. Damit verpasst auch er als 107. knapp die besten 100.
Der Tagesablauf der letzten Wettfahrttages begann wie „immer“: Pool mit Vorbesprechung, Frühstück, Shuttle zum Hafen, Coachmeeting und Abschlussbriefing. Wir hatten uns noch mal viel vorgenommen und hofften auf drei Wettfahrten. Am Ende wurden es zwei Läufe bei Topbedingungen. Die Welle, die über die gesamten 10 Tage nur windbedingt war, stellte kein Problem dar, vom Speed waren die Jungs gut dabei. Der Strom kam auf Steuerbordburg direkt von vorn, hielt sich aber mit 15 Metern in Grenzen. Bei (zu) guten Starts (Freddi, Eric und Jannis in 1. Tageswettfahrt; Phili in der 2.) waren wir super dabei, bei schlechteren konnte man nur über die rechten Kreuzseiten schrittweise aufholen. Ganz nach vorn ging dann nichts mehr. Ich denke, mit den Ergebnissen unserer Nachwuchsstars können wir sehr zufrieden sein. Sie sind noch jung und mit max. 45 kg auch ziemlich leicht. (In Amerika steigen die Kids nach dem Optimisten oft aus dem Segelsport aus. Sie sind also auf dem „Höhepunkt“ ihrer Segelkarriere. Dementsprechend lange segeln sie Opti und viele von ihnen waren so körperlich schon „lasertauglich“, was bei den vorherrschenden Bedingungen mit 4 bis 5 Windsstärken und Welle sicher ein Vorteil war.) Unsere Vier haben da super mitgehalten.
Nach dem letzten Zieldurchgang ging’s im Powerschlepp in den Hafen, so dass unsere Boote als erste bei WINNER zurückgegeben werden konnten, natürlich schadenfrei! Im Hotel angekommen startete der zweite sportliche Höhepunkt: T-Shirt-Jagd! Auch hier war TEAM Germany sehr erfolgreich! Gegen 20.00 Uhr begann die Siegerehrung die mit dem Fotgrafieren von jeder Mannschaft auf dem Siegerpodest stimmungsvoll begann und die sich dann etwas hinzog… Gewinner der Gesamtwertung wurde erstmals ein Uruguayer, nämlich Alberto Lados, mit einem Punkt Vorsprung vor dem Slowenen Peter Janezic. Den dritten Platz ersegelte der Amerikaner Russel Clarida. Herzlichen Glückwunsch!
Da vom Veranstalter keine Party geplant war, machten die Kids die Empfangshalle des Hotels zur Begegnungsstätte und Tauschbörse. Um halb zwölf waren unsere im Bett. Der Wecker klingelte um halb fünf wieder. Der Shuttletransport zum Flughafen ging super, das Einchecken dauerte allein am Schalter über eine halbe Stunde, einige von uns wolletn zum Stehen einschlafen. Der Rückflug verlief komplikationslos. Heute Morgen gegen neun wurden die Jungs gesund und erschöpft wieder ihren Eltern übergeben.
An dieser Stelle danke ich Achim und Jaqueline für ihre tatkräftige Unterstützung vor Ort. Die Beiden haben mir immer den Rücken freigehalten. Ganz lieben Dank auch an Valerie, die für uns immer ein Lächeln hatte und da war, wenn sie gebraucht wurde.
Zum Schluss noch zwei Sachen: Ihr ward ein geiles Team und es superviel Spaß gemacht und ich kann kein Rührei mehr sehen! ;-) Christian
Nordamerikanische Meisterschaft - Bericht 7 - Tag 10
Es hätte eigentlich ein guter Tag sein können, aber dann haben wir am Schwarzen Brett folgende Infos gefunden: Start 8A 12956 OCS; Start 8B 12953 BFD. Zwischendurch sah es, besonders für Freddy mit den Zieldurchgängen 1, 4 und 15 sehr gut aus (und der letzte Start war wirklich schlecht!) Der war heute echt schnell, der Freddy! Nun hoffen wir auf mindestens zwei Wettfahrten morgen (und damit zwei Streicher), dann geht vielleicht in der Gesamtwertung noch was. Philipp hatte gleich Pech: 20 Sekunden vor dem 1. Start bekam er die gelbe Flagge, da war das Feld nicht mehr einzuholen. Das Ergebnis des 2. Rennens, ach so da gab es heute ganz neue Bedingungen, der Strom kam überraschender Weise von hinten, war im Ziel ganz gut, allerdings halt ein Frühstart. Die letzte Wettfahrt war gut, aber leider auch nicht ganz vorn. Eric startete sehr vorsichtig und musste sich deshalb immer erst den freien Wind erkämpfen, einmal ging da gar nichts mehr, weil halt drei Viertel des Feldes schon vor ihm auf der rechten Einbahnstraße unterwegs waren. In den letzten beiden Wettfahrten konnte er sich noch gut nach vorn segeln. Jannis kam heute gut zurecht, er hatte sichtlich mehr Spaß. Die erste Wettfahrt endete um die 20, die anderen beiden ungefähr in der Mitte. Eine Ergebnisliste gibt es leider um 22.15 Uhr noch nicht. Deshalb sind die Angaben derzeit noch vage.
Tja da sitz man hier und denkt, was wäre wenn, aber es hilft wohl nichts! Morgen wird noch mal angegriffen, aber erst geht’s in den Pool und zum Frühstück gibt’s bestimmt mal wieder Rührei. Also noch mal Daumen drücken!
Nordamerikanische Meisterschaft - Bericht 6
So, endlich geht es los, heute sollte gesegelt werden. Also wurde schon um 7.00 Uhr der Wecker gestellt und zuerst die Segelanweisung besprochen. Die gab’s nämlich erst gestern Abend. Um das Morgenritual nicht zu verändern, ging’s danach kurz in den Pool zum Wachwerden. Zum Frühstück gab es wieder lecker Rührei, diesmal mit Paprika. Um 9.00 Uhr erkämpften wir dann gleich einen Platz im Shuttle, und so waren wir rechtzeitig im Hafen, um die Boote in Ruhe aufzubauen. Beim Coachmeeting gab es keine wirklich neuen Erkenntnisse mehr. Einen kurzen Schreck gab es noch bei Erics Segelkontrolle. Das begann doch tatsächlich am Unterliek Risse zu bekommen. Zwei Stückchen Segeltape behoben den Schaden. Beim Raussegeln sagten wir noch schnell unsrem alten Bekannten, dem Seelöwen auf der Tonne, Guten Tag und dann ging es mit 20 Minuten Startverschiebung endlich los. Strom und Wind (4 bis 5 Beaufort) sprachen wieder für die rechte Seite. Der Freddy und der Jannis durften als Erste ran. Freddi legte, sagen wir mal, einen Sicherheitsstart hin, segelte dann aber eine geile Nachstartphase. Das Gate des Kurses erreichte er schon als Vierter, bevor er auf der Zielkreuz noch zwei Boote überholte. Jannis startete gut, aber nicht weit genug rechts, so dass er am Gate als 35. ankam, sich auf der Zielkreuz auf den 28. vorschob. Im zweiten Fleet legte Philipp richtig los, erreichte nach gutem Start das Gate als 5. Leider musste er noch vier Konkurrenten passieren lassen, aber ein Neunter als Einstieg in den Wettkampf…Im selben Fleet segelte Eric nach verpatztem Start noch auf Platz 15 vor, super. Leider ging es im 2. Rennen nicht so weiter. Freddy kassierte 15 Sekunden vor dem Startsignal die Gelbe Flagge und entschied sich dann, um aufzuholen gegen die rechte Einbahnstraße, was dann auch ganz in die Hose ging. Dafür katapultierte sich Eric als 1. ganz rechts vom Start weg und führte die 1. Runde sein Fleet souverän an. Auf der Zielkreuz gabelte er dann ein paar Seepflanzen auf, die er zu spät bemerkte, so dass er „nur“ Vierter wurde. Jannis kommt als 20. am Gate an, lässt auf der Zielkreuz leider noch zwanzig Boote vorbei. Philip kommt nach gutem Start nicht nach rechts rüber und wird guter 22. Mittlerweile gab es wieder 50 Meter Strom, so dass das dritte Rennen etwas für die ganz Harten wurde. Bei fünf Windstärken dauerte das Rennen für die Guten fast 1,5 Stunden. Wir kämpften uns mehr ins Ziel als das wir segelten und wurden mit guten Plätzen Anfang der 20 bzw. 30 belohnt. An Land mussten wir noch um Erics 15. Platz in der 1. Wettfahrt kämpfen. Er sollte bei Flagge I einen Frühstart gehabt haben, hatte den aber mit einer Runde ums Startschiff korrigiert. Die Wettfahrtleitung fand den Bandausschnitt und alles war gut!
So beschließen wir den 1. Regattatag als 26. (Eric), 42. (Philipp), 58. (Freddy), und 105. (Jannis). Das ist erstmal ne gute Ausgangsposition, aber da geht noch mehr! Wenn wir erst richtig starten, das heißt so bei Null an der bevorteilten Seite sind….
Also drückt weiter die Daumen!
Die heutigen gesamten Ergebnisse hier
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Nordamerikanische Meisterschaft - Bericht 5
Heute Morgen begann bereits um 8:30 die „Opening Ceremonie“. Nachdem sich alle Teams versammelt hatten, gingen wir gemeinsam mit den anderen 20 Teams begleitet von den Nationalflaggen die 6th Avenue hinauf zum Warner Theatre. Wow, wir befanden uns plötzlich in einem historischen Theater mit Empore.
John O’Connor, Commodore des Cabrillo Beach Yachtclub, hat die Veranstaltung festlich nach den Reden einiger Politiker von San Pedro und Offiziellen der IODA und USODA eröffnet.
Nach dem Teamleader Meeting sind die Jungs zum Practice Race ausgelaufen. Da irgendwie unser Moboschlüssel verlegt worden war, bekamen wir ein Ersatzboot. Das hatte „nur“ 140 PS. Ging gut ab das Teil. Es waren, wie auch schon die Tage zuvor, wieder traumhafte Bedingungen: strahlend blauer Himmel und 5 Bft. Nur der Wind ist etwas kalt, aber man kann nicht alles haben. Natürlich wurde es das typische Practice Race: (fast) alle fuhren zu früh los, viele hörten zwischendurch auf. Trotzdem haben wir wieder bewiesen, dass der Speed stimmt. An der Luvtonne (bis hierher haben doch noch viele „ernst“ gemacht) waren wir gut dabei (Freddi 6. und Jannis 13. im ersten Start und Erik und Philipp 8 und 9 im 2. Start). Der Strom war wieder mit fast 50 Metern beeindruckend und es ging wieder über rechts.
Die Segelanweisung haben wir leider erst heute um 18.00 erhalten. Da die Jungs nach dem Dinner mal wieder völlig platt waren, haben wir beschlossen, die Segelanweisung morgen früh um 7.00 gemeinsam durchzugehen (vor unserem Frühsport im Schwimmbad). Nach dem Frühstück ist Coach Meeting und danach … geht es endlich los!
Das Feld ist in 6 Gruppen eingeteilt, die paarweise in drei Rennen gestartet werden. Im ersten Lauf starten Freddie und Jannis. Im Zweiten gehen Eric und Philipp zur Sache.
Die Jungs sind schon ganz heiß … doch jetzt (09:15 pm) ist nebenan schon alles ruhig (LEISTUNGSSCHLAF).
![]() Nach dem Practice Race: ERIC ... | ![]() FREDDIE | ![]() JANNIS | ||
![]() PHILIPP | ![]() Zizi und Christian mit 140 PS | ![]() Die GERs bei der Opening Ceremony | ||
Nordamerikanische Meisterschaft - Bericht 4
Wie jeden Morgen ging es heute in der Früh wieder zum gemeinsamen Wachwerden in den Swimmingpool zum allmorgendlichen Greifspiel. Einer ist Fänger, wer gefangen ist, muss breitbeinig im Wasser stehen bis er von jemandem anderen befreit wird, indem dieser ihm durch die Beine schwimmt. Der Fänger versucht das natürlich zu verhindern. Heute Morgen haben auch Begleitmutti, Coach und Teamleader mitgespielt, die nach Spielabschluss etwas gepumpt haben.
Nach dem reichhaltigen Frühstück (am leckersten waren die Erdbeeren) ging es mit dem Shuttle in den Club, Boote wurden aufgebaut und zum Mittag gab’s ein Eis. Mehr ging in die vollen Mägen einfach nicht rein. Beim 1. Versuch des Anmeldens gab es die gute Nachricht, dass sich GER und BER ein Coachboot teilen, übrigens der Trainer von Bermuda wird auch Zizi genannt ;-) .
1. Versuch deshalb, weil um 11.00 Uhr noch kein Anmelden möglich war. Um 13 Uhr versuchte es Teamleiter Joachim wieder. Jetzt fehlten aber die Vermessungsunterlagen, die bei der Vermessung von den Vermessern einbehalten wurden. Nach erfolgreicher Suche wurden sie im Auto einer Dame der Organisation gefunden. So konnten wir und die anderen Teams, deren Unterlagen fehlten, aufatmen. Siegesgewiss gingen wir in den dritten Registrierungsversuch, doch es fehlte noch der Laufzettel unseres Teams (der ursprünglich mit den anderen Unterlagen abgegeben wurde). Kein Problem: „Füllen Sie doch bitte einen neuen aus.“ Gesagt, getan …nachdem wir den Zettel ausgefüllt hatten, sind wir wieder in das Race-Office und wurden mit den Worten empfangen: „Danke, das wäre aber gar nicht nötig gewesen. Ich habe ihren Zettel gerade wieder gefunden. Er steckte versehentlich bei einem anderen Team im Umschlag.“
Von alle dem hat das Team nichts mitbekommen, da Coach Christian mit den Jungs währenddessen fleißig trainierte. Es blies mit fünf Beaufort. Beim Raussegeln durften wir auf einer Boje ne Riesenrobbe faulenzen sehen (so und jetzt Ihr, EM-Team!;-)). Draußen vor der Hafenmole hatte es 50 Meter Strom. Auf der Kreuz hatte man das Gefühl, auf der Stelle zu segeln. Die Speedvergleiche mit Bermuda konnten wir positiv gestalten, wir waren gut unterwegs. Dann gab’s ein Trainingsrennen mit ungefähr 70 Booten aus 10 Nationen, da waren Philip, Eric und Freddi unter den ersten 15, wobei es dann gar nicht so einfach war, die doch von allen als richtig eingestufte rechte Kreuzseite zu erreichen. Auch das Reinsegeln (45 Minuten Kreuzen) war noch ne mittlere Herausforderung. Aber letztendlich waren auch diese drei geilen Segelstunden zu Ende.
Nachdem wir uns clever als Erstes in das heimführende Shuttle gemogelt hatten, gab es ein tolles Dinner, das wir zuerst stürmten. Auch die Nachos sind echt lecker.
Pünktlich um 21.00 Uhr wurde der Leistungsschlaf begonnen.
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Nordamerikanische Meisterschaft - Bericht 3
Heute Vormittag haben wir eine Tour nach Hollywood gemacht. Wir hatten einen super Reiseleiter, der uns die schönsten Ecken gezeigt hat. Begonnen haben wir mit der Tour am Los Angeles Memorial Coliseum. Hier fanden schon zwei Mal die Olympischen Spiele statt.
Dann ging es quer durch Los Angeles vorbei an diversen Filmstudios, Plattenlabels, Staples Center, Walt Disney Concert Hall direkt zum Walk of Fame. Hier hatten wir eine Stunde Zeit zum Sterne gucken. Vor dem Chinese Theatre konnten wir in die Fußabdrücke von Harry Potter steigen. Nach der Pause sind wir zum Hollywood Sign und nach Beverly Hills gefahren. Zu mehr war leider keine Zeit, da wir ja noch segeln wollten.
Die Trainingseinheit begann heute ohne Delphin im Hafenbecken, aber dafür durften wir draußen mit den Delphinen spielen. Bei 2-3 Windstärken haben wir den Hafen verlassen. Christian hat uns durchs Hafenbecken auf den Pazifik geschleppt, damit wir schneller in die Windzone kamen. Nach dem Runden des Leuchtturms waren wir erst vom wenigen Wind enttäuscht. Zum Glück nahm der Wind langsam, aber stetig zu bis 4 Bft. Zu Anfang der Trainingseinheit testeten wir erneut das Segelrevier aus und stellten fest, dass es genau wie gestern nur über Rechts ging. Anschließend feilten wir wieder an der Wellentechnik und wurden dabei immer schneller. Wir machten noch eine Teamraceübung, bei der Freddi und Philipp ihren Erfahrungsschatz weiter geben konnten. Anschließend ging es auf die halbstündige Heimkreuz. Den Abend ließen wir beim Mexikaner ausklingen.
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Nordamerikanische Meisterschaft - Bericht 2
Heute haben wir die Charterboote bekommen. Der Veranstalter hat neben den Winner 12Ti auch 3DStar Optis ausgegeben. Und zur Freude der Kinder haben wir genau diese bekommen.
Wir konnten nach der Übergabe die Optis direkt vermessen lassen. Die Vermessung lief problemlos (auch die drei Landenberger sind anstandslos durch). Danach gab es noch einen Sandwich, um sich für die folgenden Aufgaben zu wappnen. Bevor es dann auch tatsächlich auf den Pazifik hinausging, konnten wir noch einen waschechten Delphin im Hafenbecken bewundern, es waren nur noch zwei Meter zum Trainerboot! Nach dem wir das schützende Hafenbecken verlassen hatten, warteten 4-5 Windstärken und ca. 0.5 bis 1 Meter Welle auf uns. Auf dem Wasser haben wir uns zunächst durch längeres Kreuzen an die Boote gewöhnt und auf die Wellen eingestellt: Die Welle hinauf anluven, einmal anrocken, auf der Welle abfallen…Erst wurden die Ausreitgurte gekürzt und dann folgten noch ein paar Trimmvergleiche. Der Wind drehte im Lauf des Nachmittages 20 Grad nach rechts und wehte auf der rechten Seite etwas frischer. Da sich dies mit dem vorab gesammelten Insiderwissen deckt, erwarten wir diese Wettersituation auch in der kommende Woche. Die Kinder waren nach dem Segeln total platt (der Jetlag scheint noch nicht ganz überwunden zu sein). Der Abend klang in unser (gestern gefundenen) Stammpizzeria aus, wobei die von Jannis bestellten Chicken Wings eher enttäuschten, aber die Pizza war wieder super.
Nordamerikanischen Meisterschaft - Bericht 1
„Hurra wir sind da!“, das war der Urschrei, als wir nach sage und schreibe 26 Stunden Reisezeit endlich das Hotel Crowne Plaza in Los Angeles erreichten. Wir haben es immer wieder geschafft, der Nacht davon zu fliegen, kurz vor der Landung in LA wurde es doch dunkel und uns begrüßte ein wunderschönes Lichtermeer. Dazwischen lagen zwei Flugzeugstarts und –landungen, fünf Filme, wenig Schlaf, viel Gepäckschleppen und warten, warten, warten. Eine kleine Entschädigung war der Blick auf die Skyline von Manhatten, während der Zwischenlandung in New York.
Das Hotel ist klasse, den Pool haben wir heute gleich mehrfach eingeweiht. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir als erstes zum Cabrillo Beach Yachtclub gefahren und haben unsere Charterboote besichtigt (Winner MK 12). Wir haben uns heute ein wenig den Ort angeschaut und kämpften den ganzen Tag mit dem Jetlag (9 Stunden Zeitverschiebung).
Im CBYC sind wir herzlich empfangen worden und haben schon nette Gespräche mit den Organisatoren und andere Teamleadern und Coaches anderer Nationen geführt. Die Jungs haben erste Kontakte zu den Teams von Bermuda und Equador geknüpft. Außerdem gab es super Pizza zum Mittag und geile Burger in Yachtclub zum Abendessen. Jetzt ist es acht Uhr abends (bei euch ist es gerade 5.00 Uhr morgens) und alle sind total fertig ins Bett gefallen.
Morgen geht’s dann endlich aufs Wasser. Der Pazifik wartet!
Euer Team GERMANY LA

























































