Kunststoff-Cup WMA/EMA 2011 Finaltag

Das geplante Programm der Opti-Ausscheidung, 12 Rennen an 4 Tagen, wurde nicht geschafft. Am ersten Wettfahrttag spielte das Wetter nicht mit. Aber an den folgenden 3 Tagen konnte Wettfahrtleiter Frank Piotrowski vom Berliner Yacht-Club ein strammes Segelprogramm durchziehen. Das Wetter war bunt: Schwachwind, Mittelwind, Starkwind, Durchzug einer Gewitterfront, hohe Wellen,spiegelglattes Wasser. Mit all diesen Bedingungen kam Marvin Frisch am besten zu Recht. Er wurde – wie auch im Vorjahr - überlegener Sieger dieser Ausscheidung. In 8 Rennen gelangen ihm ausschließlich Top-Ten-Platzierungen, darunter zwei Siege und zwei zweite Plätze. Sein schlechtestes Resultat, Platz 44, durfte er wie allen anderen Segler streichen.

 

Der Wettfahrtleiter Frank Piotrowski war angetan von der Fairness und Kompetenz der WMA-Optiseglern: „ Am letzten Wettfahrttag mit sehr anspruchsvollen Bedingungen im Startbereich (hohe Wellen; Anm. Red.) gab es nicht einen einzigen Gesamtrückruf. … Für die Optis arbeite ich gern noch einmal wieder.“ Insgesamt herrschte eine fröhliche Stimmung auf der top organisierten WMA, ein Verdienst auch des Warnemünder Segel-Clubs, Ausrichter der WMA.

 

Im Rahmen der Siegerehrung nominierte Bernd Zirkelbach, Sportdirektor des AUDI SAILING TEAM GERMANY, die Jüngsten-Nationalmannschaft . In die Nationalmannschaft aufgenommen wurde das WM- und EM-Team: Marvin Frisch, Ingmar Vieregge, Gwendal Lamay, Daniel Hamann, Henry Peters, Hjalte Studt, Hannes Brückner, Fanny Popken, Julian Patrunky, Gesa Bornemann, Dominic Fritze, Annabel Weegen.

 

 

Das Endergebnis hier

 

 



WM-TEam (v.l.): Gwendal Lamay, Daniel Hamann,Marvin Frisch, Henry Peters, Ingmar Vieregge

EM-Team (hinten v.l.): Julian Patrunky, Gesa Bornemann, Annabel Weegen, Dominic Fritze, Hannes Brückner: vorne Fanny Popken, Hjalte Studt

NAM-Team (v.l.): Trainer Christian Braune, Eric Toralf Malach, Jannis Nacke, Frederick Eichhorst, Philipp Loewe

DFJW-Team

Die Tagessieger des Finaltages



Fanny Popken (7. Wettfahrt)

Frederick Eichhorst (8. Wettfahrt)

Ingmar Vieregge (9. Wettfahrt)

Finaltag - 7. Wettfahrt



Dominic segelt auf einen EM-Platz

Opti-Mikado

Marvin mit Verfolgern

Kampf mit ...

den Wellen

Anton muss ohne Ruder segeln. Auf der Zielkreuz brach ein Ruderbeschlag

Finaltag 8. Wettfahrt



Das Ausreiten sah so ...

und so aus

Berührungen ...

am Gate

Kurs aufs Gate

Der Himmel war wirklich so schwarz

Diese Farben hatte das Wasser wirklich ...

und es ist Warnemünde, nicht die Karibik

Kenterungen gab es auch

Finaltag - 9. Wettfahrt



Start zur 9. Wettfahrt

Marvin ....

und Jonas surfen auf der Welle

Fünf unterwegs zur Bahnmarke 5

Die Tagessieger des 3. Wettfahrttages



Johanna Meier

Marvin Frisch

Jannis Nacke

Kunststoff-Cup WMA/EMA 2011 3. Wettfahrttag

3. Wettfahrt: Wellen wie auf einem Binnensee, der Wind weht ablandig um 9 Knoten. Wer erkennt, wo öen einfallen, ist eindeutig im Vorteil. Der Wettfahrtleiter hat sich für heute viel vorgenommen, und damit das alles klappt, gibt es nur Starts mit der Black Flag. Lukas Schlüter umrundet als Erster die Bahnmarke 1, vier Plätze hinter ihm liegt Marvin Frisch. Nach einer knappen Stunde segelt Marvin als Erster, Lukas als Zweiter durchs Ziel.







4. Wettfahrt: Es weht mit etwa 10 Knoten aus südlicher Richtung. Jannis Nacke führt von der Bahnmarke 1 bis ins Ziel. Auf der Zielkreuz wird es eng, Marvin hat sich nach vorn gearbeitet. Was auf dem Foto wie ein Nahkampf aussieht ist eine optische Täuschung.




5. Wettfahrt: Der Wind nimmt etwas zu. Es wird härter gekämpft auf der Bahn. Marvin Frisch gelingt der 2. Tagessieg. Unterwegs hat er prominente Zuschauer: Björn und Bodo Borowski, ehemalige FD-Stars, Medaillengewinner bei den olympischen Segelwettkämpfen 1980 in Tallin.







6. Wettfahrt: 14.20 Uhr Start, 15 Knoten Wind. Johanna Meier, vor 3 Jahren erfolgreich beim Far East -Cup, segelt in diesem Rennen am besten. Mit Gwendal Lamay, Fanny Popken und Severin Rothlauf im Quartett setzt sie sich von der Flotte ab. Toller Kontrast an Tonne 5: Schneeweiße Optisegel vor blauschwarzem Himmel.

 

 

 

 






Eine blauschwarze Wolkenwand zieht im Südwesten auf. Sie bringt viel Wind und Platzregen. Auf dem Wasser 80 Optimistensegler und 20 Trainerboote - das bedeutet Sicherheit für die Segler. Der Wettfahrtleiter schickt die Segler zurück in den Hafen. Auf der Heimfahrt steigert sich der Wind, in Spitzen bis 30 Knoten, nur Fliegen ist schöner, rasende Optis, pützende Segler, wachsame Trainer ....






Kunststoff-Cup WMA/EMA 2011 Wettfahrttag 2

Gegen 10.30 Uhr schickt die Mannschaft auf dem roten Kutter die 80 Segler auf die Bahn - bei Südwestwind um 2-3 Beaufort. In der Nacht muss es kräftiger geweht haben. Die Optis kämpfen sich durch kurze Wellen. Gwendal Lamay beginnt seine WMA mit einem Top Start und legt eine perfekte Startkreuz hin. Am Abend, nach den 2 Tagesrennen, steht er mit zwei 2. Plätzen ganz oben auf der Ergebnisliste.





Die Jury ist angetan von der Fairness der Segler. Klar, dass bei Tonnenberührungen, zum Beispiel am Gate, schnell gekringelt wird. Die Gate-Steuerbord-Bahnmarke liegt sehr nah am Strand. Nur schön für die Eltern .... .. Der Wettfahrtleiter ändert das nach dem 1. Rennen.






Unterwegs vom Gate zur Bahnmarke 5. Muriel versucht ein Überholmanöver, der Gegner ist aufmerksam und auch schnell. Nach einer Stunde ist das 1. Rennen beendet. Glücklicher Sieger ist Daniel Hamann.






Es ist Freitag, der 13 .... das erfährt vor allem Ingmar. Schon vor der 1. Wettfahrt wird in allen roten Mobos nach seiner Brotdose gefahndet. Ohne Ergebnis. Der Vater an Land findet sie, in einem gut vertäuten Boot im Hafen, und übergibt sie dem WMA-Brotdosen-Serviceboot. Nach dem das Problem halbwegs gelöst ist, folgt das 2. Pech: Kenterung 10 Meter vor dem Ziel, auf Position 2. Ingmar ist ein Blitzpützer, er verliert nur 15 Plätze. Später folgt in der 3.Tageswettfahrt, die auf der Startkreuz abgebrochen wird, für ihn BFD. Alle anderen 79 Segler erleben eine ganz normale 2. Wettfahrt.






Vier Startversuche - dann beginnt endlich die 3. Tageswettfahrt. Langsam schaukeln die Optis in Richtung Bahnmarke 1. Das "Elend" wird noch auf der Startkreuz beendet und es geht zurück in den Hafen.






Kunststoff-Cup

Kunststoff-Cup WMA/EMA 2011 -Wettfahrttag 1

Unter den Teilnehmern der Eröffnungsfeier DSV-Vizepräsident Uwe Jahnke, Jörn Etzold, Vizepräsident des Segler-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern sowie die Rostocker Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens. Sie wünschte den Optiseglern maximalen Erfolg und eine wunderschöne Zeit in Warnemünde. „Ich zögerte mit meiner Zusage keine Sekunde, als ich das Angebot erhielt, Wettfahrtleiter dieser WMA zu sein. Nun freue ich mich darauf für euch faire Wettfahrten auszulegen“, so Frank Piotrowski (BYC) in seinen Worten an die Optisegler.

Nur ein Hauch von Wind und spiegelglattes Wasser fanden die 80 Opti-Cracks im Regattarevier vor. Dennoch: Als die Bahnmarken lagen, wurde die erste Kreuz gecheckt. Aber zur Startzeit um 11.55 Uhr ging gar nichts mehr. Nach 1,5 Stunden schickte der Wettfahrtleiter die geduldigen Segler zurück in den Hafen. Um 16.15 Uhr stand fest: Heute geht es nicht mehr raus auf die Ostsee. Freizeit für die 80 Optisegler aus 10 Bundesländern:

Berlin: 23 Starter; Bayern und Nordrhein-Westfalen: 9 Starter; Baden-Württemberg und Hamburg: 8 Starter; Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein: 7 Starter; Brandenburg: 5 Starter; Niedersachsen: 3 Starter; Bremen: 1 Starter.

Für morgen, um 10.30 Uhr, ist der nächste Start geplant

 



Letzte Vorbereitungen: Putzen 1

Putzen 2

Putzen 3

Malte Arp, 1. Vorsitzender des WSC, eröffnet die WMA/EMA

Schiedsrichter Hannes Diefenbach

Solides Startschiff

Was wird hier zwischen Jasper und seinem Trainer besprochen?

Trotz Flaute gute Stimmung ... beim Team Hamburg mit Trainerin Grit,

dem Team NRW mit George Blaschkiewitz und

dem WINNER-Team mit Gerd Eiermann

Surfen auf der Heckwelle?

Der Gigant und die Kleinen an der Hafeneinfahrt

Bagger "Martin" liegt irgendwie im Weg