28. Juli 2020

Kleine Leute auf großer Fahrt (2)

Norddeutscher Sommer …viel Regen traf die Opti-Expeditionsgruppe im Fahrwasser zwischen Rügen und Hiddensee.

(bmg) Es gibt einen Bericht von der 1. Expeditonsetappe der OPTI-Gruppe, die gerade in den Gewässern um Rügen und Hiddensee unterwegs ist.

Der Expeditonsleiter Uwe schrieb über die Etappe Altefähr -Vitte:

Der frühe Vogel fängt den Wurm, ab 6.30 Uhr standen wir an unserem ersten Reisetag in Altefähr auf, bereiteten alle Boote vor, packten die Schlafsäcke ein. Nur mal zur Info: Auf unserem Marinekutter ist der gesamte Platz über den Bodenbrettern mit Gepäck belegt. Laufen an Bord können wir also nur auf den Duchten! Natürlich sind an Bord auch Opti-Slipwagen, aber nicht dreizehn Exemplare. Zwei Boote – ein Slipwagen, das An-Land-Holen der Boote ist so organisiert: Erst bringen die ersten sechs Segler ihre Boote an Land und legen sie auf Unterplanen. Wenn dann die 2. Gruppe auch ihre Boote an Land hat, lagern immer 2. Boote auf einem Slipwagen, zwischen den Booten eine Plane. Diese Behandlung verkraften selbstverständlich auch „Opti-Rennziegen“.

Zurück zur Tour: Gemeinsam frühstückten wir im Gemeinschaftsraum des Vereins „ Sail and Surf“. Dieser Verein wird in diesem Jahr auch die Landesjugendmeisterschaft von Mecklenburg-Vorpommern veranstalten. Und dann nahmen wir uns viel Zeit für eine Tourbesprechung mit Streckenerklärung auf der Seekarte. Unser Zielhafen:  Neuendorf auf Hiddensee.

Endlich mal alle „Expeditonsteilnehmer“ gemeinsam auf einem Foto – es entstand auf der Etappe Altefähr-Vitte

Bei südlichem Wind um die 15 Knoten lief alles gut. Aber dann zog eine breite Regenwand über uns hinweg. Wir entschieden bis nach Vitte weiterzusegeln. Bei strömendem Regen wäre es ziemlich ungemütlich gewesen,  die Boote abzubauen und unser Basislager aufzubauen.

Ankunft im Hafen von Vitte

Das war eine Entscheidung. Tatsächlich zeigte sich bei der Weiterfahrt die Sonne wieder. Nach 6 Stunden liefen wir in den Yachthafen von Vitte ein. Die Kinder warteten im Hafen auf die Zuweisung der Liegeplätze, legten routiniert an und takelten ab. Gleich nach unserer Ankunft begrüssten uns viele Rostocker und Warnemünder Seesegler. Von der Segelyacht Sleipnir (bekannt: WMA Startschiff) bekamen wir sofort Hilfe, außerdem leckeres Gebäck, frischen Kaffee und Taschenlampen für die Zelte.

Christian Hörner, der zweite Mann auf dem Marinekutter, bereitete das Essen vor: Nudeln mit Wurstgulasch. Nach dem anstrengenden Tag – 16 Stunden auf den Beinen –  blieb den Kindern noch eine gute Stunde für einen Spaziergang auf der Insel.

Malte, Fritz, Felix, Pieth, Paula, Pauline, Weda, Fredde, Oswin, Franz und Bo grüßen alle Optisegler

 

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