12. September 2020

Keine Teilnahmechance, ungenutzte Startplätze, frustrierte Regattaausrichter …

(bmg) Die DODV erhält in letzter Zeit immer wieder Mails zu dem Thema „Meldungen zu Regatten“. Darum geht´s: Ungenutzte Startplätze; keine Teilnahmechance von Seglern auf der Warteliste; gemeldete Segler sagen gar nicht oder zu spät ab; Begünstigung von Landeskindern beim Meldeverfahren? Enttäuschung bei den Regattaausrichtern, u.a. weil gemeldete Segler zur Regatta nicht erscheinen. Denn: In Corona-Zeiten möchten sie ihre besonders aufwendige Arbeit möglichst vielen Nachwuchsseglern zu Gute kommen lassen.

Exemplarisch wollen wir den beigefügten Brief eines Elternteils veröffentlichen.

Meldeverhalten und Meldeverfahren in Zeiten von Corona – Appell an Fairplay

Es ist schon nicht einfach, für Regattaausrichter in Corona Zeiten Opti Regatten für die segelhungrigen Kids auszurichten. Für die Eltern, die ihre minderjährigen Kinder zwangsläufig unterstützen müssen, ist es in diesenTagen aber auch besonders schwer. Hier spielt häufig der Gedanke mit: Findet die Regatta wirklich statt? Aus diesem Grund wird eigentlich bei allen Kindern erstmal gemeldet, wo es möglich ist. So kommt es zu Mehrfachmeldungen an einem Wochenende von bis zu 3 Regatten. Egal ob das Meldegeld ggf. verfällt. Das ist schade für die Mühe der Regattaveranstalter, aber schwer zu ändern. Das kann man als unsportliches Verhalten sehen – aber für die Fairness spielt es eigentlich keine Rolle. Hier sei nur jedem Regattaveranstalter geraten, das Meldegeld im Voraus einzuziehen.

Anders sieht es da bei den Meldeverfahren aus. Was schon zu Nicht-Corona-Zeiten oftmals kniffelig war rechtzeitig
zu melden, wird zur Zeit fast unmöglich. Ohne Vorankündigung werden Ausschreibung online gestellt oder
Meldeportale geöffnet, so dass zu Beginn nur Insider in der Lage sind zu melden. Dank whatsapp verbreitet sich die
Nachricht rasant aus – aber nicht gleichmäßig an alle. Das Ergebnis ist immer das Gleiche: die Anmeldung ist nach kürzester Zeit geschlossen, weil alle Plätze belegt sind.

Dieses Verfahren ist unsportlich, weil gar nicht alle Segler die Möglichkeit haben zu melden. Fairplay?
Es wäre schön, wenn hier jeder Regattaveranstalter zuerst seine Ausschreibung veröffentlichen würde mit dem
Hinweis, wann das Melden für diese Veranstaltung möglich ist. Bitte auch mit einer Uhrzeit! Hunderte von Opti-
Eltern sitzen sonst denn ganzen Tag am Rechner, um bloß nicht den entscheidenden Zeitpunkt zu verpassen.

Problematisch sind auch Ausschreibungen, die nicht mehr offen sind. Hier ist die Chancengleichheit von
vornherein nicht mehr gegeben. Mit solchen Einschränkung ist eine Wertung in der Rangliste problematisch.
Durch die Corona bedingte Neuregelung der WM/EM Platzvergabe spielt die Rangliste dieses Jahr zwar keine
entscheidende Rolle, trotzdem orientieren sich die Kinder daran.

Wir Eltern und die Regattaveranstalter haben die Verantwortung, unsere Kinder zu fairen und verantwortungsvollen
Sportlern zu erziehen, da sollten die Rahmenbedingungen stimmen. Im Idealfall ist es doch so: Auf dem Wasser
Konkurrenz, an Land Freunde.

Auch wir vom Vorstand der DODV plädieren für Chancengleichheit im Meldeverfahren. Wir appellieren daher an alle Regattaveranstalter, in Zukunft vorab online zu veröffentlichen, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit das Meldeportal geöffnet wird.

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