20. Oktober 2020

Eröffnung der OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2020 – (9)

Eröffnung der OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2020 – Foto: IODA

(bmg) Am gestrigen Montag um 18 Uhr wurde die OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP in Portoroz/Slowenien eröffnet.269 Segler aus 34 Ländern, darunter Brasilien, Thailand und Hongkong, China, werden ab heute gegeneinander segeln. Zur  Eröffnungszeremonie durften die 34 Teams nur einen Segler und ihren Teamleader entsenden – eine Sicherheitsmaßnahme

Opening Ceremony: Carmen Casco/IODA Vizepräsidentin Europa

aufgrund der aktuellen Situation und der geltenden Anti-Covid-19-Maßnahmen. 

Carmen Casco/IODA Vizepräsidentin Europa : „Mitja Margon, Präsident des Pirat Sailing Club, und sein sehr erfahrenes Team haben es geschafft, diese EM nicht nur in Rekordzeit, sondern auch auf professionelle Weise aufzubauen, trotz dieser außergewöhnlichen Zeiten, die wir überall auf der Welt erleben.“ Mitja Margon, Präsidentin des Pirat Sailing Club, sagte auf der Eröffnungsfeier: „Vielen Dank an Sie alle, an die IODA, die uns diese Veranstaltung anvertraute, an die Vertreter des Landes, an alle Teilnehmer, Kinder und natürlich an die Eltern, die sie dabei unterstützten, hierher zu kommen und von zu Hause aus zu jubeln…“


Tagesbericht des OPTI TEAM GER vom Montag, 19. Oktober:

Unseren letzten Vorbereitungstag starteten wir mit Boote putzen, Sponsorenaufkleber anbringen, Ersatzmaterial für das Motorboot richten und alles noch einmal kontrollieren. Die Bootsaufkleber sind nicht alle 100%ig gerade, aber sie können sich sehen lassen, einem normalen Auge fällt es nicht auf…

Wie jeden Mittag ging es zum Mittagessen auf die Wiese hinter unserem Hotel – es war das letzte Mal – ab morgen werden wir zum Mittagessen entweder im Club auf Wind warten (was wir natürlich nicht hoffen) oder auf dem Wasser zwischen den Wettfahrten essen. Danach ging es für eine letzte Trainingseinheit aufs Wasser. Der Wind reichte gerade so ….aber wir sind ja nicht so anspruchsvoll und freuen uns hier schon über eine kleine Brise. Zuerst segelten wir allein, später ein Rennen gegen CZE.

Am heutigen Abend stand die Eröffnungsfeier an, leider war diese nicht so wie sonst – nur ein Segler und der Teamleader durften das Clubgelände betreten – das war sehr schade. Leonard, unser ältester Segler, vertrat uns  zusammen mit Carla auf der Opening Ceremony. Er freute sich sehr und hat unser Team super repräsentiert.

Heute, Dienstag geht es endlich los. Wir freuen uns riesig und sind gespannt was uns die Tage so bringen – besonders was der Wind macht… Drückt uns die Daumen.

Vorstand der DODV: Das machen wir natürlich! Wir wünschen euch eine gute Zeit auf dem Wasser und miteinander. Vielen Dank für eure täglichen Berichte. Ihr gebt uns damit die Chance, an eurer  außergewöhnlichen Meisterschaft in der Ferne teilzunehmen!

Die Rennen können ab heute live verfolgt werden. Hier Infos dazu!

 




 


18. Oktober 2020

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2020 – Wind immer noch in der Relax-Phase (7)

EM Boat Park in Portoroz Foto:IODA

(bmg) Mit Wind nicht verwöhnt ist das OPTI TEAM GER …. und das seit Beginn des Vorbereitungstrainings für die OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2020 in Portoroz.Morgen wird diese Kontinentalmeisterschaft eröffnet, sie wird sicherlich anders sein als alle vorherigen Veranstaltungen, aber mit Sicherheit unvergesslich.

Hier der Tagesbericht des OPTI TEAM GER vom Sonnabend,17.Oktober:

TEAM Maskottchen Günther – die ruhigen Zeiten gehen zu Ende

Die Windvorhersage für heute, Sonnabend,  war wie auch schon an den letzten Tagen nicht optimal. Wir nutzten die Zeit zwischen dem Frühstück und dem Mittagessen um die ersten Teamfotos zu machen, die Anmeldung zu erledigen und Pauls Boot komplett durch die Vermessung zu bringen.

Vor allem für Günther, unser Team Maskottchen,  war es heute ein sehr anstrengender Vormittag. Tagelang konnte er es sich im Hotel gemütlich machen und Kräfte sammeln für die anstrengende EM-Zeit. Nun war er pausenlos unterwegs. Das Clubgelände wurde hm gezeigt,  beim Fotoshooting war er dabei, beim Quatsch machen und natürlich auch noch auf dem Trampolin.

Gegen Mittag ließ uns der Wind immer noch im Stich. Plötzlich setzte unerwartet sehr viel Wind ein. Mit dem Wind kam eine dunkle Front. Gewitter? Wir „beschlossen“, dass kein Gewitter käme. Also schnell umziehen und den Wind nutzen.

Im Club war heute richtig viel los! Inzwischen scheinen alle Teams vor Ort zu sein, auch BEL, LTU, LAT, EST, ESP, RUS, GRE, GBR. Viele Mannschaften erledigten  heute die Vermessung, viele Gruppen waren auch auf dem Wasser unterwegs. Hatten sie – so wie wir – auf Wind gewartet und die erste Segel-Chance genutzt ?

Der Wind ließ uns kurze Zeit später wieder im Stich…drehend, böig,… irgendwie wollte er einfach nicht so, wie wir uns das vorgestellte hatten. Spart er seine Kräfte für die nächste Woche auf? Hoffen wir es. Wir machten das Beste daraus und nutzten die Windfelder so gut wie möglich. Im Schlepp fuhren wir in den Hafen zurück.  Zum Abendessen ging es ein letztes Mal außer Haus. Am Sonntag beginnt die EM-Verpflegung.


17. Oktober 2020

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2020 – Wenn eine Zange zum Freund wird- (6)

Generalprobe für das offizielle EM-Teamfoto

(bmg) In Portoroz/Slowenien geht das Vorbereitungstraining des deutschen EM TEAMS für die OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2020 so langsam zu Ende. Im neuen  Teambericht vom Donnerstag und Freitag (15./16.10.) geht es um Starkregen, Starkwind, die Vermessung, Flaute und Akrobatik.

Hier der Tagesbericht vom Donnerstag, 15. Oktober:

Wettervorhersage für heute stimmte:  Viel Regen und Wind.  Konsti kämpfte sich heute Morgen für uns durch starken  Regen zum Bäcker.  Unsere Handy-Windmesswerte waren sehr unterschiedlich, von 4 bis 39 Knoten war  alles dabei. So schauten wir uns die Sache nach dem Frühstück selber an. Wir waren uns einig – 4 Knoten waren das nicht – die einen fanden es hervorragend, die anderen eher nicht.

Nach dem gestrigen Segeln hatten wir aufgrund der Windvorhersage die Räder der Slipwagen abgebaut und die Boote an den Slipwagen festgebunden. Nur Paul meinte, sein Opti führe auch mit Rädern nicht davon. Nach dem heutigen Frühstück zweifelte er an seiner gestrigen Einschätzung und  rannte zum Hafen. Pauls Botschaft: „Motorboot-Steg unter Wasser, die Optis in unsicherer  Lage.“ Wir eilten zusammen zum  Club und schufen Sicherheit. Zum Thema Sicherheit noch das: Seit heute wird bei jedem, der auf das Clubgelände geht, Fieber gemessen. Wir gehen von einer lange Warteschlange aus, wenn es voller wird.

Auf Grund der Wetter- und Windvorhersage verschoben wir das Segeln um einige Stunden. Davor gab´s  Freizeit. Es wurde gelernt und gespielt. Und draußen regnete und regnete es. Nach der Mittagspause entschieden wir uns aufs Wasser zu gehen. Der Wind hatte deutlich abgenommen, spielte jetzt aber ein bisschen verrückt…Winddreher, Böen, unterschiedliche Seiten…es war alles dabei…vor allem weiterhin ganz viel Wasser von oben.

Wir segelten Rennen mit BRA und POL, andere Nationen waren nicht auf dem Wasser – war es ihnen zu nass? Am Abend erhielten wir das Angebot, als erstes Team am Freitagmorgen zur Vermessung zu kommen – der  erste offizielle Teil der EM 2020. Der Countdown läuft. Wir freuen uns schon darauf, wenn es endlich losgeht.

Tagesbericht vom Freitag, 16. Oktober:

Langsam wird es in Portoroz voller …angereist sind nun auch die EM-Teams der Nationen AUT, SUI, CYP, ISR, DEN, GBR, SWE, POR und MLT. Der  erste offizielle Teil der EM stand auf unserem Tagesprogramm – Vermessung um 10.00 Uhr. Mit uns wurde die EM-Vermessung „offiziell“ eröffnet.

„ Hier wird es ganz schön genau genommen“, so ein Segler-Kommentar. Unsere Vorbereitung war umfangreich und zeitaufwendig.  Raus aus dem Boot mussten Schotblock,Schwertgummi, Leine an den  Ausreitgurten, Karabiner an der Schleppleine. Wir schafften das alles, auch wenn das Knotenlösen oft eine ziemlich komplizierte Sache war. Die Zange wurde in diesen Stunden unser bester Freund. Alle Boote kamen ohne Probleme durch die Vermessung. Eine Kleinigkeit müssen wir noch ändern: Der Mast von Paul hat zu viel Spiel.  Nach dem Abbändseln kam das Anbändseln. Einige Schotblöcke wollten einfach nicht mehr an den richtigen Platz ….Insgesamt brauchten wir viel mehr Zeit als geplant.

Schade! Nach dem Mittagessen gab´s keinen Wind – hoffentlich wird das nächste Woche besser. Was tun? Lernen. Danach, noch immer war kein Wind in Sicht. Was tun? Sport.

Zum Aufwärmen spielten wir „Schwänzchenfangen“. Das Befestigen der Schwänzchen (große Handtücher)  war nicht einfach. Zur Erklärung: Man muss sich gegenseitig sein Schwänzchen klauen. Sieger ist, wer am Ende die meisten „Schwänzchen“ eingesammelt hat. Es folgte eine Runde „Fangen“, Fänger  war der Trainer. Fünf Liegestütze musste der „Gefangene“ machen. Da war die Motivation groß, nicht gefangen zu werden. Zum Abschluss: Krafttraining und Besuch des Trampolins auf dem Clubgelände. Das war gerade belegt, wir wollten/mussten das Trampolin aus bekannten Gründen für uns alleine haben. Die Zeit wurde mit akrobatischen Kunststücken/Generalprobe für ein neues Teamfoto  überbrückt.Nach anfänglichen „Aufbauproblemen“ hatten wir später Erfolg.

 

 

 

 


15. Oktober 2020

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2020 – Es wird internationaler … (5)

3. Vorbereitungstag auf die OPTI EM 2020 – Trainingswettfahrt gegen BRASILIEN

(bmg) Und wieder setzte der Segelwind erst am frühen Nachmitag ein. So gab´s wieder Zeit für´s Pflichtprogramm (Lernen, Schreiben). Am Nachmittag auf dem Meer traf die GER-Mannschaft auf erste EM-Konkurrenten.

Hier der Tagesbericht vom Mittwoch, 14. Oktober:

Unser heutiger Tag begann mit Frühsport. Das Ziel war der Bäcker, um für unsere Lunchpakete einzukaufen. In Portoroz ist es morgens ziemlich frisch, auch wenn bereits die Sonne scheint. Leider waren die Windverhältnisse auch heute nicht so,  wie wir es uns wünschten …Flaute. Also hieß es erstmal wieder lernen und Tagesberichte für das OPTI Jahrbuch schreiben.

Die Mittagspause verbrachten wir am Hafen. Es hatte noch immer nicht viel Wind, aber es reichte zum Segeln. Der Wind war weniger drehend und böig als gestern. Bei den Seitenchecks stellten wir fest, dass es nicht immer über dieselbe Seite ging. Immer gab es eine bessere Seite, man musste sie nur herausfinden…Zwischendurch führte uns Josh auf dem Wasser sein Können mit dem Diabolo vor. Er war sich sicher, dass es schwimmt und nicht untergeht. Draußen ist es nicht ins Wasser gefallen, im Hafen allerdings schon und es war nicht schwimmfähig.  

Wir segelten die ersten Rennen gegen eine andere Nation – gegen BRA – gute Bilanz für GER. Viel los ist hier aber immer noch nicht, das Gelände füllt sich nur langsam. Heute angereist sind BRA, SRB, SVK, FIN und einige Segler aus DEN.

Auf dem Gelände gibt´s erste Veränderungen. Die Bootsbereiche für jede Nation sind markiert. Bestens funktionierte heute das Wegräumen der Slipwagen von der Rampe.  Geübt werden muss morgen noch das Abspritzen der Boote ohne andere Segler zu wässern.

Täglichen Diskussionsbedarf bereiten die verschiedenen Dialekte und Formulierungen der Teammitglieder.. Hat es Wind, ist Wind oder ist es windig? Wie heißt es? Wie spricht man Chinese oder Chemie? Mit einem k oder als sch? Die Kinder aus Süddeutschland erklärten, dass man Christoph doch auch mit „K“ spricht und nicht mit „sch“…da haben sie Recht. Wird der Trockenanzug „Trocki“ oder „Trocko“ genannt und heißt der Unterziehfleece „Teddy“ oder „Bärli“? In Sachen Sprache gehen hier die Meinungen sehr weit auseinander, Die Abkürzung „Gymi“, wie in Süddeutschland das Gymnasium genannt wird, sorgte bei den anderen Kindern für Unverständnis.

Morgen, Donnerstag, soll es richtig ballern…mal schauen was da geht – wir berichten euch.


14. Oktober 2020

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2020 – Segeltag mit Schulprogramm (4)

2. Trainingstag in Portoroz – Erst am Nachmittag kam der Segelwind

(bmg) Mit Englisch, Latein, Biologie begann für das TEAM GER der zweite Vorbereitungstag auf die Optimist European Championship 2020 in Portoroz. Aber zum Glück war das „Studieren“ der Segelbedingungen in der Bay of Piran in der zweiten Tageshälfte möglich.

Hier der Tagesbericht vom Dienstag, 13. Oktober:

Die Windprognosen für diesen Tag waren nicht gut. Dennoch trafen wir uns um 9.45 Uhr in Segelkleidung vor dem Haus. Aber wir Optimisten mussten unseren Plan kurzfristig ändern. Noch war kein Wind in Sicht. Was tun? Lernen, im Pool schwimmen, joggen…? Wir entschieden uns für eine Lerneinheit. Die Themen: Englisch, Latein, Biologie…

Und danach – immer noch kein Wind. Esther, Beeke, Timmi, Consti, Josh, Leonard und Paul gingen mit Konsti eine Runde joggen. Moritz und Ines machten sich mit Carla auf die Suche nach einem Einkaufsladen, um für unsere Lunchpakete einzukaufen, auch Kekse standen auf unserer Wunschliste. Die Mittagspause verbrachten wir auf einer Wiese hinter unserem Hotel. Es war ganz schön warm, fast wie im Sommer. Zum Nachtisch gab es noch den restlichen Kuchen, gebacken von Moritz` Mama gebacken– er war sehr lecker – vielen Dank!

Der Wind war noch immer nicht so, wie wir uns das gewünscht hätten. Dennoch machten wir uns auf den Weg zum Club, um segeln zu gehen. Innerhalb kurzer Zeit waren wir auf dem Wasser, alles lief wie geschmiert…Ausbaufähig ist nur noch die gegenseitige Hilfe beim  Wegziehen der Slipwagen, aber das bekommen wir auch noch hin. Der Wind war besser als erwartet, aber drehend. Es wurde viel gekreuzt und viel Vorwind gesegelt.

 

Gegen 17.00 Uhr waren wir zurück im Hotel. Wir testeten den Hotel-Pool und das Meer.! Der Pool war wärmer ungrößer als erwartet, das Meer eher was zum Abhärten. Am Eingang zum Pool wurden wir gebeten im Wasser nicht zu laut zu sein, denn mit uns seien hier hauptsächlich ältere Gäste. Das gelang uns natürlich ohne Probleme …fast. Zum Abendessen ging es heute nochmal in dasselbe Restaurant wie am Montag, sicherheitshalber riefen  wir vorher an und reservierten Plätze. Auf dem Heimweg gab es noch ein Eis. So ging ein super Tag zu Ende, wir freuen uns auf morgen, Mittwoch.


13. Oktober 2020

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2020 – TEAM GER noch fast allein in Portoroz (3)

(bmg) Viel zu erledigen gab´s am ersten Tag für die deutsche EM Mannschaft in Portoroz. Boote abladen, Boote aufbauen, Segeln, Segeln, Segeln, ein Restaurant finden, Hausaufgaben erledigen. „Es geht uns super“, schreibt Teamleader Carla Merkt.

Hier ihr Tagesbericht:

Auf unserem heutigen Plan stand Boote abladen, Motorboot einwassern, alles aufbauen und dann ab aufs Wasser zum Segeln – es hatte super Wind. Gestern Abend hatten wir bei der Anmeldung die Wahl zwischen Frühstück um 07.00 Uhr oder um 09.30 Uhr…für den ersten Morgen entschieden wir uns einstimmig für die spätere Uhrzeit. Aber geschlafen wurde natürlich trotzdem nicht so lange. Um 08.15 Uhr trafen wir uns auf unserem Stockwerk,  um in den Club zu laufen, die Boote abzuladen und das Motorboot einzuwassern. Alles klappte ohne Probleme, so dass wir pünktlich zum Frühstück wieder im Hotel zurück waren.

Die Segelbedingungen waren super ! Wir teilten unser Training in zwei Blöcke, zum Mittagessen ging es an Land, gegessen wurde im Hafen auf dem Motorboot. Gestern waren eine Seglerin aus Israel und wir, die einzigen EM-Teilnehmer vor Ort. Heute reiste einige Segler des Teams ITA an. Die Kinder freuten sich schon den ganzen Tag auf das Baden im Pool, doch nach dem Training wollte dann doch niemand mehr…vielleicht ja morgen.

Es gab Freizeit bis zum Abendessen: es wurde gespielt und natürlich auch ganz viel gelernt. Um 18.30 Uhr machten wir uns alle gemeinsam auf die Suche nach einem Restaurant…das war nicht einfach! Erstes Restaurant auf dem Handy: gibt es nicht, zweites Restaurant: wir sind eine zu große Gruppe, drittes Restaurant: erstmal anrufen bevor wir hinlaufen, juhu, wir dürfen kommen…endlich gab es Essen. Die Erkenntnis des heutigen Abends war, dass Chiligewürz mit der Schärfe 10/10 auch wirklich scharf ist, aber richtig…einige wollten es nicht glauben und  selbst probieren…Es war wirklich seeeeehr scharf.

Nach dem Abendessen gab es noch ein bisschen freie Zeit für die Kids und dann hieß es auch schon wieder ab ins Bett und fit sein für morgen, Dienstag.

 


11. Oktober 2020

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2020 – Ab in den Süden (2)

Günther, das EM Maskottchen –  übernimmt es die erste Fahretappe von München bis zur österreichischen Grenze?

(bmg) Auf den Weg nach Portoroz/Slowenien zur OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2020 machte sich heute Mittag die deutsche OPTI EM Mannschaft. Auf einem Parkplatz im Norden von München trafen sich die 9 Segler (Beeke Segger/NRV, Esther Rodenhausen/MSC, Ines Riedel/YCSI, Constantin Bötsch/BYC, Josh Berktold/ETUF, Tim Krause/DTYC, Leonard von Holtum/WSVL, Moritz Wagner/DTYC, Paul Sigge/ETUF) und ihre Trainer (Carla Merkt, Konstantin Steidle). Nicht dabei war Mirja Dohle/SVG, die vierte Seglerin, sie musste kurzfristig absagen.

Erste Herausforderung für die Gruppe: das 1. Teamfoto kurz vor der Abfahrt! Der Regelfall: Die Segler eines EM-TEAMS kennen sich zum Zeitpunkt der Abreise schon recht gut von Vortrainings. Das Kennenlernen lief über ein Videomeeting. Und was diesmal auch anders war: Die umfangreiche EM-Vorbereitung durch die DODV wurde innerhalb des Vorstandes und der Geschäftsstelle aufgeteilt. Auch die EM-Eltern beteiligten sich engagiert an der Reiseplanung.

Erstes Treffen des EM-Teams vor der Abreise – ein Fototermin mit gutem Endergebnis:

Nicht nur Boote, sondern auch ziemlich viel Gepäck musste auf 2 Busse mit jeweils einem Anhänger im Schlepp verladen werden.Mit dabei viel OPTI -Ersatzmaterial und zum ersten Mal ein Infrarot Fieberthermometer sowie elf negative Testergebnisse auf das Coronavirus SARS-CoV-2. Eine Sicherheitsmaßnahme: Noch sind die Tests bei der Durchfahrt durch Österreich und dem Aufenthalt in der Region Portoroz aktuell nicht vorgeschrieben!

Nicht nur der Fototermin, auch das Verpacken klappte perfekt. Fröhlich und pünktlich wie geplant machte sich das OPTI TEAM GER auf die Reise. Ein gelungener Start, das fanden auch die abschiednehmenden Eltern.

Gut angekommen in Portoroz – hier der erste Bericht von Carla:

Die Kinder vertrieben sich die Zeit im Bus mit Stadt-Land-Fluss, Kartenspielen, Musik und sonstigen Spielen…  … Das Wetter auf der Fahrt hätte deutlich besser sein können…Dauerregen, Schnee, viel Wind,…aber wir haben es geschafft…gegen 18.00 Uhr kamen wir im Club an…bei Regen. Jetzt hieß es schnell Hänger abhängen, an den vorgesehenen Platz bringen und dann ab ins Hotel. In kürzester Zeit packten wir unsere vollgeladenen Busse aus und bezogen unsere Zimmer. Nach kurzer Eingewöhnungszeit gab es die erste offizielle Besprechung hier in Portoroz. Für das Abendessen entschieden wir uns dazu, Pizza zu bestellen, welche Konsti für uns abholte. Danach hieß es für die Kids ab ins Bett und eine erste gute Nacht in den Zimmern der nächsten zwei Wochen zu verbringen. Morgen, Montag,  wird gesegelt. Wir freuen uns, es soll guten Wind haben.


1. Oktober 2020

2020 OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP … in Zeiten von Corona (1)

Jüngster des EM-Teams 2020

(bmg) In 10 Tagen geht´s los – am 11. Oktober macht sich das OPTI EM-Team auf die etwa 7stündige Reise nach Portoroz/Slowenien zur 2020 OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP . In Slowenien laufen derzeit die Vorbereitungen für die EM auf Hochtouren. Portoroz wurde vom Robert Koch Institut aktuell nicht als Risikogebiet eingestuft. Und: Deutsche können aktuell ohne Quarantänepflicht nach Slowenien einreisen. Was wurde für die Sicherheit dieses Segelwettbewerbs getan? Hier eine interessante Stellungnahme von Mitja Margon, Präsident des ausrichtenden Vereins Jadralni Klub Pirat Portorož  und Chairman des Organising Committee dieser EM.

Und nun zum OPTI TEAM GER ….

Das EM-Abenteuer beginnt mit einem Vortraining ab 12. Oktober, am 19. Oktober wird die Kontinentalmeisterschaft eröffnet, es folgen 5 Wettfahrttage. Das Regattaformat ist wie immer – es gibt getrennte Wettfahrten für Jungen und Mädchen, Gruppenstarts und eine Qualifikations-und Finalserie. Aber das ist bei der EM 2020 z.B. nicht wie immer: Die DODV wie auch die anderen nationalen Optiverbände durften 10 Segler und nicht nur maximal 7 Teilnehmer melden. Deutschland vertreten 6 Jungen und 4 Mädchen. Auch änderte der Opti Weltverband zum Schutz der Gesundheit der Segler die Vorschrift, dass sich stets zwei Nationen ein Coach Support Boat teilen müssen. Den GER-Seglern steht somit ein eigenes Motorboot zur Verfügung, besetzt  allerdings nur mit einem Trainer.

Wer reist nach Portoroz? Hier eine Vorstellung des EM-Teams 2020. Klicke auf die Fotos und du erfährst etwas über die Segler und Trainer!

 

Josh Berktold
Mirja Dohle
Leonard von Holtum
Constantin Bötsch
Ines Riedel
Beeke Segger
Tim Krause
Paul Sigge
Esther Rodenhausen
Moritz Wagner
Carla Merkt
Konstantin Steidle

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