26. Juni 2021

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021 (9) – Spannende Finalrunde

Einstieg in die Finalserie bei starkem Levante-Wind – Foto Pep Portas

(bmg) Am heutigen Sonnabend, 16.32 Uhr, endete in der Bay of Cadiz das Regattageschehen der OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021. Die Wettfahrtleitung erhielt für ihr exzellentes Race Management ein dickes Lob von allen Akteuren. Über die fünf Wettfahrttage verwirklichte sie das EM-Wunschprogamm mit 10 Wettfahrten insgesamt, sechs Rennen in der dreitägigen Qualifikationsserie, vier Rennen in der Finalserie am Freitag und heutigen Sonnabend.

Der Spanier Xavier García Olle ist der neue EM Champion. Mit Top Resultaten lag er seit dem ersten Wettfahrttag in Führung. Die Silbermedaille, mit 30 Punkten mehr, ging an Niccolo Pulito (ITA), auf Rang 3 Alexandros Kyfidis/GRE. Bei den Mädchen siegte die Griechin Kleopatra Anastassiou, auf dem 2. Platz Medine Tatlican/Türkei, 3. Platz Sofia Bommartini/Italien.

Endergebnisse des Teams GER

Boys: 49. Carl Frederik Schwall; 72. Lukas Wagner; 79. Peer Kruse; 83. Noel Jonas Theiner; 91. Constantin Troeger Hier alle Endergebnisse.

Girls: 18. Mirja Dohle; 40. Esther Rodenhausen; 53. Amelie Röpke; 74. Charlotte Frobenius

Hier alle Endergebnisse.

Bei kräftigem Levante-Wind endete die EM-Qualifikationsserie, am Tag darauf, dem Einstieg in die Finalserie und der Einteilung der Boys und Girls in Gold- Silber- und Bronzeflotten, legte der Levante

Charlotte Frobenius

noch einmal kräftig zu. „Es war sehr, sehr anstrengend, vor allem das Aussegeln der Welle und der drehende Wind „, hieß es im deutschen Team. Es wehte mit durchschnittlich 20 Knoten, in Böen auch 5 Knoten mehr, dazu kam ein starker Strom und eine kurze Welle.

Und am heutigen Sonnabend, dem Finaltag war der „Levante-Spuk“ vorbei: Es wehte wie zu Zeiten des Vortrainings: Südwestwind um 12-15 Knoten. „Heute fahre ich Top Ten“, so die Team-Jüngste am Morgen des Finaltages. Und sie verwirklichte ihre Ziele in der Silver Fleet: Platz 10 im 1., Platz 2 im zweiten Tagesrennen.

Nach einer schwieriger Vorsaison, mit später Qualifikation, gratuliert der Vorstand unseren Kindern des Team GER zur erfolgreichen Teilnahme an der EM in Cádiz.

 

 

 

 

 

 


24. Juni 2021

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021 (8) – Kräftiger Levante, kräftiger Strom

Foto: Pep Portas

 

(bmg) Harte Bedingungen am heutigen dritten Tag der OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP. Harter Levante-Wind mit Böen zwischen 17 Knoten und Spitzenwerten bis 25 Knoten, dazu eine starke Strömung, die auf den Vorwindstrecken gut genutzt werden konnte. Alle 5 Flotten segelten zwei Tagesrennen. Damit ist die Qualifikaionsserie mit   sechs Wettfahrten abgeschlossen. Ab morgen segeln die 155 Boys in Gold, Silber und Bronze Fleets, die Girls in Gold und Silber Fleets.Zwei Wettfahrten sind für den morgigen Freitag geplant.

Platzierungen und heutige Ergebnisse der GER Segler nach  insgesamt 6 Wettfahrten:

Boys: 51. Carl Frederik Schwall (23,16); 56. Peer Kruse ((31),19); 60. Lukas Wagner (34,23); 83. Noel Jonas Theiner (38,24); 89. Constantin Troeger (24,27). Hier alle Zwischenergebnisse.

Girls: 24. Mirja Dohle (12,5); 42. Esther Rodenhausen (22,(35));49. Amelie Röpke (18,29); 85. Charlotte Frobenius (50,47).Hier alle Zwischenergebnisse.

Und auch am dritten EM-Tag führt Xavier Garcia (ESP) bei den Jungen und Emilia Salvatore (ITA) bei den Mädchen.

Valentinas Teambericht vom Donnerstag, 24. Juni

Im Hafen trafen wir auf kräftigen Wind, das war neu. Die erste kleine Herausforderung, das Aufbauen der Boote, meisterten wir alle miteinander. Aufgrund der Windstärke fuhr der Wettfahrtleiter zunächst alleine raus. Mit etwas Verspätung befand er: gut segelbare Bedingungen. Bei 18-20 Knoten Wind und kleiner, kurzer Welle ging es also recht pünktlich los.

Die Bedingungen werden für die meisten neu. Zum ersten Mal seit wir (und auch die meisten anderen Teams) da sind, kam der Wind nicht aus Westen, sondern aus Osten. Während die erste Wettfahrt noch etwas zum Einsegeln genutzt wurde, lief die zweite Tageswettfahrt dann etwas besser. Zwischendrin konnte man immer wieder Kenterungen beobachten, leider war in der zweiten Wettfahrt auch Esther dabei. Nach dem Leerpützen ihres Bootes legte sie noch eine gute Aufholjagd hin. Zurück im Hotel sprangen viele nochmals in den Pool, um sich von den hohen Temperaturen abzukühlen.

Corona-Regulierungen mit verschiedenen Zonen, zu denen man nur mit entsprechendem Pass Zutritt hat (unterscheidet sich z.B. für SeglerInnen, Team-LeaderInnen und Coaches). An den Eingängen zu den Zonen wird immer die Körpertemperatur gemessen.

 


23. Juni 2021

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021 (7) – Es lief gut am 2. EM-Tag

Carl Frederik Schwall gewann die 2. Tageswettfahrt/Blue Fleet

(bmg) Zweiter Wettfahrttag bei der OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021. Bei Westwind zwischen 10 -12 Knoten segelten alle 5 Fleets zwei weitere Rennen, damit sind jetzt insgesamt 4 Rennen gesegelt.Für das Team GER war es ein guter Tag – es ging nach oben in der Zwischenergebnisliste.

Carl Frederik Schwall gewann in der Blue Fleet das 2. Tagesrennen. Lukas Wagner gelang Platz 4 im 1. Tagesrennen der Red Fleet.

Heutige Ergebnisse der GER Segler nach  insgesamt 4 Wettfahrten:

Boys: 44. Peer Kruse (15,19); 47. Lukas Wagner (4,13); 50. Carl Frederik Schwall (32,1); 69. Noel Jonas Theiner (25,28); 98. Constantin Troeger (STP,BFD). Bei den Boys führt – wie auch gestern – Xavier GARCIA OLLE/Spanien mit vier ersten Plätzen. Hier alle Zwischenergebnisse.

Girls: 27. Esther Rodenhausen (19,16); 33. Mirja Dohle (10,22); 42. Amelie Röpke (26,22); 75. Charlotte Frobenius (21,23). Ihren ersten Platz bei den Girls verteidigte auch heute erfolgreich Emilia SALVATORE/Italien (2,1,3,5).Hier alle Zwischenergebnisse.

Valentinas Teambericht vom Mittwoch, 23. Juni

Als wir heute in den Hafen kamen erwartete uns ein seltenes Phänomen: es war kein Wind. Daher hieß es dann auch erstmal warten, zum Glück aber nicht besonders lange. Mit etwa einer halben Stunde Verspätung ging es aufs Wasser und nachdem sich dort der Wind eingependelt hat, wurde zunächst bei leichtem, aber stetig zunehmendem Wind gestartet. Lukas und Consti fuhren auf der linken, bevorteilten Seite los. An Tonne 1 waren sie ganz vorn dabei. Es endete mit Platz 2 und 4 im Ziel. Ärgerlicherweise hatte Consti seine Schwertsicherung nicht befestigt und kassierte einen Vermessungsprotest. Zwischen den ersten beiden Läufen kippte der Strom und kam dann von hinten, was für viele Frühstarts sorgte. Leider erwischte es auch Consti, der wie im ersten Lauf am Start wieder ganz vorne mit dabei sein wollte. Freddy hingegen fand genau das richtige Timing und legte einen grandiosen Start-Ziel-Sieg hin. Insgesamt hat das Team heute eine gute Steigerung hingelegt und hat für morgen eine gute Ausgangslage, um sich für die finalen Fleets (Gold, Silber, Bronze) zu qualifizieren.

 


22. Juni 2021

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021 (6) – EM-Auftakt mit 2 Rennen

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP – Top Segelbedingungen am 1. Wettfahrttag in der Bay of Cadiz – Foto: Pep Portas

(bmg) Gelungener Einstieg in die OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021.“Two races completed for all 5 fleets. Perfect sailing conditions  (Südwestwind um 12-16 Knoten)!!“ schreiben die Organisatoren.

Vorläufige Ergebnisse der GER Segler nach 2  -Wettfahrten:

Boys: 54. Peer Kruse (24,13); 62. Carl Frederik Schwall (13,28); 65. Noel Jonas Theiner (20,22); 82. Lukas Wagner (32,24); 105. Constantin Troeger (35,36).Hier alle Zwischenergebnisse.

Girls: 39. Esther Rodenhausen (24,13); 41. Amelie Röpke (9,29); 50.Mirja Dohle (19,28); 92. Charlotte Frobenius (49,45). Hier alle Zwischenergebnisse.

Valentinas Teambericht vom Dienstag, 22. Juni

Als wir heute Morgen in den Hafen kamen, mussten wir nicht nur die Gruppenbändsel zuordnen, sondern auch noch schnell die Bootsnummern aufkleben. Erst gestern Abend waren sie bekannt gegeben worden. Aber das war schnell erledigt. Pünktlich um 11:45 Uhr legten die Jungs ab, die Mädels folgten kurz danach. Draußen trafen sie auf ähnliche Bedingungen wie schon während der Trainingstage, 12-16 Knoten und gute Welle. Es konnte pünktlich gestartet werden und die Disziplin am Start war, wie an den kurzen Frühstarter-Listen zu sehen, auch höher als im Training. Bis auf ein treibendes Pin-End verlief auf dem Wasser alles reibungslos und es konnten relativ schnell zwei Rennen gefahren werden. Zurück an Land wartete dann frische Wassermelone auf alle.

Auf dem Bild zu sehen sind das Team-Maskottchen Fridolin und Charlotte. Charlotte ist 11 Jahre alt (Jahrgang 2010) und die Jüngste der deutschen Mannschaft. Foto: Pep Portas

Im Großen und Ganzen waren alle recht zufrieden mit ihren Ergebnissen, auch wenn es natürlich kleinere Dinge gab, an denen noch gearbeitet werden kann (etwas aggressiver starten, nicht gegen Tonnen fahren…)


OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021 (5) – Trainingsabschluss und Eröffnung

Team GER bei der Eröffnung der OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021

(bmg) Die OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP hat begonnen. In der Bay of Cadiz laufen aktuell (Dienstag,22. Juni, 14 Uhr) die ersten Wettfahrten. Perfektes Auftaktwetter: Südwestwind zwischen 13 und 16 Knoten, dazu Sonnenschein. Die 155 Boys segeln in 3,  die 116 Girls in 2 Fleets. Hier geht´s zum Live Ticker.

Teambericht vom Montag, 21. Juni –  Letzter Trainingstag und Eröffnung

Esther und Amelie

Heute war der letzte Trainingstag vor dem offiziellen Beginn der EM. Das wollten wir natürlich ausnutzen, daher sind wir schon früh in den Hafen gefahren. Nachdem an den Booten noch finale Änderungen gemacht wurden, ging es raus aufs Wasser. Es ging los mit „Angleichen“, danach Racen mit dem türkischen Team. Allerdings fanden auch andere Nationen die Idee gut. Schnell waren nicht nur 18, sondern 50 Boote am Start. Da gab es dann großes Gedränge. Hoffentlich sind die Kinder morgen am Start alle disziplinierter …Nach drei gemeinsamen Rennen ging es dann wieder zurück in den Hafen.

Letztes Trainingsrennen ….

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend fuhren wir zurück zum Hotel. In unserer Abschlussbesprechung am Ende der Trainingswoche waren wir uns alle einig: „Das Revier ist ziemlich cool – immer Wind und die Wellen machen sehr viel Spaß“.

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021 – Eröffnungsfeier – Foto: IODA

Die Eröffnung der EM fand in einem nahegelegenen Sportstadium statt. Alle Teams liefen dort hintereinander eine kleine Runde und wurden anschließend nicht nur von den Veranstaltungsoffiziellen begrüßt, sondern auch von einem Vertreter der Stadt. Etwas schade war, dass nicht alles vom Spanischen ins Englische übersetzt wurde. Wir verstanden leider nicht alles! . Nach der offiziellen Eröffnung gab es dann Tortillas, Pizza, Burger und Hot Dogs,  was wiederum alle sehr gut verstanden haben. Ausgiebig wurde schon mal die Teamkleidung der anderen Nationen begutachtet. Es gab erste Verabredungen für das Tauschen der Kleidung nach der Siegerehrung.

Sonntag, 20. Juni –  Lay Day und Anmeldung

Der Tag begann zunächst wie gewohnt mit einem Frühstück um neun, danach verlief er allerdings etwas anders. Als Erstes machten wir Teamfotos gemacht, Lukas‘ Mutter half netterweise als Fotografin aus. Nun gibt´s Fotos auch mit den Trainern. Danach gingen wir Laufen und machten Staffelspiele am Strand. Unsere Regel: die Verlierer mussten Liegestütze machen. Das Ergebnis:  Mädchen 15 Liegestütze; Jungen 10 Liegestütze. Wer immer noch genug Energie hatte, tauchte in den Pool.

Weiteres Tages-Pflichtprogramm: Corona-Test im Verein; EM-Anmeldung des gesamten Teams; Freizeit;  Besprechung der Segelanweisung; erstes gemeinsames Abendessen mit den anderen Nationen.

Und hier schon mal einige Teamfotos:

 

 


20. Juni 2021

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021/Vortraining (4) – Countdown bei super Wetter

Mimi und Amelie beim Vortraining am Sonnabend

Wo immer man auch hinschaut …Optis! Die Bucht von Cadiz ist voll mit Booten. Alle Teams sind vor Ort: 272 Segler aus 38 Nationen. Am morgigen Montag, 19.30 Uhr, wird die EM eröffnet, organisiert vom El Puerto de Santa María Royal Yacht Club (RCN) und der  International Optimist Dinghy Association (IODA).Am Dienstag, 22. Juni, beginnen die Wettfahrten.

Countdown für das deutsche Team!

Hier Valentinas Bericht von Sonnabend, 19. Juni

Bastelstunde! Bevor es heute aufs Wasser ging, wurden noch Verbesserungen an den Booten vorgenommen. Auf dem Meer war es ziemlich voll … Viele Segler nutzten das traumhafte Wetter (Sonnenschein und 11 Knoten). Zusätzlich fand eine  Regatta von großen Yachten statt. Häufig mussten sie um die kleinen Optis herumnavigieren.

Alle Segler unseres Teams fahren jetzt mit ihren Regattasegeln. Wir verglichen unsere Geschwindigkeiten. Trimm und  Technik sollten jetzt stimmen. Nach dem Angleichen wurde Starten geübt. Gestern ,bei der vollen Startlinie, wurde festgestellt, dass es da noch ein paar Schwierigkeiten gibt. Anschließend fuhren wir zwei Rennen mit den US-Amerikanern und den Rumänen. Ernstzunehmende Gegner! 

Gute Gelegenheit das Starten weiter zu üben. Um den aufgefrischten Wind danach zu genießen, segelten wir noch einen langen Halb- und Vorkurs und optimierten das Aussteuern der Wellen.  Ein kleiner Tageshöhepunkt war dann aber gar nicht das Segeln, sondern das Deutschlandspiel. Wir verfolgten die zweite Halbzeit beim Abendbrot.

 


19. Juni 2021

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021/Vortraining (3) – Opti-Surfen, Trainingsregatta, Vermessung

Training in der Bucht von Cadiz – Freddy und Peer

(bmg) Endlich Wind in der Bucht von Cadiz: Training bei 15 Knoten Wind, Wellensurfen auf dem Vorwindkurs, die Pole-Position bei der Vermessung und eine Testregatta mit anderen Nationen.

Teamleader Valentina schickte Berichte vom EM-Tag 4 und 5:

Inzwischen sind wohl fast alle Teams vor Ort, bereits gesehen habe ich ARG, GBR, IRL, SLO, USA, CZE, POL, AUT, THA, ESP, NOR, SWE, NED …Zum Thema Covid-19-Auflagen: Es herrscht Maskenpflicht, bei der Vermessung durften nur Konstantin und ich ins Zelt. Die Segler mussten alle draußen bleiben. Die Teams bleiben von sich aus noch viel unter sich, aber prinzipiell wäre Kontakt zu anderen schon möglich.

Donnerstag, 17. Juni

Nach dem Frühstück fuhren wir schnell in den Hafen, um den guten Wind auszunutzen:15 Knoten und schöne hohe Wellen, ideal zum Surfen auf dem Vorwindkurs. Wir fuhren ein paar lange Schläge und kleine Wettfahren. Zwischendurch gab es eine Mittagspause auf dem Wasser. Da heute die Vorregatta vorbei war, konnten wir endlich mal das eigentliche Regattagebiet austesten und das Verhältnis von Windrichtung zu Land etwas genauer beobachten. Nachdem wir Stück für Stück immer weiter rausgekreuzt waren, gab es einen sehr langen Vorwind rein in den Hafen.

Wieder an Land hieß es dann noch Boote vermessungsfertig machen, denn wir waren am nächsten Morgen mit der Vermessung dran. Das bedeutete: Lufttanks ausbauen, alle Gummis und Bändsel entfernen  (aber vorher noch Fotos fürs wieder Zusammenbauen machen), das Segel komplett abbändseln.  Der Tag endete mit dem gemeinsamen Anschauen der bisher gemachten Fotos.

Freitag, 18. Juni

Heute mussten wir eine Stunde früher aufstehen, da wir bereits um 9 Uhr für die Vermessung im Hafen sein sollten. Passend dazu regnete es natürlich, so dass wir gut beschäftigt waren die Boote zu trocknen, sobald sie unter dem Vermessungszelt waren.

Mit unserem Team startete die EM-Vermessung. Da die Mannschaft noch nicht so gut eingespielt war, dauerte das ganze Prozedere etwas länger. So schlimm war das aber nicht. Es regnete, und da auch kein Wind war, wäre gutes Training sowieso nicht möglich gewesen. Glücklicherweise gab es kaum etwas zu beanstanden. Wir mussten nur ein paar Mastringe austauschen. Nach dem Wiederaufbauen, mit einigem Rätseln wie es wohl vorher war, machten wir ein kleines Picknick .

Als Wind einsetzte, fuhren wir mit mehreren Nationen (unter anderem Großbritannien, Norwegen und Tschechien) zwei Rennen. Insgesamt waren so ca. 40 Boote am Start. Die Kinder  mussten sich ordentlich behaupten. Tatsächlich konnten wir aber ganz gut mithalten. Im ersten Rennen gelang ein „Vierter“  (Peer), und im zweiten Rennen sogar ein „Erster“ und „Zweiter“ (Esther und Consti).

Esther und Consti in Führung

 


17. Juni 2021

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021/Vortraining (2) – Moderater Wind, Testrennen, Spaß im Pool

(bmg) Zweiter Vorbereitungstag für das EM Team, sechs Vorbereitungstage sind insgesamt geplant. Der Atlantik präsentiert sich sommerlich-friedlich: leichter Wind, hohe Wellen, wie meist. Das Team checkt die Kreuzbedingungen, fährt Teamrennen und hat nach der Wasserarbeit Spaß im Hotelpool.

Hier Valentinas Tagesbericht vom Mittwoch, 16. Juni

Heute ging es nach dem Frühstück direkt in den Hafen. Nach dem Aufbauen der Boote mussten wir  zunächst die Teilnehmer der „Andalusian Training Regatta“ rauslassen. Auf dem Meer trafen wir auf  ähnliche Bedingungen wie am Dienstag, ca 6-7 Knoten und recht hohe Wellen. Allerdings drehte der Wind im Laufe des Tages immer weiter nach links. Das bereitete auch dem Wettfahrtleiter der Regatta sichtlich Probleme. Während der gesamten Zeit, die wir auf dem Wasser waren, startete er trotz ausreichend Wind kein Rennen. Wir konnten den Tag aber dennoch gut nutzen und fuhren zunächst ein paar lange Kreuzen. Anschließend machten wir einen Seitencheck, bei  dem es zwischen den ersten beiden Gruppen keine Unterschiede gab, bei den letzten beiden Gruppen aber eindeutig rechts bevorteilt war. Das muss auf jeden Fall noch weiter beobachtet werden… Zwischendurch fuhren wir immer wieder kleine Rennen. Peer und Lukas stellten fest, dass es sich mit dem eigenen Boot doch am besten fährt.

Am späten Nachmittag konnte dann endlich der Pool auf der Hotelterasse getestet werden. Team-Wettbewerk im Tauchen – einige schafften tatsächlich zwei Bahnen. Abends gab es leckeres Essen, das Fußball-EM Spiel Wales-Türkei und anschließend noch ein leckeres Eis.

Bilder des Tages


16. Juni 2021

OPTIMIST EUROPEAN CHAMPIONSHIP 2021/Vortraining (1) – Viel Welle, wenig Wind

Erstes Training für das EM TEAM

(bmg) Wir freuen uns über einen ersten Bericht des EM Teams. Am Montag zur Zeit der krähenden Hähne, flogen die 9 Segler mit Teamleader Valentina Tast von Düsseldorf nach Spanien. Seit Montag sind  sie am Austragungsort El Puerto de Santa Maria/Cadiz. Inzwischen wohnen sie im EM-Hotel und einen ersten Trainingstag auf dem Meer gab´s auch.

 

Bericht des Teamleaders Valentina Tast:

Ankunftstag, Montag 14. Juni

Abschiedsfoto des EM TEAMS am Montagmorgen – Flughafen Düsseldorf

Am Montag hieß es für die meisten Kinder früh aufstehen und einige haben auch gar nicht geschlafen, denn wir haben uns um 5 Uhr morgens am Flughafen in Düsseldorf getroffen. Von dort aus ging es für die neun Kinder und mich dann nach Jerez. Dort wartete Konsti dann schon auf uns. Er hatte mit dem Auto die Optis und das Motorboot nach El Puerto de Santa Maria gebracht. Vom Flughafen aus ging es dann zum Hafen, wo wir Boote abluden. Nach der Mittagspause, ein Picknick im Hafen, haben wir beschlossen heute noch nicht zu segeln. Aber zunächst ging´s kurz zu den Appartements und danach noch an den Strand. Dort haben wir dann das erfrischende Nass genossen und uns zumindest auf eine Art schon etwas mit dem Revier vertraut gemacht. Abends haben aßen wir italienisch und fielen schließlich alle müde ins Bett.

Dienstag, 15. Juni

 

Heute sollte es endlich aufs Wasser gehen! Allerdings dauerte das dann doch etwas länger als geplant… Aber hier von vorne: Zunächst startete der Tag recht pünktlich mit Frühstück um halb 10. Danach haben wir dann die Sachen gepackt, da wir bis um 11 Uhr aus den Appartements raus mussten. Anschließend fuhren wir zum Hafen, wo die Boote aufgebaut wurden und das Motorboot noch ins Wasser gebracht werden sollte. Genau das gestaltete sich aber als ziemlich schwierig, da sich keiner zuständig fühlte. Um kurz vor zwei war es dann doch endlich im Wasser und nach einer kleinen Mittagspause sind wir endlich rausgefahren. Draußen war dann deutlich weniger Wind als erwartet, was das Segeln bei dem doch recht starken Wellengang etwas schwieriger machte. Weitere Herausforderung: der recht stark drehende Wind.

Da unsere Trainingstonnen noch nicht einsatzbereit waren, wurde mit Hasenstarts Stück für Stück weiter raus gekreuzt. Alle konnten sich in Ruhe schon mal mit den Bedingungen vertraut machen. Ein Seitencheck ergab heute noch nicht sehr viel, aber vielleicht kristallisiert sich da ja in den nächsten Tagen noch etwas heraus. Zurück im Hafen, konnten wir auch in das Hotel einchecken, in dem wir bis zum offiziellen Ende der EM schlafen werden. Leider war es schon so spät, dass keine  Zeit mehr war, um den Hotelpool auszutesten, das wurde  auf morgen, Mittwoch, verschoben.

Bilder des Tages


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